Gewinnspiel: Reunion setzt neue Maßstäbe für Blaufränkisch

Winzer Gerhard Kracher (2.v.l) mit Margit Wieder (l.), Gerald Wieder (2.v.r.) und Franz Heincz (r.), alle vom Winzerkeller Neckenmarkt

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Winzer Gerhard Kracher (2.v.l) mit Margit Wieder (l.), Gerald Wieder (2.v.r.) und Franz Heincz (r.), alle vom Winzerkeller Neckenmarkt

Winzer Gerhard Kracher (2.v.l) mit Margit Wieder (l.), Gerald Wieder (2.v.r.) und Franz Heincz (r.), alle vom Winzerkeller Neckenmarkt

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Dunkelrot in der Farbe, ein Bukett nach dunklen Früchten, kräftiger Körper, ein überwältigend sinnliches Geschmackserlebnis  – so präsentiert sich der erste Jahrgang des Blaufränkisch Reunion. Schon nach ein paar Minuten im Glas steigt ein betörender Duft nach Weichseln, Beeren, Kräutern, Tabaknoten auf. Selbst ein kleiner Kostschluck bleibt noch lange danach am Gaumen präsent.

Kein Zweifel: Hier wurde ein neuer Blaufränkisch-Star geboren, der noch viel von sich reden machen wird.

Das Projekt

Die Väter des Blaufränkisch Reunion sind Gerhard Kracher einerseits, sowie der Winzerkeller Neckenmarkt andererseits. Gerhard Kracher ist berühmt für seine subtilen Süßweine aus dem Seewinkel, hat sich darüber hinaus aber immer wieder auch in anderen Weinprojekten engagiert. Der Winzerkeller Neckenmarkt ist einer der wichtigsten Produzenten von Rotweinen im Mittelburgenland, vorwiegend Blaufränkisch und Zweigelt. Rund 280 Mitgliedsbetriebe bewirtschaften etwa 300 Hektar Rebfläche.

Zwischen Kracher und den Neckenmarktern besteht seit langem ein kollegialer Kontakt. Gerhards Vater Luis Kracher half in den Jahren 2001 bis 2004 als Berater mit, aus der Genossenschaft einen modernen Qualitätsbetrieb mit überzeugendem Markenauftritt zu machen. Im Laufe der Jahre kam es immer wieder zum Gedankenaustausch, bis die Idee konkret wurde: Unter den Rebflächen, auf die die Genossenschaft zugreifen kann, befinden sich auch die allerbesten Lagen Neckenmarkts am Hochberg. Wie wäre es, die Besten unter den besten Trauben getrennt zu vinifizieren und einen wahrhaft herausragenden Blaufränkisch zu keltern? Ein Wein sollte es werden, der in Aromatik und Stilistik klar als Kind des Mittelburgenlands erkennbar ist, aber in der Liga der internationalen Spitzen-Rotweine mitspielen kann.

»Unser Ziel war es, einen Wein zu schaffen, der die Opulenz, zu der die Sorte Blaufränkisch fähig ist, mit kühler Stilistik und Eleganz verbindet«, sagt Gerhard Kracher, »hier in der Region Neckenmarkt haben wir dafür die idealen Voraussetzungen gefunden.«

Zwei Jahre Vorbereitung wurden schließlich durch ein klimatisch besonders begünstigtes Jahr belohnt: Der Start des neuen Weins fällt in den Jahrhundertjahrgang 2015, auf den der nicht minder großartige Jahrgang 2016 folgte (der aber noch in den Fässern reift).

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Der Name: Reunion Passion und Reunion Vision

Auch der Name war bald gefunden: Reunion heißt der neue Wein. Dahinter steckt eine Anspielung auf die Wiedervereinigung der beiden Partner, die ja schon einmal erfolgreich zusammengearbeitet haben. Es ist aber auch die Wiedervereinigung von altem Wissen um Lagen und Reben mit dem modernen Know-how der Vinifizierung, die Vereinigung des Könnens und der Erfahrung von Gerhard Kracher und Kellermeister Gerald Wieder.

