Vergangene Woche wurden im Stift Göttweig die Besten der Besten unter den Rieslingen und Grünen Veltlinern des Kremstals geehrt. Der Kremstal Reserve Cup-Sieg unter den Grünen Veltlinern ging an einen seit Jahren ausgewiesenen Spezialisten dieser Rebsorte, an Wolfgang Aigner aus Krems-Weinzierl. Platz eins unter den Rieslingen sicherte sich Franz Proidl aus Senftenberg.

Grüner Veltliner, 1. Platz:

Grüner Veltliner 2011 Sandgrube Privat, Weingut Wolfgang Aigner (Krems)

Auf rund 13 Hektar in den Kremser Spitzenlagen Sandgrube und Weinzierlberg bearbeitet der Winzer Weingärten, die bereits sein Vater vor 40 Jahren ausgepflanzt hat. Aigners Weine sind gehaltvoll, aber nicht schwergewichtig, kombinieren Fracht und Würze und verfügen über ein ausgezeichnetes Reifepotenzial. Sein Grüner Veltliner Sandgrube Privat ist ein herausragendes Beispiel für einen Wein aus reiner Lösslage, der in einigen Jahren noch an Ausdruckskraft zulegen wird. Treffend formuliert Aigner: »Die wahre Größe eines gereiften Veltliners aus der Sandgrube erschließt sich nur dem, der schon ein wenig Erfahrung mit der komplexen Aromatik eines großen Weißweins gesammelt hat.«

Platz zwei ging an ein weiteres veritables Veltliner-Monument, den Grünen Veltliner Tabor von Meinhard Forstreiter aus Hollenburg. Dieser Wein ist insofern eine Besonderheit, als es sich um einen Veltliner von wurzelechten Reben handelt, die rund 130 Jahre alt sind. Die Bronzemedaille holte sich das Weingut Malat aus Palt für seinen »Das Beste vom Grünen Veltliner«, der auch in der Cup-Wertung seinem Namen alle Ehre machte.

Riesling, 1. Platz:

Riesling Senftenberger Ehrenfels Erste ÖTW Lage 2011 vom Urgestein,
Weingut A. und F.  Proidl (Senftenberg)


Der Senftenberger Ehrenfels stammt aus einem Weinberg, der wegen einer Hangneigung von bis zu 60 Grad und karger Erträge ab 1945 nicht mehr bewirtschaftet wurde. 1988 von Proidl erworben und kultiviert, wächst heute ebendort sein vielleicht bester Riesling auf Urgesteinsverwitterungsboden direkt unter der pittoresken Senftenberger Burgruine. Ein Drittel von Proidls Weingärten, durchwegs in den steilsten Lagen, ist mit Riesling bepflanzt. Seine Weine sind extrem langlebig und entwickeln erst mit der Zeit ihren vollen Glanz.

Den zweiten Platz errang Martin Nigl, ebenfalls in Senftenberg beheimatet, mit seinem Riesling Senftenberger Pellingen Privat. Bronze ging an Walter Buchegger aus Dross für seinen Riesling aus der Gedersdorfer Lage Moosburgerin, einer kleinen, exzellenten Lage auf Löss, unter dem sich Schotter und Kalk befinden, die dem Riesling ideale Bedingungen bieten.


Bildmaterial steht für redaktionelle Zwecke frei zur Verfügung, Fotocredit: Falstaff.

DOWNLOAD: Bild 1:
Sieger Grüner Veltliner Reserve: Peter Moser, Wolfgang Aigner, Meinhard Forstreiter und Michael Malat

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Sieger Riesling Reserve: Peter Moser, Franz Proidl, Martin Nigl, Silke Mayr (Lebensgefährtin von Walter Buchegger)

DOWNLOAD: Presseinformation Falstaff Kremstal DAC Reserve Cup 2012

DOWNLOAD: Falstaff Kremstal DAC Reserve Cup Sieger 2012
 

Für inhaltliche Rückfragen steht Ihnen Falstaff-Weinchefredakteur Peter Moser gerne zur Verfügung (Tel.: +43 (0) 676/378 31 66 bzw. peter.moser@falstaff.at).


Weingut Familie Wolfgang Aigner
Wienerstraße 133, 3500 Krems a. d. Donau
Tel.: +43 (0) 2732/845 58; Mobil: +43 (0)664/200 16 12
E-Mail: info@aigner-wein.at


Weingut Franz und Andrea Proidl
Oberer Markt 5, 3541 Senftenberg
Tel: +43 (0)2719/2458; Mobil: +43 (0)676/556 51 85
E-Mail: weingut@proidl.com

 
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+43 (0)1 90 42 142 - 217,
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