Fünf regionale Lebensmittel, die jede Kulinarik veredeln

© Falstaff/Schiener

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http://www.falstaff.at/nd/fuenf-regionale-lebensmittel-die-jede-kulinarik-veredeln/ Fünf regionale Lebensmittel, die jede Kulinarik veredeln Regionale Küche hat nicht nur einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt, da sie einen kleineren ökologischen Fußabdruck hinterlässt, sondern vor allem auf den Geschmack. http://www.falstaff.at/fileadmin/_processed_/3/8/csm_05-sans-souci-c-fb-2640_9aac719141.jpg

Im Wiener Hotel Sans Souci weiß man schon lange, wie sehr die Gäste Nachhaltigkeit zu schätzen wissen, weshalb dort saisonale und biologische Produkte von Lieferanten aus Wien und den Regionen, die Wien umgeben, verwendet werden. Die Spitzenköchinnen und Spitzenköche im hauseigenen Restaurant »Veranda«, verwöhnen ihre Gäste mit dem Besten was Österreich zu bieten hat. All das, kombiniert mit weltoffener Kreativität, ergibt Wiener Kulinarik mit internationalen Einflüssen auf höchstem Niveau.

Das Erfolgsgeheimnis des Sans Souci erklärt Philipp Sternkopf, Head of Culinary Creativity, so:

»Die regionalen Produkte sind für uns in der Küche die größte Inspiration. Manchmal bleibt ein Lieferant einfach vor der Türe stehen und wir verkosten die Produkte direkt aus dem Kofferraum. Das ist oft der Moment, in dem der kreative Prozess für die Menükartengestaltung startet. Dazu lassen wir oft internationale Geschmackskombinationen einfließen, damit die Sache richtig rund wird«.

Aus dieser Philosophie sind Kooperationen mit heimischen Produzentinnen und Produzenten entstanden, deren regionale Erzeugnisse – eingeteilt in die folgende fünf Kategorien – exquisite Küchenkunst ergeben:

  1. Gemüse
  2. Käse
  3. Brot
  4. Fisch
  5. Alpenkaviar und Microgreens

Gemüse aus Stetten

Der Gemüsebauer Michael Bauer aus Stetten produziert seit über 40 Jahren Gemüse, Obst, Wildkräuter und verschiedenste Raritäten. Der Weg seiner Erzeugnisse nach Wien ist denkbar kurz, der ökologische Fußabdruck der Gemüseprodukte ist gering. Sein Spinat findet sich beispielsweise in den Spinatnocken der Veranda wieder, die dort mit einer Nussbutter-Hollandaise serviert werden, die ihresgleichen sucht.

Käse aus der Käseschatztruhe

Alle Frühstücksgäste können sich über eine handverlesene Auswahl an Käse freuen und alle Restaurantbesucher finden diese auf der Karte als Käsevariation. Dazu gehören österreichische Spezialitäten aus der Käseschatztruhe im 4. Wiener Bezirk. Dort wird Käse aus allen Bundesländern vertrieben, der von kleineren Käsereien, Käsekünstlern und Familienbetrieben, Slow Food- und Demeter-Produzenten hergestellt wird.

Fisch von Eishken Estate

Fischliebhabern und -liebhaberinnen ist die besondere Auswahl an frischem Fisch auf der Karte des Restaurant Veranda bestens bekannt. Ein Highlight des Degustationsmenüs ist zum Beispiel  »Saiblings Sashimi an geeistem Kräuterrahm und eingelegter Gurke mit Grapefruit«. Der Star dieses Menüganges kommt aus Radlberg im Traisental, frisch geliefert von Eishken Estate. Das Traditionsunternehmen, das sich seit 25 Jahren einen Namen durch seine hohen Qualitätsstandards gemacht hat, bietet dort Forellen, Lachsforellen, Seeforellen, Saiblingen, Stören, Seesaiblingen und Huchen einen Lebensraum, in dem sie sich stressfrei entwickeln können.

Brot von Öfferl

Als Einstieg und Teil des Gedecks wird köstliches Ciabatta und das Roggenbrot »Madame Crousto« mit gesalzener Butter im Kürbiskernmantel und hausgemachtem Liptauer gereicht. Das Gebäck wird täglich frisch von der Bio-Bäckerei Öfferl geliefert. Das Unternehmen aus dem Weinviertel hat die Herstellung von Brot neu gedacht und lebt höchste Qualität und einzigartiges Handwerk jeden Tag. Ihr Credo »Gutes Brot fängt nicht in der Backstube an, sondern im Boden, in dem das Getreide dafür wächst« zeigt, wie ernst Öfferl den sorgsamen Umgang mit den Ressourcen nehmen – für die Gäste des Veranda im Sans Souci Wien mündet diese Sorgfalt in ein besonderes Geschmackserlebnis.

Alpenkaviar aus dem Steyrtal

Die Küche des Sans Souci besticht aber nicht nur durch ihre Detailverliebtheit bei der Herausarbeitung der verschiedenen Geschmacksnuancen, sondern auch durch ihre kunstvolle Optik. Das Auge isst bekanntlich mit – aber auch bei der Veredelung und Gestaltung der fertigen Gerichte, legt man großen Wert darauf, auf österreichische und regionale Spezialitäten zurückzugreifen. So werden die z.B. die Canapees mit Alpenkaviar aus dem Steyrtal verfeinert; die Fenchelkresse, Kapuzinerkresse oder Koriander Sprossen, die das Tüpfelchen auf dem i der Veranda-Kreationen sind, bezieht man vom Wiener Unternehmen Microgreens. Die urbane Landwirtschaft hat sich der Aufgabe verschrieben, die Produktion ihrer Erzeugnisse nachhaltig und biologisch bis ins Detail zu gestalten.

 

© Foto beigestellt


Infos

Mehr Informationen über das Restaurant »Veranda«, die neue Spiesekarte des »Sans Souci«, sowie der Regionalität der dort verarbeiteten Produkte, finden Sie Hier.

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