Die großen Sommer-Trends für Zuhause

© pierreaugustinrose.com

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Zieh dich dann vor allem in dich selbst zurück, wenn du gezwungen bist, unter vielen Menschen zu weilen«, hat Epikur einst gesagt. Die Lehre des griechischen Philosophen bekommt heute, mit 2300 Jahren Verspätung, größere Aktualität denn je. Doch wie gehen wir mit dieser Situation um? Wie gestaltet sich gesellschaftlicher Rückzug in einer Jahreszeit, die von Blütenpracht und Frühlingserwachen geprägt ist? Und welche Möglichkeiten und Lockmittel gibt es, um es sich inmitten des Lenzes in den eigenen Wänden bequem zu machen und sich einer ganz neuen, ungewohnten Wohnlichkeit hinzugeben? 

»Die Corona-Krise konfrontiert uns mit einer Realität, die wir in dieser Form noch nie zuvor erlebt haben«, sagt Simon Andreas Güntner. Der deutsche Soziologe ist Professor an der TU Wien und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Raumsoziologie und Fragen des urbanen Zusammenlebens. »Entsprechend neu und ungewohnt ist die Erkundung des eigenen Wohnumfelds, das sich durch die viele Zeit, die wir nun zu Hause verbringen, sowie durch die Überlappung mit zusätzlichen Funktionen wie etwa Schule und Arbeit vollkommen verändert. Wir müssen uns damit arrangieren, dass die Wohnung nun für einige Zeit mehr ist als bloß der Ort der Stille und des persönlichen Rückzugs. Entsprechend wichtig ist es, Grenzen zu setzen und Spielregeln des Wohnens und des eigenen Wohlbefindens zu definieren.« 

Doch um das Wohnen neu zu lernen, so Güntner, sei es wichtig, sich zuallererst darüber klar zu werden, was Wohnen überhaupt bedeutet. »Wohnen beinhaltet Kochen, Essen, Schlafen, Körperpflege und Freizeitgestaltung, doch es ist mehr als bloß die Summe der einzelnen Funktionen. Wohnen ist keine aktive Tätigkeit, sondern eine Qualität, eine Art Daseinszustand.« Und sobald sich dieser Daseinszustand verändert, so der Soziologe, sobald er um Lernen und Arbeiten erweitert wird, sobald das Wohnzimmer in Form von Videokonferenzen als optische Schnittstelle in die Öffentlichkeit hinausgetragen wird, brauche es Wohnrituale und klare Entgrenzungen. 

Eine Möglichkeit, dies zu tun, ist die verstärkte Differenzierung zwischen privatem Wohnen und weniger privatem Wohnlernen, Wohnarbeiten und Wohnkommunizieren. Und hier kommt Epikurs Rückzug ins Spiel, der uns dabei behilflich sein kann, die unmittelbare Wohnumgebung räumlich, zeitlich und funktional zu gliedern und ganz bewusst private Orte, private Zeitfenster und private Zustände zu definieren. In der Architektur und im Wohndesign bezeichnet man das als Hygge beziehungsweise als Cocooning, als zelebriertes Verkriechen in einen kleinen, gemütlichen, schön gestalteten Wohnkokon. 

»Natürlich ist es leichter, sich in eine große, schöne und mit einer Terrasse ausgestattete
Wohnung zurückzuziehen, in der man sowohl Geselligkeit genießen als auch Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten finden kann«, sagt die Wiener Zukunftsforscherin Oona Horx-Strathern, die gemeinsam mit ihrem Mann Matthias Horx das Zukunftsinstitut mit Sitz in Wien und Frankfurt leitet und die vor ein paar Wochen unter diezukunftnachcorona.com einen eigenen Corona-Blog gestartet hat. »Aber auch in kleineren Wohnungen und weniger privilegierten Wohnsituationen hat man Möglichkeiten, den Raum zu gestalten und entsprechende unterstützende Rituale einzuführen.« 

Einer der wichtigsten Schritte, so Horx-Strathern, sei das neue, unvoreingenommene Kennenlernen der vermeintlich gewohnten Wohnräume. Dazu zählt der Blick in Ecken und Nischen, das Aufstöbern von Unbekanntem, das Hinauskramen längst vergessener Dinge. »Vielleicht gibt es im Abstellraum eine Holzkiste, die ich als Beistelltisch im Wohnzimmer oder auf dem Balkon verwenden kann, vielleicht findet sich im Keller ein alter Sessel, den ich als Küchenstuhl reaktivieren kann, und vielleicht sind es einfach nur Textilien und Accessoires, die ich nun mit einem anderen Auge betrachte.« 