Genau genommen sind es zwei Weine, die in Neckenmarkt neu geschaffen wurden, zwei Spielarten des Reunion: Der Reunion Passion stellt gleichsam die Basis-Selektion dar – es ist ein Wein, der nach zehn bis zwölf Monaten im Fass bereits seine Vorzüge ausspielt, ein idealer Begleiter zu Steaks, Wild und anderen kräftigen Fleischgerichten. In den Reunion Vision kommt die Top-Selektion der allerbesten Trauben – so entsteht ein Wein von ehrfurchtgebietender Größe und beeindruckender Dichte, geschaffen für längere Lagerung, ein Wein für Kenner, Sammler und Liebhaber.

Die Lagen

Das Mittelburgenland gilt seit Generationen als Hochburg der autochthonen österreichischen Rebsorte Blaufränkisch. Löss und Lehm im Boden lassen meist tiefgründige, zugleich aber schwere und mächtige Weine entstehen. Ein wenig anders sind die Verhältnisse in der Großlage »Hochberg«, wo sich Glimmerschiefer findet, durchsetzt mit Löss und Schotter. Auf den Höhnrücken, die geologisch Ausläufer des Ödenburger Gebirges darstellen, finden sich also keine schweren Böden, sondern vielmehr ein alpiner, steiniger Untergrund mit guten Wärmespeicher-Fähigkeiten. Dem entsprechend wachsen hier Weine, die bei aller Kraft leichtfüßig wirken, klare Struktur und Mineralität zeigen.

Ein Teil der Trauben für den Reunion stammt überdies aus Hanglagen mit bis zu 30 Prozent Neigung, wobei in den Reunion Vision ausschließlich Trauben aus Hanglagen kommen, in den Reunion Passion zum größeren Teil. Die Hänge sind zum einen durch mehr direkte Sonneneinstrahlung in der Reife begünstigt, zum anderen sind die Böden dort kärger, die Rebstöcke müssen tiefere Wurzeln ausbilden, die Folge sind gesündere, vitalere Trauben.

Nicht zuletzt liegen die Rebanlagen für burgenländische Verhältnisse relativ hoch, nämlich auf 450 Meter Seehöhe. Hier wird es nachts ziemlich kühl. Diese Abkühlung verzögert die Reifung und führt zur Ausbildung dicker Schalen, beides kommt der Entwicklung von kräftigen Aromen bei gleichzeitig mäßigen Alkoholgraden zugute.

Die Weinstöcke für die beiden Spielarten des Reunion sind durchwegs älter als 20 Jahre.

Die Lage Hochberg
Die Lage Hochberg

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Vom Weinberg in den Keller

Die Blaufränkisch-Trauben finden in diesen Top-Lagen ideale Bedingungen vor. Die Rebzeilen sind begrünt, dank der Ansiedlung von Nützlingen kann auf Insektizide völlig verzichtet werden. Schonende Laubarbeit im Sommer sorgt für hohe physiologische Reife zur Erntezeit. Die Erträge werden begrenzt: 4500 Kilogramm pro Hektar für den Reunion Passion, 4000 Kilogramm pro Hektar für den Reunion Vision.

Geerntet wird hier sehr spät im Jahr. Die Trauben für den Jahrgang 2015 wurden Ende Oktober gelesen. Die Lesung erfolgte von Hand, bei strenger Selektion – ausschließlich vollreife und gesunde Trauben durften in den Lesekorb.

