Pro Jahr werden rund 30 Mio. Liter Spirituosen konsumiert. / Foto: APA/OTS Peter Hautzinger
Pro Jahr werden rund 30 Mio. Liter Spirituosen konsumiert. / Foto: APA/OTS Peter Hautzinger



In puncto Spirituosen ist die Palette in den letzten 20 Jahren wesentlich breiter geworden. Das zeigt sich auch am Portfolio von Pernod Ricard Austria, das sich von ursprünglich wenigen verfügbaren Marken 1993 auf heute 30 unterschiedliche Premium-Marken vervielfacht hat.

Rund 30 Millionen Liter Spirituosen werden im Jahr konsumiert. Was dabei besonders erstaunlich ist, ist die Entwicklung zwischen nationalen und internationalen Spirituosen: Die ÖsterreicherInnen genießen immer mehr internationale Spirituosen (67 Prozent Marktanteil).

»Nach dem Single-Malt-Boom kam der Wodka-Boom, anschließend der Rum-Boom und mittlerweile erleben wir den Gin-Boom«, bemerkt Insider Andreas Obermeier (»Members Club Albertinapassage«) und sagt weiter: »Gin ist die aktuelle Trendspirituose.« Gründe sieht Obermeier in der Revitalisierung alter Drinks und in Initiativen der Industrie. Es werden neue Qualitäten oder neue Produkte angeboten, und zwar genauso, wie neue Tonic-Sorten entstehen.

Gin ist auf dem Gesamtmarkt trotzdem noch eine sehr kleine, aber eben boomende Kategorie. Generell fällt in Österreich auf, dass der Markt stark fragmentiert ist. Es gibt keine Kategorie, die dominiert. Die größten Spirituosenkategorien sind derzeit Wodka, klare Brände, Rum und Likör, wobei Wodka die klare Rolle als Wachstumstreiber innehat. So ist der Anteil von Wodka auf dem Gesamtmarkt von acht Prozent 1993 auf 21 Prozent im Jahr 2011 gestiegen. Weinbrand hingegen hat heute nur mehr einen Anteil von sieben Prozent, im Vergleich zu 20 Prozent vor 20 Jahren. Gin und Tequila machen heute so wie früher jeweils nur ein Prozent am Gesamt-Spirituosenmarkt aus.

Lag 1993 die Gewichtung zwischen Handel und Gastronomie noch bei 40 zu 60 Prozent, so ist seit mehreren Jahren eine klare Umverteilung erkennbar. Marken werden zwar nach wie vor über die Gastronomie aufgebaut, dennoch ist eine kontinuierliche Verlagerung zum Heimkonsum deutlich erkennbar.

In einem über 20 Jahre weitestgehend stagnierenden Markt konnte Pernod Ricard Austria seinen Marktanteil entscheidend ausbauen: »Wir konnten in den vergangenen 20 Jahren den Umsatz von 35 Millionen Schilling auf 34 Millionen Euro steigern«, freut sich Bernhard Eisheuer, Geschäftsführer Pernod Ricard Austria, über die positive Entwicklung. Generell haben alle Marken von der Übernahme durch Pernod Ricard profitiert: »Nicht nur, dass wir den Ursprung und die Qualität unserer Marken betonen, wir sind extrem stark im Aufbau von Marken und haben es geschafft, Key Player im Markt zu sein. Wir sind beispielsweise Whisky-Anbieter Nummer eins in Österreich, ABSOLUT Vodka liegt mit einer erfolgreich konsistenten Strategie mittlerweile auf Platz zwei in der Kategorie Wodka.« Das Unternehmen macht 50 Prozent seines Umsatzes in der Gastronomie und sieht diesen Kanal als entscheidend beim Aufbau seiner Premium-Marken.

Zusammenfassend betont Bernhard Eisheuer: »Unsere Marken haben die Entwicklung der Barkultur nicht nur begleitet, sondern auch mit geprägt. Denn die Marken sind eng verwurzelt mit der Geschichte der Cocktails.«

www.pernod-ricard-austria.com

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