Falstaff Restaurantguide 2017: Die Präsentation

Alle Bundeslandsieger des Falstaff Restaurantguide 2017

© Falstaff / Andreas Tischler

Alle Bundeslandsieger des Falstaff Restaurantguide 2017

© Falstaff / Andreas Tischler

Mehr als 240.000 Votings von rund 16.000 Gästetestern hat die Falstaff-Redaktion heuer erhalten, bewertet wurden die Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente. Souveräne Nummer eins ist auch in diesem Jahr wieder das »Steirereck«. Das Haus im Wiener Stadtpark wurde von den Falstaff-Testern erneut am höchsten bewertet. Ergebnis: 100 Punkte für Patron und Küchenchef Heinz Reitbauer und damit die Maximalwertung. Ein Dauerbrenner der Superlative. Doch auch seine steirischen Kollegen haben im Falstaff Restaurantguide hervorragend abgeschnitten: Der Preis für den »besten internationalen Botschafter« ging an den populären TV-Koch und gebürtigen Steirer Johann Lafer. Christian Zach von der »Weinbank« wurde als »Sommelier des Jahres« geehrt und Hans Peter Fink vom Restaurant »Haberl & Fink’s« wurde zum »Wirt des Jahres« gekürt.

In der Gesamtwertung liegen »Döllerer« in Golling, das »Landhaus Bacher« in Mautern und das Restaurant »Obauer« in Werfen ex aequo auf Platz zwei und mit 99 Punkten nur einen Hauch hinter dem »Steirereck«. Auf Platz drei liegen die »Griggeler Stuba« in Lech und das »Ikarus Hangar-7« in Salzburg – ebenfalls mit 99 Punkten, allerdings nicht mit der – bei dieser Reihung entscheidenden – Küchenhöchstwertung von 50 Punkten. Dennoch gehören sie zu den Aufsteigern des Jahres, denn trotz der dünnen Luft im kulinarischen Olymp Österreichs konnten sie einen Punkt dazugewinnen. Ebenfalls unter den prominentesten Aufsteigern befindet sich das Restaurant »Mraz & Sohn« in Wien mit eindrucksvollen 97 Punkten (statt 95 im Vorjahr). Auch die »Weinbank« in Ehrenhausen in der Südsteiermark wurde um zwei Punkte aufgewertet, auf 96 Punkte.

Mit Spannung wurde auf das Ergebnis im Burgenland gewartet, denn im Vorjahr hatte das »Gut Purbach« den langjährigen Seriensieger »Taubenkobel« überholt. Das Team des letztgenannten Betriebs hat sich die ernüchternde Beurteilung der Tester offenbar zu Herzen genommen und die Küchenleistung gesteigert: Der »Taubenkobel« liegt wieder auf Platz eins – allerdings gemeinsam mit dem »Gut Purbach« (alle Bundeslandsieger siehe unten).

BILDERSTRECKE: Fotos von der Restaurantguide-Räsentation im Wiener Rathaus

Die Höchstbewertungen

1. Steirereck: 100 Punkte
2. Döllerer: 99 Punkte
2. Landhaus Bacher: 99 Punkte
2. Obauer: 99 Punkte
3. Griggeler Stuba: 99 Punkte
3. Ikarus Hangar-7: 99 Punkte
4. Saag: 98 Punkte
5. Paznauner Stube: 98 Punkte
5. Silvio Nickol: 98 Punkte
6. Johanna Maier & Söhne: 97 Punkte
6. Mraz & Sohn: 97 Punkte
6. Simon Taxacher: 97 Punkte
6. T.O.M. Pfarrhof: 97 Punkte
7. Alexander: 96 Punkte
7. Senns Restaurant: 96 Punkte
7. Verdi: 96 Punkte
8. Almhof Schneider: 96 Punkte
8. Severin’s: 96 Punkte
8. Weinbank Restaurant: 96 Punkte

Alle genannten Betriebe sind mit vier Gabeln ausgezeichnet. Die Reihung ergibt sich aus der Gesamtpunktzahl. Bei Gleichstand entscheidet noch zusätzlich die Küchenwertung.

Die Bundesland-Sieger

  • Wien: Steirereck
  • Niederösterreich: Landhaus Bacher
  • Burgenland: Gut Purbach und Taubenkobel (ex aequo)
  • Oberösterreich: Verdi
  • Steiermark: T.O.M. Pfarrhof
  • Kärnten: Seerestaurant Saag
  • Salzburg: Döllerer und Obauer (ex aequo)
  • Tirol: Paznauner Stube
  • Vorarlberg: Griggeler Stuba

Die Sonderpreise

Das Ehepaar Sodoma wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Josef »Peppi« Sodoma ist eine lebende Wirtslegende, und wegen Gertrude Sodomas Kochkünsten pilgern Gourmets seit Jahrzehnten nach Tulln. Erstmals wurde auch ein Preis für das »originellste Gasthaus Österreichs« vergeben: Er ging an den »Kleinsasserhof« in Spittal an der Drau in Kärnten. Wer dieses urige Haus nicht kennt, hat etwas versäumt. Denn dort umfängt den Gast eine einzigartige Mischung aus Museum, kunstvollem Gastgarten und einem liebevoll zusammengestellten Sammelsurium skurriler Objekte. Doch alleine die raffinierte, bodenständige Küche ist eine Reise wert.

Den Preis für das beliebteste Wiener Beisl erhielt diesmal der »Gmoakeller« im dritten Wiener Gemeindebezirk. Der Preis für das beste Hotelrestaurant ging an den »Almhof Schneider« in Lech am Arlberg. Über die Eröffnung des Jahres darf sich Harald Brunner vom »Das Spittelberg« freuen, und für die »beste Weinkarte« wurde das »Mraz & Sohn« geehrt.

Und schließlich gab es auch wie im Vorjahr einen Preis für den »besten Service«. Er ging an Michael Kahovec vom »Fabios«, ein Lokal, in dem sich die Wiener VIPs die Klinke in die Hand geben. Kahovec kennt alle und alle kennen ihn. Und mögen ihn, weil er so herrlich ungekünstelt und natürlich wirkt, ausgerechnet in dieser Umgebung.

Die Sondersieger im Überblick

Restaurant App

© Falstaff Verlag

Mehr als 240.000 Votings hat die Falstaff-Redaktion heuer erhalten, bewertet wurden die Kategorien Essen, Service, Weinkarte und Ambiente. Ab 17. März ist der Falstaff Restaurantguide im Buch- und Zeitschriftenhandel und online unter www.falstaff.at/guides zum Preis von € 9,90 erhältlich. Alle Bewertungen sind auch in der kostenlosen Falstaff Restaurantguide-App nachzulesen.

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