Eröffneten mit Josef Floh den Floh-Markt: Gattin Elisabeth Floh (links), Kabarettist Lukas Resetarits und Fleischer Manfred Höllerschmid / © Helga Urbanitsch
Eröffneten mit Josef Floh den Floh-Markt: Gattin Elisabeth Floh (links), Kabarettist Lukas Resetarits und Fleischer Manfred Höllerschmid / © Helga Urbanitsch

»Der neue Floh-Markt beim Sepperl Floh ist das Gegenteil von einem normalen Flohmarkt: Hier wird nicht das verkauft, was jemand nicht mehr mag, sondern das, was jemandem besonders wichtig ist. Produkte, die mit Herz, Liebe und Nachhaltigkeit produziert wurden. Köstlichkeiten, die man nur empfehlen kann, weil der Sepperl und seine Lieferanten für die Qualität stehen«, sagte der bekannte Kabarettist und »Floh«-Stammgast Lukas Resetarits in seiner Rede anlässlich der Eröffnung des Floh-Marktes in Langenlebarn. 

Breite Palette
Die Palette der erwähnten Lieferanten reicht von Apfelsaft-Produzentin Helga Wetter über Fleischer Manfred Höllerschmid bis zur Familie Hoffmann mit ihrer Hagenthaler Öl-Manufaktur, angeboten werden Köstlichkeiten von Marmeladen, Fruchtaufstrichen, Eingelegtem und Mangalitza-Lardo über Sepperlbier und Lebarner Jausenwurst bis hin zu einzigartigen Ölen, Essigen, Säften und Weinen. Neben ausgewählten Produkten jener Produzenten, die Küche und Keller von Josef Floh beliefern, gibt es aber auch Hausgemachtes von Floh und von Floh inspirierte Produkte namhafter Hersteller.

Selbstgemachtes vom Floh ist ebenso im Angebot / © Jürgen Skarwan
Selbstgemachtes vom Floh ist ebenso im Angebot / © Jürgen Skarwan

Selbstgemachtes vom Floh ist ebenso im Angebot / © Jürgen Skarwan

Mittelpunkt des »Radius 66«-Kreises
Der Floh-Markt hat zusätzlich zu seiner praktischen freilich auch eine philosophische Aufgabe. Er macht nämlich nicht nur ganz besondere Produkte für jedermann verfügbar, sondern ist zusätzlich auch der ideologische Mittelpunkt des »Radius 66«-Kreises.

Es ist mehr als ein Jahrzehnt her, da begann Josef Floh in eine damals noch sehr ungewöhnliche Richtung zu denken: Er suchte nicht nach möglichst namhaften, möglichst internationalen oder möglichst günstigen, sondern nach möglichst guten, möglichst kleinen Produzenten in der Umgebung. Und er fand tatsächlich Bauern, die ihn mit großartigem Obst und Gemüse versorgten, er fand wunderbare Fischer und geniale Fleischer. All das in erstaunlicher Nähe.

Floh entwickelte die Idee immer weiter, so weit, bis er eines Tages einen neuen Schwerpunkt in seiner Gastwirtschaft definierte: Der heißt »Radius 66« und sieht vor, dass für die Gastwirtschaft Floh was immer möglich in einem Umkreis von 66 Kilometern eingekauft wird.

Nun hat der »Radius 66« mit dem Floh-Markt seinen Mittelpunkt. »Der Floh-Markt ist ein Schaufenster für die tollsten Produzenten der Region«, sagt Josef Floh, »und er soll auch unseren Respekt und unsere Begeisterung für unsere Partner ausdrücken, die besten Lieferanten, die man sich nur wünschen kann.«

Der neue Floh-Markt in der Gastwirtschaft Floh ist immer dann geöffnet, wenn auch die Gastwirtschaft Floh geöffnet ist: also Donnerstag bis Montag von 9 bis 23 Uhr.

www.derfloh.at


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