Ein Wiener Döner für die Nachhaltigkeit

© Florence Stoiber

Christoph und Manuel

© Florence Stoiber

Dieser Döner macht vielleicht nicht schöner, aber er tut was für unser Gewissen. Nachhaltiger und regionaler kann man Fast Food nicht konsumieren. Falstaff sprach mit den Gründern Christoph Speiser und Manuel Aibler.

Falstaff: Seid ihr davor in der Gastronomie tätig gewesen?
Manuel Aibler: Christoph hat in einem befreundeten Buschenschank im Eventmanagement und Gastrobereich gearbeitet. Aber aufgrund seiner Erfahrungen in der biologischen Landwirtschaft  brennt Christoph für die Nachhaltigkeit und den Umweltschutz. Durch meine Ausbildung zum Lebensmitteltechnologen und Fleischermeister bringe ich Know-How im Lebensmittelbereich mit ins Team. Aber eigentlich kam keiner von uns wirklich aus der Gastro.

Wie kam es zu dem Namen »John Döner«?
Das ist schon lange eine interner Schmäh von uns! Wir sagen statt »schon« immer »John«. »Warst du John dort. Hast du John gehört, etc.«

Warum soll man zu euch essen gehen?
Unser Betrieb ist biozertifiziert und wir haben 100 Prozent Transparenz in der Lieferkette, Lieferanten an der Fassade. Essen ohne schlechtes Gewissen, kein Tierleid, keine Avocados, kein Palmöl, kurze Transportwege!

Döner Variationen

© Florence Stoiber

Wie seid ihr zu euren Lieferanten gekommen?
Die Familie von Manuel hat früher eine große Fleischerei geführt, dadurch bestand ein guter Kontakt zu anderen Firmen, die uns von Anfang an sehr unterstützt haben. Joseph Brot ist uns als einziger Bio-Bäcker mit seiner fairen Preisgestaltung sehr entgegengekommen. Wir haben einfach das Ziel den Dönermarkt aufzumischen und als der nachhaltigste, hochwertigste und schlussendlich beste Döner Kebab Österreichs bekannt zu werden!

Sind weitere Filialen geplant?
Wenn der erste Standort gut läuft sind weitere Standorte geplant. Das ist natürlich unser Traum!

Welchen Döner würdet ihr empfehlen?
Den Classic John mit Huhn um 9,90 Euro.

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