Ein halbes Jahrhundert Toni Mörwald

Mörwald führt seinen Beruf auch nach vielen Jahren mit dem höchsten Maß an Leidenschaft aus.

© Mörwald

Mörwald führt seinen Beruf auch nach vielen Jahren mit dem höchsten Maß an Leidenschaft aus.

Mörwald führt seinen Beruf auch nach vielen Jahren mit dem höchsten Maß an Leidenschaft aus.

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Am 13. März jährte sich die Geburt des Ausnahmegastronomen Toni Mörwald zum 50. Mal. Neben gastronomischen Höhenflügen in seinen vier Restaurants steht seine Laufbahn auch für Talenteförderung, Kochschulen und innovative Gastronomiekonzepte. Außerdem ist er Autor von mehr als zehn Kochbüchern und hat mit seinem Know-how gastronomischen Glanz in zwei Fast Food Ketten gebracht. Der Vater dreier Töchter ist ein Hans Dampf in allen Gassen, der vielleicht gerade deshalb polarisiert wie kaum ein anderer. Mörwald hat nicht nicht nur Fans und Freunde, sondern auch so manchen Neider. Aber Neid muss man sich erst einmal verdienen und somit betrachten wir hier vor allem die sonnigen Seiten seines Wirkens. Mörwald zählt unbestritten zu den großen Förderern von gastronomischen Nachwuchstalenten. Die Zahl seiner Schüler ist mittlerweile gewaltig, sie arbeiten in der Wachau, in Wien, in Moskau und in vielen weiteren Top-Restaurants rund um den Globus.

Toni Mörwald bei einem seiner Kochseminare – das Wissen wird mit viel Leidenschaft vermittelt.

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Auszüge aus Mörwalds kulinarischer Reise

  • Toni Mörwald wuchs im niederösterreichischen Feuersbrunn auf und besuchte die Hotelfachschule in Krems.
  • Nach Ausflügen in internationale Küchen in Spanien, Deutschland, Frankreich und den USA arbeitete er als Souschef von Reinhard Gerer im legendären »Korso« im Wiener Hotel Bristol.
  • Im zarten Alter von 22 Jahren übernahm er das Gasthaus seiner Eltern und wurde mit dem Wirtshaus und Restaurant »Zur Traube« zum damals jüngsten Haubenkoch Österreichs. 
  • 1995 geht Mörwald unter die Hoteliers: Er eröffnet das Genuss.Hotel Schloss Grafenegg, dem noch weitere Hotels folgen werden.
  • Zusammen mit Chefkoch Christian Domschitz und Maître Mino Zaccaria feiert er tolle Erfolge im Restaurant »Mörwald im Ambassador«
  • 2003 erhält er den ersten Michelin-Stern im eigenen Restaurant »Kloster Und«, im selben Jahr startet Mörwald gemeinsam mit Reinhard Gerer die gastronomische Gestaltung der Dinner- und Varieteshow im Palazzo. Gerer zog sich zurück, Mörwald ist bis heute Patron des Wiener Palazzo.
  • 2004 wird der Ausnahmekoch sowohl »Gastronom des Jahres« als auch »Wirt des Jahres«. Auch seine Bücher feiern große Erfolge, so erhält er zum Beispiel mit der »Süßen Küche« das Platin-Buch.
  • Mit dem »Kochamt« im Palais Ferstl, in dem neben einem Delikatessenladen die Möglichkeit zu Seminaren besteht, trägt der Gastro-Tausendsassa einen Anteil an der Verbreitung gehobener Trink-und Esskultur.
  • Mörwald übernimmt die gastronomische Leitung des Restaurants »Le Ciel« im Grand Hotel Wien und erobert mit seinem Koch Roland Huber auf Anhieb einen Michelin-Stern.
  • Seinen vorerst letzten Coup landet er mit dem Erbauen seines Hotels Wagram. Sein Genuss-Imperium umfasst aktuell folgende Betriebe: Gourmet-Restaurant »Toni M.«, Restaurant »Zur Traube«, »Kochbar im Wirtshaus«, Hotel am Wagram, Hotel Villa Katharina (allesamt im Stammhaus in Feuersbrunn), Restaurant »Schloss Grafenegg«, Hotel Schloss Grafenegg, »Le Ciel by Toni Mörwald«, »das Anton« im Musiktheater Linz sowie ein Catering Unternehmen.

Weiter geht's!

Toni Mörwald bleibt bestimmt weiter auf Erfolgskurs. Im Gespräch mit Falstaff erzählt er mit leuchtenden Augen bereits vom nächsten Projekt: In Feuersbrunn konnte er eine spannende Immobilie erwerben und will damit am Wagram weitere Impulse setzen. Ein Architektur- und Ideenwettbewerb wird eben ausgewertet, man darf gespannt sein, in welche Richtung sich das Projekt entwickelt.

Das gesamte Falstaff-Team wünscht ihm von Herzen alles Gute, Glück und Gesundheit zu seinem 50. Geburtstag!