Drei Dinge, die Top-Gastronomen mit Spitzensportlern gemeinsam haben

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http://www.falstaff.at/nd/drei-dinge-die-top-gastronomen-mit-spitzensportlern-gemeinsam-haben/ Drei Dinge, die Top-Gastronomen mit Spitzensportlern gemeinsam haben Das Geheimnis des Erfolges ist eines der am schwierigsten zu ergründensten Geheimnisse. Wir haben es trotzdem versucht, und die Erfolgsgeheimnisse von gastronomischen und sportlichen Überfliegern miteinander verglichen. http://www.falstaff.at/fileadmin/_processed_/f/5/csm_00-Volksbank-C-FB-2640_844c23f1fa.jpg

Fragt man Prominente nach dem Geheimnis ihres Erfolges, wird man höchst unterschiedliche Antworten bekommen. „Steh früh auf, arbeite bis spät abends, finde Öl“, soll zum Beispiel der US-amerikanische Öl-Tycoon Jean Paul Getty auf die Frage nach seinem Erfolgsgeheimnis geantwortet haben. Henry Ford, der berühmte Automobilpionier, hat sich mit dem Thema intensiver auseinandergesetzt: Von ihm sind zahlreiche Aphorismen zum Thema Erfolg überliefert. „Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die gerade gefragt sind“, lautet eine seiner Weisheiten, eine andere: „Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen“.

Nicht ganz so spitzfindig sind die Antworten auf die Frage, was Erfolg in der Gastronomie ausmacht – dafür umso aufschlussreicher, wenn man deren Erfolgsgeschichten mit denen von Spitzensportlern vergleicht. Denn beiden Berufsgruppen sind zumindest drei Dinge gemein, die man haben muss, um erfolgreich zu sein.

  1. Durchhaltevermögen
  2. Die richtigen Partner und das richtige Team
  3. Vertrauen

Thomas Morgenstern

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Durchhaltevermögen.

Unter vielen österreichischen Sportlegenden sind drei besonders auffällig: Thomas Morgenstern, Andreas Goldberger und Martin Koch sind österreichische Skisprunglegenden, die in ihren Karrieren im Wortsinne die höchsten Höhen und die tiefsten Tiefen ausgelotet haben. Niemand weiß besser, als die drei, dass zum Erfolg auch gehört, ein gewisses Risiko in Kauf zu nehmen, das dann auch mal schlagend werden kann. Wie zum Beispiel bei Thomas Morgenstern: er hat gewonnen, was es im Skifliegen zu gewinnen gibt und feierte Siege bei Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften, der Vierschanzentournee und dem Gesamtweltcup.

Bis ein Sturz 2014 seine erste Karriere beendete. Doch Morgenstern gab nicht auf: Wenn schon nicht auf Skiern fliegen, dann wenigstens auf Kufen abheben, dachte er sich, und widmete sich der Helikopterfliegerei. Mit Erfolg: Als Weltmeister 2015 in der Rookie-Klasse und eine Bronzemedaille bei den World Air Games 2015 in Dubai konnte er direkt an die Erfolge seines „alten“ Lebens anschließen.

Martin Koch

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Die richtigen Partner und das richtige Team.

Wie aber ist es möglich, dass man nach so schweren Verletzungen nicht auch beruflich ins Bodenlose fällt, sondern aufsteht und fokussiert eine neue Karriere beginnt? Morgensterns Berufskollegen Andreas Goldberger und Martin Koch wissen die Antwort auf diese Frage: Nur, wer ein starkes Team hinter sich weiß und die richtigen Partner an seiner Seite hat, wird dauerhaft erfolgreich sein. Gerade für Sportler ist das besonders wichtig: Die Karriere kann jederzeit vorbei sein, der sportliche Erfolg aus unterschiedlichen Gründen ausbleiben – da ist es wichtig, jemanden an seiner Seite zu haben, der dafür sorgt, dass der berufliche Erfolg auch nach dem Karriereende gewährleistet ist.

Für Koch, Morgenstern und Goldberger war dieser Partner ihr Sponsor, die Volksbank, die den Sportlern mit Rat und Tat zur Seite stand. Hier schließt sich der Kreis: Auch erfolgreiche Gastronomen und Winzer wissen ein Finanzinstitut zu schätzen, das sich als Partner und Teamplayer sieht. Nur mit einem solchen ist es möglich, erfolgreich Visionen zu verwirklichen – wie zum Beispiel die von Rudolf Hofmann, der als Winzer und als Obmann des Weinbauverbandes Traisental seine Visionen von einem pestizidfrei erzeugten Wein mit dem richtigen Bankinstitut an seiner Seite verwirklicht.

Andreas Goldberger

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Vertrauen.

Unabdingbar jedenfalls ist für Sportler wie für Gastronomen ein vertrauensvoller Umgang – auf mehreren Ebenen. Der Gast muss dem Gastronomen ebenso sein Vertrauen entgegenbringen wie seine Partner, der Sportler muss auf seine Fähigkeiten vertrauen und sein Sponsorpartner muss ihm ebenfalls vertrauen können – und vice versa. Vertrauenswürdig zu sein ist – über alle Berufsgruppen hinweg – mehr als nur eine bloße Charakterfrage.

Es ist ein wesentlicher Faktor des Erfolges. Wer sich Vertrauen erarbeitet, schafft sich unglaubliches Kapital, wer es riskiert, riskiert alles. Zahlreiche Managementtheorien gehen davon aus, dass die Vertrauenswürdigkeit ein wesentlicher Erfolgsträger gelungenen Leaderships darstelle. Denn der Sinn vertrauensvollen Verhaltens ist ja, dass Enttäuschungen und Konflikte vermieden werden. Gut, wenn man Partner an seiner Seite hat, die einem grundsätzlich jenes Vertrauen entgegenbringen, das sie selbst auch erwarten dürfen.


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