Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam, Bundespräsident Heinz Fischer, Winzer des Jahres Karl Alphart und Chefredakteur Peter Moser / © APA, OTS, Ludwig Schedl
Falstaff-Herausgeber Wolfgang Rosam, Bundespräsident Heinz Fischer, Winzer des Jahres Karl Alphart und Chefredakteur Peter Moser / © APA, OTS, Ludwig Schedl

Der Falstaff, Österreichs größtes Magazin für kulinarischen Lifestyle, lud – nach den erfolgreichen Rotweingalas – zum ersten Mal zur Falstaff Weißweingala. Ob pfeffrige Grüne Veltliner, fruchtig-frische Muskateller oder charakterstarke Urgestein Rieslinge – in der Wiener Hofburg entfaltete sich für 1.300 Besucherinnen und Besucher das ganze Spektrum der heimischen Weißweinvielfalt. Die österreichische Winzerelite präsentierte ihre besten Weißweine. 120 heimische Spitzenweingüter stellten ihre 500 besten Weine bei einer Verkostung vor. Die Winzer luden nicht nur zum Genießen des aktuellen Sortiments ein, sondern servierten viele gereifte Tropfen und echte Raritäten. Unter den Top-Winzern waren die Weingüter F.X. Pichler, Knoll, Hirtzberger, Tement, Polz, Kollwentz, Prieler, Gesellmann, Gernot und Heike Heinrich, Bründlmayer, Wieninger, Ott, Hillinger und viele mehr! Auch Bundespräsident Heinz Fischer als Hausherr ließ sich die Weißweingala nicht entgehen und verkostete die herrlichen Tropfen.

Besonderes Highlights war die Preisverleihung um 18 Uhr, bei der die Sieger des Grünen Veltliner Grand Prix sowie der Falstaff Winzer des Jahres ausgezeichnet wurden.

Grüner Veltliner Grand Prix: Weingut Franz Leth geht als Sieger hervor
In Kooperation mit der Niederösterreichischen Landwirtschaftskammer und unterstützt durch »Die Niederösterreichische« hat sich Falstaff auch heuer wieder auf die Suche nach dem besten Grünen Veltliner im klassischen Stil gemacht. Eine achtköpfige Expertenkommission wählte aus den 100 Finalisten die drei Grand Prix-Sieger.

Über den diesjährigen Grand Prix-Sieg darf sich das Weingut Franz Leth aus Fels am Wagram freuen, das mit dem Grünen Veltliner »Klassik« die Jury überzeugen konnte. Der von Falstaff ausgezeichnete Grüne Veltliner Klassik 2012 überzeugte mit seinen 12,6 Vol.% in einer feinfruchtigen, lebendigen Stilistik und einem trinkanimierenden Auftritt.

Der zweite Platz ging heuer an einen weiteren ausgewiesenen Grünen Veltliner-Spezialisten, Markus Huber aus Reichersdorf im Traisental. Sein Grüner Veltliner Traisental DAC aus der Lage Obere Steigen verbindet Extraktsüße mit Komplexität, die unverwechselbare Mineralik verspricht ein ausgezeichnetes Entwicklungspotenzial.

Auf Platz drei landete das Weingut Leopold Müller aus Krustetten am Göttweiger Berg. Facettenreich, würzig und betont mineralisch präsentiert sich der ausgezeichnete Grüne Veltliner Kremstal DAC Kogl. Er entstammt einer Lage, die im südlichen Kremstal unweit von Hollenburg liegt.

Gleich sechs weitere Betriebe schafften diesmal die Höchstbewertung von fünf Sternen und dürfen sich somit zu den besten klassischen Grünen Veltlinern des Landes rechnen.

Sämtliche Weine aus dem Finale werden in der am 5. Juli erscheinenden Falstaffausgabe ausführlich beschrieben.

Karl Alphart zum Winzer des Jahres gekürt
Man kann ihn mit Fug und Recht als »Mr. Rotgipfler« titulieren, denn Karl Alphart hat die Weißweinrarität fast im Alleingang auf ein nie geahntes Qualitätsniveau gebracht. So ist seine Rodauer Top Selektion aus dem Kanon der größten österreichischen Weine nicht mehr wegzudenken. Karl Alphart übernahm 1986 den traditionsreichen Weinbetrieb seiner Eltern, zu einer Zeit als die Reputation der Weinregion an der Südbahn von den sinistren Geschäften einiger Weniger stark in Mitleidenschaft gezogen worden war. Die exzellenten Weingartenlagen boten jedoch außergewöhnliche Möglichkeiten für jene Rebsorten, um die sich der junge Winzer besonders kümmern wollte. Nämlich die authochtonen Spezialitäten Rotgipfler und Zierfandler, dazu der Neuburger. Ein besonderes Augenmerk galt den edlen Sorten der Burgund, mit denen die Hänge rund um Gumpoldskirchen oft verglichen werden. Und so nahmen auch Chardonnay und Pinot Noir bald eine wichtige Rolle im Repertoire ein. Einer der wichtigsten Weingärten, die heute von der Familie Alphart bewirtschaftet wird, ist der »Rodauner«, eine nach Südosten orientierte Riede auf sandig unterlegten Muschelkalkverwitterungsböden, die aber auch vereinzelt Urgestein aufweist. Seit mehreren Jahren wird Karl Alphart bereits von Sohn Florian unterstützt, der vom Weingarten bis zur Produktion voll eingebunden ist und die Funktion des Kellermeisters einnimmt. Der für seine Hausmannskost berühmte Heurige wird von seiner Ehefrau Elisabeth betreut und dient als Kommunikationsort mit Kunden und zur Präsentation der Weine. Nach dem Bau der hochtechnisierten Kellerei und der Beteiligung am Freigut Thallern folgte 2011 ein moderner Weinshop beim Weingut. Dort kann man sich von den Weinen des Falstaff-Winzers des Jahres 2013 selbst überzeugen.

