Eröffnung des Jahres: »Das Spittelberg« in Wien

© Joachim Haslinger

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Aus dem »Kussmaul«, das sich nur zwei Jahre an dieser Adresse hielt, wurde also »Das Spittelberg«. Viel wichtiger aber als die Umbenennung des zum Haselsteiner-Imperium zählenden Restaurants ist der neue kulinarische Protagonist des Hauses: Harald Brunner.

Ein Routinier, der sechs Jahre lang Souschef bei Reinhard Gerer im legendären Korso war und danach an unterschiedlichsten Adressen mit seinem Können und der Hingabe zu einer unprätentiösen Küche aufhorchen ließ. Das Herzstück des »Spittelberg« ist nun eine edle Molteni-Rotisserie – ein Drehgrill, auf dem man große Fleischstücke langsam und knusprig braten kann. Duroc-Schwein, Ente oder Rind zieht Brunner vom Spieß – mit einem so unglaublichen Geschmack, als hätte er nie etwas anderes gemacht. Hat er aber. Denn Brunner ist vor allem bekannt für seine gehobene Wiener Küche, der er mit asiatischen Noten eine neue Spannung verleiht.

Auch das gibt es nun im Spittelberg, das das Zeug zum neuen Fixstern hat und deshalb die Auszeichnung der Eröffnung des Jahres verdient.

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