Sie selbst, erzählt sie im Telefon-Interview, habe im gesamten Haus Möbel verrückt, Tische umgestellt und sämtliche Kissen und Decken miteinander vertauscht. »Auch dann, wenn die Farben nicht zusammenpassen, wenn der Tisch aus der Werkstatt plötzlich im Schlafzimmer steht, wenn es gerade nicht so super harmoniert, wie man es sonst gewohnt ist.« Doch damit sei das Spektrum noch lange nicht ausgeschöpft, so Horx-Strathern, und zählt auf: Bilder und Fotografien an die Wand hängen, Upcycling-Experimente machen, Dinge reparieren, Blumen kaufen, Alltagsrituale einführen. »Wir wohnen zu sechst und haben mit Beginn der Corona-Krise angefangen, unsere Stammplätze am Esstisch aufzugeben und jeden Tag in einer anderen Konstellation zu Abend zu essen. Bei sechs Personen im Haushalt ergibt das 120 unterschiedliche Sitzvarianten. Der Fantasie sind wirklich keine Grenzen gesetzt!« 

Was Möbel, Formen, Farben, Materialien und Ornamente betrifft, meint der Wiener Möbel- und Produktdesigner Thomas Feichtner, könne man sich an sommerlichen Farben sowie beispielsweise an skandinavischem Design orientieren. »Während wir uns im Winter gerne mit Fellen, Kerzenschein und gedeckten Farben umgeben, empfehle ich, im Frühling auf jene Farben zu setzen, die sich im Scandi-Look und in der mediterranen Architektur bewährt haben: Weiß, Hellblau, warme Grautöne, helles Holz, kühle Steinböden, luftig leichte Stoffmuster und natürliche, authentische, haptisch ansprechende Materia­lien bei den Accessoires.« 

Vor allem aber, so Feichtner, gehe es in dieser Zeit des stillen Rückzugs darum, zur eigenen Authentizität zurückzufinden und sich zu überlegen, was einem wirklich guttut und wie man das eigene Wohlbefinden fördern und stärken kann. »Ich denke, die Zeit der Repräsentation, des Bling-bling-Wohnens und der 20 Prada-Handtaschen in der Garderobe ist jetzt einmal vorbei. Wir sind nun vor die Aufgabe gestellt, uns mit uns selbst zu beschäftigen und uns die Frage zu stellen, wie wir wirklich wohnen und unser Leben gestalten möchten. Besser kann man diese Zeit des Rückzugs und der Besinnung auf die wahren Werte im Leben nicht nutzen. Alles andere hat bis auf Weiteres an Relevanz verloren.« 

Als Beispiel nennt Feichtner die Beobachtung, dass in seinem Bekanntenkreis selbst Pflanzenhasser angefangen hätten, sich dem Hygge und Cocooning hinzugeben und am Balkon oder am Fensterbrett Samen zu setzen und sich um Pflanzen zu kümmern. »Es muss ja nicht gleich eine exotische Orchidee sein. Ein Salathäuptel und eine Tomatenstaude tun’s auch.« Das Pflanzenbeispiel sei durchaus stellvertretend für unser Bauen und Einrichten zu verstehen: Denn während das Wohnen in den letzten Jahren mehr und mehr zur chicen Installation mit ebenso chicen, zeitgenössischen Möbelstücken aus dem High-End-Katalog avancierte, meint der Designer, sei jetzt die Zeit, sich wieder auf innere Werte zu besinnen. »In gewisser Weise bringt uns die Corona-Krise ein bisschen Retro, ein bisschen Nostalgie, ein bisschen Biedermeier zurück.« 

Fragt sich nur: Was wird auf lange Sicht von alledem bleiben? Oder wird Corona einfach nur als kurzer Augenschlag des Jahres 2020 in die Geschichte eingehen? In diesem Punkt sind sich Designer, Soziologe und Zukunftsforscherin einig: Wir werden in Zukunft mehr Zeit zu Hause verbringen, wir werden weniger Business-Reisen unternehmen, und wir werden die eine oder andere Arbeitsaufgabe im Home­office erledigen und mit digitalen Tools kommunizieren. Auf diese Evolution wird nicht nur die Möbelbranche reagieren müssen. Eine große Aufgabe steht hier vor allem dem Architektur- und Immobiliensektor bevor, der dank Corona seine auf Kompaktheit und Effizienz getrimmte Baukultur überdenken wird müssen. Die Krise hat uns bewiesen, wie wichtig schönes, respektvolles, menschenwürdiges Wohnen für unser Wohlbefinden und für unser multifunktionales Agieren ist. Wer sich im epikureischen Sinne auch in Zukunft mal für ein paar Tage zurückziehen möchte, tut dies lieber im Sinnlichen und Ästhetischen.

Fragt sich nur: Was wird auf lange Sicht von alledem bleiben? Oder wird Corona einfach nur als kurzer Augenschlag des Jahres 2020 in die Geschichte eingehen?

