Johannes Hirsch
Johannes Hirsch/Foto: Moritz Schell

(Wien, 30. Mai 2011) Falstaff zeichnet jährlich den »Winzer des Jahres« aus. In diesem Jahr wird der renommierte Titel an Johannes Hirsch mit seinem Weingut in Kammern im Bezirk Krems vergeben. Das kleine Dorf Kammern liegt ganz in der Nähe von Langenlois im Kamptal. Hier erzeugt Johannes Hirsch, mit 31 Hektar Rebfläche, seit zwei Jahrzehnten erstklassige Weißweine. Seine Grünen Veltliner und Rieslinge aus Toplagen wie Zöbinger Heiligenstein, Kammerner Lamm, Kammerner Gaisberg, Kammerner Grub und Kammerner Renner zählen zu den Besten der Region. Ihnen wird großartiger Reifefähigkeit zugesprochen und sie gelten als optimale Speisenbegleiter. Schon sein Vater legte mit seinem Weitblick den Grundstein für den Erfolg am Hof. Heute gelingen Johannes Hirsch dank seiner Innovationen die Verflechtung von alten Kulturen und der Einsatz sinnvoller moderner Technik auf so hohem Niveau.


»Geschraubt, nicht gestoppelt«

Im Jahr 2002 entschied sich der dynamische Winzer dazu, sein gesamtes Sortiment ausnahmslos mit Schraubverschluss auszuliefern, und entfachte damit rege Diskussionen. Seit dieser Zeit bereitete Johannes Hirsch als »Robin Hood der Schrauber« den Weg für den Konsumentenfreundlichen Verschluss. Heute besteht kein Zweifel daran, dass sich diese einst radikale Idee am Markt bereits längst durchgesetzt hat.


Die Leichtigkeit des Seins

Als Mitglied der Österreichischen Traditionsweingüter und der biodynamischen Gruppe »respekt« setzte Johannes Hirsch einen weiteren konsequenten Schritt in Richtung Qualitätsoptimierung. Denn für ihn zeigen nur biodynamisch produzierte Weine den entscheidenden Fingerprint der jeweiligen Einzellage. Er setzt seinem Rebensaft ein weiteres Charakteristikum hinzu: »Meine Weine haben selten mehr als 12,5 Volumsprozent Alkohol. Diese Leichtigkeit des Weines liegt mir sehr am Herzen«, so Hirsch, ebenso wie die Entscheidung, dass er seine Lagenweine nicht vor dem Herbst, der auf die Ernte folgt, auf den Markt bringt. Der Winzer beweist damit einmal mehr, dass er seinem Instinkt trauen kann, der ihm letztendlich den verdienten Falstaff-Titel gebracht hat. Er selbst bezeichnet seinen Weg mit dem biodynamischen Weinbau »traditionell« und »oft stur«, wenn er versucht noch mehr Typizität aus der jeweiligen Einzellage zu kitzeln. »Aber man kann die Natur nicht austricksen. Wir Menschen sind nicht raffinierter als sie«, lautet das Credo von Johannes Hirsch und gerade diesen Respekt und das Miteinander mit der Natur schmeckt man mit seinem Wein.

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Download - Foto: Falstaff Winzer des Jahres 2011 - Johannes Hirsch 1 © Moritz Schell/Falstaff

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Bildmaterial für redaktionelle Zwecke frei: Fotocredit Moritz Schell / Falstaff
 
Adresse:

Weingut Hirsch
Hauptstraße 76, 3493 Kammern
Tel.: 02735/24 60 60, Fax: 02735/360 89
info@weingut-hirsch.at, www.weingut-hirsch.at


 
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