Falstaff WeinTrophy 2018: Die nominierten Winzer

Die nominierten Winzer 2018: Jan Eymael, Clemens Busch und Sebastian Fürst. 

© Philipp Melchers

Die nominierten Winzer 2018: Jan Eymael, Clemens Busch und Sebastian Fürst. 

© Philipp Melchers

Die WeinTrophy hat sich zu einem Fixpunkt im deutschen Winzer-Kalender etabliert. Jedes Jahr im Februar kürt Falstaff den besten Winzer, Newcomer und Sommelier. In diesem Jahr findet die Siegerehrung in gewohnt elegantem Rahmen am 23. Februar im Schloss Hugenpoet in Essen-Kettwig statt.

In der Kategorie »Winzer« dürfen in diesem Jahr Clemens Busch vom Weingut Clemens Busch (Mosel), Sebastian Fürst vom Weingut Rudolf Fürst (Franken) und Jan Eymael vom Weingut Pfeffingen (Pfalz) auf den Sieg hoffen. 

Weiters kürt Falstaff in den Kategorien »Newcomer« und »Sommelier« einen Sieger, außerdem wird auch in diesem Jahr mit dem »Lieblingswein 2018« ein Publikumspreis verliehen!

Die Kandidaten aus der Kategorie »Winzer« im Überblick:

Die Nominierten eint die Leidenschaft für gute Weine – worin sie sich im Detail unterscheiden, das erfahren Sie in unseren Video-Kurzporträts.

Clemens Busch, Weingut Clemens Busch (Mosel)

Die Lage Pündericher Marienburg hatte keinen internationalen Ruf, als Rita und Clemens Busch Mitte der 1980er Jahre das Wagnis eingingen, ihren Weinberg auf Bio-Anbau umzustellen. Im Schiefersteilhang mit der Handspritze auf dem Rücken und mit ökologischen Präparaten gegen Mehltau und Botrytis zu kämpfen: welch eine Tortur! Nicht wenige dachten damals, dass Busch das Experiment bald abbrechen werde. Doch 30 Jahre später arbeitet Busch immer noch so, mehr noch: Er praktiziert Biodynamik – und hat für seine kraftvollen, mineralischen Rieslinge Weltruf erlangt.


Sebastian Fürst, Weingut Rudolf Fürst (Franken)

Es ist Monika und Paul Fürst zu verdanken, dass Weinkenner in den 1980er Jahren Bürgstadt in Churfranken zu entdecken begannen: Mit seinen subtilen Spätburgundern, aber auch mit reifebeständigen Weißweinen schuf sich das Weingut Fürst einen Ruf weiter über nationale Grenzen hinaus. Nach einigen Jahren an der Seite seines Vaters schultert Sebastian Fürst nun die Last der Verantwortung alleine. Dabei führt er mit ruhiger Hand fort, was sich bewährt hat, setzt aber auch mit großer Souveränität eigene Akzente.


Jan Eymael, Weingut Pfeffingen (Pfalz)

In Ungstein vor den Toren Bad Dürkheims leitet Jan Eymael die Geschicke des Weinguts Pfeffingen, das sich bereits seit vier Generationen im Besitz seiner Familie befindet. Auch wenn Eymael in der extrovertierten Pfalz eher zu den stillen Zeitgenossen gehört: Seine dichten Rieslingweine von Kalk- und Terra-Rossa-Böden sind beredte Zeugen seines Könnens. Überdies widmet Eymael ein besonderes Augenmerk Spezialitäten wie dem roten Riesling und der Scheurebe. Seine Scheurebe »SP« ist sogar nicht weniger als ein weit über die Pfalz hinaus anerkanntes role model für trockene Weine aus dieser Sorte.


Info

Falstaff WeinTrophy 2017

Freitag, 23. Februar 2018, ab 18 Uhr
Schloss Hugenpoet, 

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