Besonders fein: Schinken aus der oststeirischen Vulcano-Manufaktur / Foto beigestellt

Was gibt es Herrlicheres, als nach der Fastenzeit ein Festmahl im Familienkreis zu genießen. Unverzichtbarer Bestandteil jeder Osterjause ist der Schinken. Wird traditionell Kochschinken genossen, erfreut sich auch Rohschinken immer größerer Beliebtheit. Nicht zuletzt die innovative Schinkenmanufaktur Vulcano hat zum Rohschinken-Boom made in Austria beigetragen.

Im Jahr 2000 haben sich vier oststeirische Landwirte zusammengetan und in Auersbach im hügeligen Vulkanland eine Schinkenmanufaktur gegründet. Die Landschaft stand auch gleich Pate für den Markennamen, der seit 2001 geschützt ist: Vulcano.

Die Schweine haben viel Bewegungsfreiheit / Foto beigestellt
Die Schweine haben viel Bewegungsfreiheit / Foto beigestellt

Einblick in den Schinken-Reiferaum / Foto beigestellt
Einblick in den Schinken-Reiferaum / Foto beigestellt

Von Anfang an haben sich die Gründer dem Streben nach höchster Qualität verschrieben. Und das fängt bei der Schweinerasse an, denn für den Vulcano Schinken wird ausschließlich Fleisch einer speziellen Edelrasse verarbeitet. Dieses zeichnet sich durch eine besonders gute Fettverteilung, eine schöne Marmorierung aus, die wiederum durch eine spezielle Haltung sowie Fütterung optimiert wird. Vulcano-Schweine leben freilaufend, großteils im Freien bzw. in großzügigen Ställen und wachsen langsamer als normale Hausschweine. Schinken ist nicht gleich Schinken, so ein Credo der passionierten Schinkenspezialisten. Daher wird auch bei der Verarbeitung darauf geachtet, dass der Schinkengeschmack seine Natürlichkeit bewahrt. Mit Zusätzen wie Salz, Gewürzen und Rauch wird äußerst sparsam umgegangen. Seinen letzten Schliff erhält der Vulcano-Schinken bei der Reife. Mindestens acht Monate haben die Schinkenbeine (die sowohl mit als auch ohne Knochen verarbeitet werden) Zeit, ihr volles Aroma zu entfalten.   

Hauchdünn aufgeschnitten und bei Zimmertemperatur entfaltet der Vulcano-Schinken sein volles Aroma / Foto beigestelltIn puncto Reifung lassen sich die Schinkenmeister der Vulcano-Manufaktur immer wieder etwas Neues einfallen und präsentieren Immer wieder Innovationen auf der Suche nach besserer Qualität und neuen Facetten des Produktes. So wurde erst kürzlich Österreichs erster Unterwasser-Schinkenreiferaum in der Therme Loipersdorf eröffnet. »Bei den Außenreiferäumen wollen wir ohne Technik an klimatische Grenzen gehen und die Ergebnisse für unsere Forschung verwenden. Dies ist auch für uns eine neue spannende Herausforderung und wir freuen uns sehr darauf«, erklärt Vulcano-Geschäftsführer Franz Habel. Ein weiterer Außen-Referaum befindet sich in der Bundeshauptstadt. Seit 2011 kommen die Wiener in der Vulkanothek in der Ferstel-Passage in den Genuss der steirischen Schinkenspezialitäten. Auf Wunsch kan man sich hier ein ganzes Schinkenbein personalisieren lassen und diesem beim Reifen zusehen.

Vulcano Ursprung – hier kann man die Produktion hautnah mitverfolgen / Foto beigestellt
Vulcano Ursprung – hier kann man die Produktion hautnah mitverfolgen / Foto beigestellt

Eine Erlebniswelt ganz im Zeichen des Schinkens finden Genießer im Vulcano Ursprung in Auersbach. Im September 2012 eröffnet, erstreckt sich der Ausstellungsraum  über drei Etagen und mehr als 1.000 Quadratmeter. Hier erfahren die Besucher alles über das Geheimnis des feinen Schinkens, indem Produktionsschritte, Verarbeitung und Reifetechnik abenteuerlich veranschaulicht werden. Das Highlight der Erlebniswelt ist (neben dem Schweinestall) ein Sinnesraum mit ausgefallenen Installationen und schwebenden Schinken. Selbstverständlich kann man die Spezialität des Hauses auch vor Ort verkosten. Apropos: Hauchdünn aufgeschnitten entwickelt der Vulcano-Schinken sein volles Aroma und zerschmilzt regelrecht am Gaumen. Und natürlich eignet sich die Schinkenspezialität auch, um damit feine Gerichte zu kreieren. Einen entsprechenden Rezepttipp finden Sie hier: Blumauer Stangenspargel mit Vulcano-Schinken und Orangen-Mohn-Sabayon.


www.vulcano.at



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