Sortensieger: Die besten Weißweine getestet und prämiert
Ebenfalls dem Publikum präsentiert wurden die jeweiligen Sortensieger.

Chardonnay/Morillon: Gloria 2011, Kollwentz, Großhöflein, Neusiedlersee-Hügelland. 96 Falstaff Punkte.

Gelber Muskateller: Perz Erste STK Lage 2012, Alois Gross, Ratsch, Südsteiermark
sowie Sernauberg Erste STK Lage 2012, Sattlerhof, Gamlitz, Südsteiermark.
Jeweils 93 Falstaff Punkte.

Gemischter Satz: Five Points – The Star of Vienna 2011, Richard Zahel, Wien.
95 Falstaff Punkte.

Grüner Veltliner: Dürnsteiner Kellerberg Smaragd 2012, F.X. Pichler, Oberloiben, Wachau. 97 Falstaff Punkte.

Riesling: Singerriedel Smaragd 2012, Franz Hirtzberger, Spitz, Wachau und
Smaragd Unendlich 2012, F.X. Pichler, Oberloiben, Wachau. Jeweils 97 Falstaff Punkte.

Roter Veltliner: Steinberg Privat 2011, Josef Fritz, Zaussenberg, Wagram.
95 Falstaff Punkte.

Rotgipfler Zierfandler: Rotgipfler Rodauner Top Selektion 2011, Karl Alphart, Traiskirchen, Thermenregion. 96 Falstaff Punkte.

Sauvignon Blanc: Privat 2007, Sattlerhof, Gamlitz, Südsteiermark. 97 Falstaff Punkte.

Traminer: Gewürztraminer Extrem 2012, Fritz Frühwirth, Klöch, Südoststeiermark.
94 Falstaff Punkte.

Weißburgunder/Pinot Blanc: Nussberg Große STK Lage 2007, Alois Gross, Ratsch, Südsteiermark. 96 Falstaff Punkte.

Falstaff Weinguide Österreich Südtirol 2013 vorgestellt
Der Falstaff Weinguide ist der anerkannteste Guide zu den besten Winzern und Weinen Österreichs und Südtirols. Auf 890 Seiten finden sich 3.230 aktuelle Weine von 482 Weingütern – verkostet, beschrieben und bewertet. Das Muss für den Weinfan ist ab sofort um 16,90 Euro im gut sortierten Buch- und Zeitschriftenhandels sowie Weinfachhandel erhältlich.

Über den Falstaff-Verlag
Der Falstaff Verlag verlegt Österreichs größtes Magazin für kulinarischen Lifestyle mit einer Auflage von 41.500 Stück und 170.000 LeserInnen laut CAWI-Print. Die Marke Falstaff hat österreichweit einen Bekanntheitsgrad von 47 Prozent (GfK-Umfrage). Seit 2010 erscheint der Falstaff mit einer eigenen Ausgabe in Deutschland, mittlerweile in einer Auflage von 55.000 Stück.
Falstaff.at ist das reichweitenstärkste Wein- und Genussportal Österreichs und verzeichnet pro Monat 95.000 Besuche und über 465.000 Seitenaufrufe. Neben den Produzenten umfasst die Falstaff Genussdatenbank rund 30.000 Weine mit Bewertungen, 2.600 Restaurants, 1.200 Hotels und über 500 Vinotheken. Auch auf dem Social Media Sektor ist Falstaff führend und kann auf eine lebendige Community mit fast 13.000 Facebook-Freunden verweisen.

Weitere Informationen unter www.falstaff.at.

Fotos: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/4157

<media 15964> Presseaussendung als PDF zum Download</media>

Abdruck honorarfrei, Credit: APA/Ludwig Schedl
Rückfragehinweis: Rosam Change Communications - Henrike Brandstötter,
+43 (0)1 90 42 142 - 217, henrike.brandstoetter@rosam.at