Sie selbst, erzählt sie im Telefon-Interview, habe im gesamten Haus Möbel verrückt, Tische umgestellt und sämtliche Kissen und Decken miteinander vertauscht. »Auch dann, wenn die Farben nicht zusammenpassen, wenn der Tisch aus der Werkstatt plötzlich im Schlafzimmer steht, wenn es gerade nicht so super harmoniert, wie man es sonst gewohnt ist.« Doch damit sei das Spektrum noch lange nicht ausgeschöpft, so Horx-Strathern, und zählt auf: Bilder und Fotografien an die Wand hängen, Upcycling-Experimente machen, Dinge reparieren, Blumen kaufen, Alltagsrituale einführen. »Wir wohnen zu sechst und haben mit Beginn der Corona-Krise angefangen, unsere Stammplätze am Esstisch aufzugeben und jeden Tag in einer anderen Konstellation zu Abend zu essen. Bei sechs Personen im Haushalt ergibt das 120 unterschiedliche Sitzvarianten. Der Fantasie sind wirklich keine Grenzen gesetzt!« 

Was Möbel, Formen, Farben, Materialien und Ornamente betrifft, meint der Wiener Möbel- und Produktdesigner Thomas Feichtner, könne man sich an sommerlichen Farben sowie beispielsweise an skandinavischem Design orientieren. »Während wir uns im Winter gerne mit Fellen, Kerzenschein und gedeckten Farben umgeben, empfehle ich, im Frühling auf jene Farben zu setzen, die sich im Scandi-Look und in der mediterranen Architektur bewährt haben: Weiß, Hellblau, warme Grautöne, helles Holz, kühle Steinböden, luftig leichte Stoffmuster und natürliche, authentische, haptisch ansprechende Materia­lien bei den Accessoires.« 

Vor allem aber, so Feichtner, gehe es in dieser Zeit des stillen Rückzugs darum, zur eigenen Authentizität zurückzufinden und sich zu überlegen, was einem wirklich guttut und wie man das eigene Wohlbefinden fördern und stärken kann. »Ich denke, die Zeit der Repräsentation, des Bling-bling-Wohnens und der 20 Prada-Handtaschen in der Garderobe ist jetzt einmal vorbei. Wir sind nun vor die Aufgabe gestellt, uns mit uns selbst zu beschäftigen und uns die Frage zu stellen, wie wir wirklich wohnen und unser Leben gestalten möchten. Besser kann man diese Zeit des Rückzugs und der Besinnung auf die wahren Werte im Leben nicht nutzen. Alles andere hat bis auf Weiteres an Relevanz verloren.« 

Als Beispiel nennt Feichtner die Beobachtung, dass in seinem Bekanntenkreis selbst Pflanzenhasser angefangen hätten, sich dem Hygge und Cocooning hinzugeben und am Balkon oder am Fensterbrett Samen zu setzen und sich um Pflanzen zu kümmern. »Es muss ja nicht gleich eine exotische Orchidee sein. Ein Salathäuptel und eine Tomatenstaude tun’s auch.« Das Pflanzenbeispiel sei durchaus stellvertretend für unser Bauen und Einrichten zu verstehen: Denn während das Wohnen in den letzten Jahren mehr und mehr zur chicen Installation mit ebenso chicen, zeitgenössischen Möbelstücken aus dem High-End-Katalog avancierte, meint der Designer, sei jetzt die Zeit, sich wieder auf innere Werte zu besinnen. »In gewisser Weise bringt uns die Corona-Krise ein bisschen Retro, ein bisschen Nostalgie, ein bisschen Biedermeier zurück.« 

Fragt sich nur: Was wird auf lange Sicht von alledem bleiben? Oder wird Corona einfach nur als kurzer Augenschlag des Jahres 2020 in die Geschichte eingehen? In diesem Punkt sind sich Designer, Soziologe und Zukunftsforscherin einig: Wir werden in Zukunft mehr Zeit zu Hause verbringen, wir werden weniger Business-Reisen unternehmen, und wir werden die eine oder andere Arbeitsaufgabe im Home­office erledigen und mit digitalen Tools kommunizieren. Auf diese Evolution wird nicht nur die Möbelbranche reagieren müssen. Eine große Aufgabe steht hier vor allem dem Architektur- und Immobiliensektor bevor, der dank Corona seine auf Kompaktheit und Effizienz getrimmte Baukultur überdenken wird müssen. Die Krise hat uns bewiesen, wie wichtig schönes, respektvolles, menschenwürdiges Wohnen für unser Wohlbefinden und für unser multifunktionales Agieren ist. Wer sich im epikureischen Sinne auch in Zukunft mal für ein paar Tage zurückziehen möchte, tut dies lieber im Sinnlichen und Ästhetischen.

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LIVING Nr. 03/2020
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