Der Reunion Passion wird im Stahltank vergoren, und zwar mit natürlichen eigenen Hefen, ohne Zusatz von Reinzuchthefen. 2015 blieb der Wein vier Wochen auf der Maische stehen und durchlief auch die malolaktische Gärung  auf der Maische. Danach wurde er in Barriquefässer gefüllt, wobei je nach Jahrgang ein mehr oder weniger großer Teil davon gebrauchte 225-Liter-Fässer sind. Im Spitzenjahr 2015 waren nur 20 Prozent der Fässer gebraucht (Zweitbefüllung). Der Wein reift zunächst einige Monate lang auf der Feinhefe, um ihm Fülle und Souplesse zu geben und bleibt insgesamt mindestens zehn Monate in den kleinen Holzfässern, 2015 waren es sogar 14 Monate.

Nach der Abfüllung und ein paar Wochen Flaschenlagerung kommt der Reunion Passion künftig jeweils im dritten Frühling nach der Ernte auf den Markt.

Der Reunion Vision durchläuft die Gärung im offenen Holzgärständer, spontan und ohne Zugabe von Hefen. Der Wein bleibt vier Wochen auf der Maische, wo er auch die malolaktische Gärung durchläuft. Danach kommt er zur Gänze in kleine Fässer aus neuem Eichenholz, die aber kaum Toasting aufweisen. Wie beim Reunion Passion bleibt auch hier in den ersten Monaten der Reifung die Feinhefe im Wein. Der Ausbau im neuen Barrique dauert 16 Monate.

Der Reunion Vision wird in der Regel im Sommer oder Herbst des dritten Jahrs nach der Ernte auf den Markt kommen.

Kellermeister Gerald Wieder legt Wert auf möglichst schonende Behandlung im Keller: »Wir greifen nur sehr zurückhaltend ein, wir lassen dem Wein seinen Willen und die Zeit, die er braucht, sowohl bei der Gärung auf der Maische als auch bei der Reifung.«

Die Weine

Beide Spielarten des Reunion präsentieren sich kräftig und ausdrucksstark, aber nicht schwer. Wer internationale Vergleiche sucht, wird vielleicht gewisse Ähnlichkeiten mit Weinen von der südlichen Rhône oder aus dem Priorat entdecken. Die Weine zeigen eine sehr individuelle Stilistik, verleugnen aber die Charakteristika der Sorte Blaufränkisch ebenso wenig wie ihre Herkunft aus dem Mittelburgenland.

In der Nase zeigen sich die Reunion-Weine dunkelfruchtig, reife Sauerkirschen, Holunder und  Schwarzbeeren sind zu riechen, dazu aber auch Noten von Kräutern und dunklem Tabak. Der erste Eindruck am Gaumen vermittelt Frische und zugleich Konzentration, die Weine sind dicht, fokussiert, komplex. Ein festes Gerüst von feinmaschigen Tanninen gibt dem Wein Rückgrat und hält die weit ausgreifende, ein wenig samtige Opulenz zusammen. Zu den dunklen Fruchtnoten kommt eine deutliche Mineralität, die beim Reunion Vision noch stärker ausgeprägt ist als beim kleinen Bruder, dem Reunion Passion.

www.reunion-wein.com

Reunion Vision
Reunion Vision

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Reunion Passion
Reunion Passion

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Technische Daten

Reunion Vision

FACTS

Rebsorte:
100% Blaufränkisch
Jahrgang:
2015
Alkohol:
13,5%
Säure:
5,6g/l
Restzucker:
1,10 g/l
Verschluss:
Kork
Trinkreife:
2019 – 2029
Reunion Passion

FACTS

Rebsorte:
100% Blaufränkisch
Jahrgang:
2015
Alkohol:
13,5%
Säure:
5,6g/l
Restzucker:
1,0 g/l
Verschluss:
Schraubverschluss
Trinkreife:
2018 – 2025

Gewinnspiel

Feiern Sie mit Gerhard Kracher und dem Winzerkeller Neckenmarkt die Reunion – wir verlosen je eine Doppelmagnumflasche (drei Liter) des Reunion Passion sowie des Reunion Vision. Jetzt QUizfragen beantworten und mitspielen!

Leider ist die Teilnahme an diesem Gewinnspiel nicht mehr möglich.

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