Frisch gezapft: J. Hornig launcht Nitro Cold Brew

Kaffee aus der Zapfanlage, auch bekannt als Nitro Cold Brew.

© Colin Cyruz Michel / goodlifecrew.at

Kaffee aus der Zapfanlage, auch bekannt als Nitro Cold Brew.

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Dass kalter Kaffee schön macht, besagt ein altes Sprichwort. Dass er aber – in Form von Nitro Cold Brew – eine ganz besondere Art von Kaffeegenuss bietet, ist relativ neu. Und voll im Trend.

Von den USA ausgehend erreicht die innovative »Zubereitungsmethode« – kaltgebrühter Kaffee wird mittels Kompressor mit einem Stickstoff-Sauerstoff-Gemisch, kurz: Druckluft, angereichert und aus dem Zapfhahn eingeschenkt – auch Österreich: die Spezialitätenrösterei J. Hornig mit Sitz in Graz stellte nun ihren Nitro Cold Brew vor, der ab sofort in der eigenen Kaffeebar im 7. Wiener Bezirk bzw. über ausgewählte Gastropartner des Unternehmens »ausgeschenkt« wird.

»Wir wollen das modernste und innovativste Kaffeeerlebnis bieten«, betont Geschäftsführer Johannes Hornig anlässlich der Präsentation in der J. Hornig Kaffeebar. Er selbst habe den ersten Nitro Cold Brew vor rund zwei Jahren am Londoner Coffee Festival (findet 2018 von 13. bis 15. April statt) probiert und habe den spritzigen, kalten Kaffee für sein Unternehmen »schon länger am Radar gehabt«. Innerhalb eines halben Jahres wurde aus der Idee schließlich das Produkt, das laut Hornig primär die Kernzielgruppe der urbanen Millenials ansprechen sollte.  

Schaut aus wie Guinness Bier, ist aber Kaffee.

© Colin Cyruz Michel / goodlifecrew.at

Headbarista Barbara Bauer und Geschäftsführer Johannes Hornig
Headbarista Barbara Bauer und Geschäftsführer Johannes Hornig

© Colin Cyruz Michel / goodlifecrew.at

Vielfältige Aromen

Für den Nitro Cold Brew wurde eine spezielle Arabica Mischung – die Bohnen kommen 100 Prozent aus Lateinamerika – entwickelt. Das Kaffeemehl wird für mehrere Stunden kalt angesetzt, wodurch der Kaffee sein ganzes Geschmackspotenzial mit lieblichen Aromen und einer leichten, natürlichen Süße entfalten kann. Im Cold Brew – er bildet abgefüllt in Bag-In-Boxen die Basis für den Nitro Cold Brew – sind durch die spezielle Zubereitungsmethode deutlich weniger Säuren und Bitterstoffe enthalten und so kommt ein doppelter Espresso (entspricht einem Glas Nitro Cold Brew) plötzlich leichtfüßig-spritzig am Gaumen an. »Und er hat null Kalorien«, ergänzt J. Hornig Headbarista Barbara Bauer. Somit stellen Cold Brew und Nitro Cold Brew andere Kaffee-Kalt-Getränke oder Energy Drinks, die alle meist völlig überzuckert und voll mit Zusatzstoffen sind, in die Ecke.

Der Sommer kann kommen

Bei einer ersten Kostprobe begeistert vor allem die samtige Crema bzw. »Schaumkrone«, die sich optisch eindrucksvoll nach dem Zapfen am Kaffee absetzt (auch bekannt als »Guinness-Effekt«), und das feine Prickeln bzw. das erfrischende Gefühl beim Trinken. Das birgt Potenzial, dass Nitro Cold Brew vor allem im Sommer zum Trend-Getränk avanciert, etwa mit Eiswürfeln, in Kombination mit einer Kugel Eis oder als Zutat in innovativen Kaffee-Cocktails.

INFO

J. Hornig Kaffeebar

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