Foodtrucks: Von der Inspiration zur Idee

Konfigurator: paul&ernst bieten Basic-Bikes ab gut 6.000 Euro.
www.paulundernst.com

© Lukas Ilgner / Foto beigestellt

Konfigurator: paul&ernst bieten Basic-Bikes ab gut 6.000 Euro.
www.paulundernst.com

© Lukas Ilgner / Foto beigestellt

Noch auf der ersten Ideensuche? Mit etwas Geduld kann man z. B. auf Pinterest spannenden Input finden. Von »Running a Foodtruck for Dummies« über »How to write a business plan in 7 days« bis hin zu schier grenzgenialen Verpackungen und Fahrzeug-Modellen: es lohnt sich. Aber Achtung: die meisten Trucks stammen aus den USA und sind kaum bis gar nicht auf heimischen Straßen denkbar.

Zur Inspiration

  1. Take-Away. Design: Angelica Baini für die Vesuvio Pizzeria. Auch für einen Foodtruck sollte man Packaging weiterdenken, Stichwort: Lunch im Park.
    www.angelicabaini.com

  2. American Italo-Flair. »The Real Hot Dog«, serviert aus einem Piaggio Ape 50-Gefährt: das ist »Hildegard Wurst« aus Wien. Mittlerweile auch mit fixem Ladenlokal.
    www.hildegardwurst.at

  3. Zweckentfremdung. Der umgebaute Pferdetransporter ist an der portugiesischen Algarve unterwegs und für Pizzen zuständig.
    www.littlekitchenportugal.com

So funktioniert's

  • Klare Ansagen.
    Die »Wrapstars« David und Marie bei ihrem donnerstäglichen Einsatz auf der Wiener Freyung. Die »No Bullshit«-Philosophie bezieht sich auf die kompromisslose Qualität der Burrito-Wraps.

  • Alles anders.
    Getränke, in der Gastronomie meist ein Umsatzbringer, gehen im Mittagsgeschäft der Truckies nur schwer. Das Wiener Leitungswasser im Büro ist dafür viel zu gut.

  • Der Koch im Team.
    David Weber entwickelt die Rezepte. Die Salsas werden in der Küche vorbereitet und mit auf die Reise genommen. Fleisch ist bei den Wrapstars immer Luxus, wird aber zu fast 80 Prozent dazu bestellt.

  • Baukastenprinzip deluxe.
    Die Basis der Wraps ist immer die Selbe: Bio-Couscous, schwarze Bio-Bohnen und knackiger Kohl.

Rechtliches, Beratung und Crowdfunding

Foodtruck-Betreiber in Österreich und Deutschland schreien schon länger nach offiziellen Sammelstandorten, sprich: definierte Zonen mit Generalgenehmigung. Derzeit kommt man nur schwer an Standplätze auf öffentlichem Grund und Boden, die Truckies weichen daher zumeist auf private Flächen (wie bei Universitäten oder Firmen) aus bzw. machen ihr Geschäft auf Street Food Märkten und bei Events.

Sowohl in Deutschland (www.foodtrucks-deutschland.de), als auch in Österreich (www.rollingkitchen.at) gibt es Community-Infos und Beratung, in Österreich auch die Vermittlung von Standplätzen. Klaus Christian von Rolling Kitchen forciert außerdem den Verleih von Trucks.

Crowdfunding ist eine Form der Finanzierung (»funding«) durch eine Menge (»crowd«) von Internetnutzern. Im Gegenzug bekommt die Crowd je nach Betrag Goodies angeboten. Unterschied zum Crowdinvesting: Hier investieren User in ein Start-Up und erhalten dafür Anteile.

www.wrapstars.at
www.napoamo.de
www.regerburger.com
www.creperie-mobile.at
www.hildegardwurst.at

Artikel aus Falstaff Karriere Special 2016.

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