http://www.falstaff.at/nd/fragen-zum-suessen/ Fragen zum Süßen Falstaff hinterfragt gängige Mythen rund um das THema Zucker.

Ist brauner Zucker besser als weißer?
Egal in welcher Farbe: Zucker besteht zu 99,8 Prozent aus Saccharose, ein Gemisch aus Traubenzucker (Glukose) und Fruchtzucker (Fruktose). »Besser« ist daher nur eine ­Frage des Geschmacks und der Optik.

Ist Honig gesünder als Zucker?
Auch Honig besteht zu 80 Prozent aus Trauben- und Fruchtzucker, die Mineralstoffe und Vitamine tragen zur Bedarfsdeckung nichts bei. Für die herkömmliche Verwendung sind keine gesundheitlichen Unterschiede festzustellen. Bienenprodukte wie Honig, Pollen oder ­Propolis werden jedoch in der sogenannten Apitherapie eingesetzt (lat. apis = Biene). ­Erfolge lassen sich vor allem bei Patienten mit Erschöpfung, Appetitmangel und ­Gewichtsverlust erzielen.

Macht Süßes Karies?
Karies kann durch alle stärkehaltigen Nahrungsmittel entstehen, z. B. auch durch Brot, Reis oder Kartoffeln. Generell kommt es auf die Häufigkeit des Konsums an. Ständiges Zwischendurchessen und -trinken bildet dabei die größte Gefahr. Ein Glas Wasser nach dem Snack oder nach gesüßtem Tee oder Saft hilft, ­vorzubeugen.

Was ist mit Süßungsmitteln?
Süßungsmittel liefern keine Kalorien und sind deutlich süßer als Zucker. Sie stammen entweder aus natürlichen Quellen (wie Steviolglykoside, Thaumatin und Neohesperidin-Dihydrochalcon) oder werden künstlich hergestellt (Saccharin, Cyclamat, Acesulfam, Aspartam). Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) prüft regelmäßig die Sicherheit und die zugelassenen Grenzwerte von Süßungsmitteln. Zuletzt wurde erst wieder eine tägliche Aufnahmemenge von 40 mg/kg Körpergewicht für Aspartam als sicher bestätigt.

 

Aus Falstaff Nr. 08/2014