Vöslauer-Boss Hudler, Didi Dorner und Minister Berlakovich bei der Falstaff-Ehrung
Vöslauer-Boss Hudler, Didi Dorner und Minister Berlakovich bei der Falstaff-Ehrung / Foto: Falstaff, APA-OTS, Schedl

Die Hiobsbotschaften aus der heimischen Gastronomie-Szene nehmen kein Ende. Die Wellen die die Schließung des Restaurants Meinl am Graben geschlagen hat sind noch nicht verebbt, schon wird der nächste Abschied bekannt: Didi Dorner verlässt das Landhaus Stainach und arbeitet bereits jetzt intensiv an einem neuen Projekt. Dorner verriet im Gespräch mit falstaff.at, dass ihn der Großteil seines bewährten Teams auch bei der neuen Herausforderung unterstützen wird. Der unkonventionelle Herdvirtuose will aber erst dann mehr verraten, wenn alle Verträge unterzeichnet sind. Die Spekulationen über die neue Wirkungsstätte sind bereits in vollem Gange, aber laut Kleiner Zeitung haben seine Mitarbeiter sogar eine Stillschweigevereinbarung unterschrieben, damit nichts verfrüht durchsickert.

Didi Dorner war zwei Jahre lang im Landhaus Stainach tätig und hat es in dieser relativ kurzen Zeit zur höchsten Blüte gebracht. In der aktuellen Ausgabe des Falstaff Restaurantguides schaffte er mit vier Gabeln und 95 Punkten den steirischen Landessieg in überlegener Manier. Seit zwölf Jahren hält er an seiner markenrechtlich geschützten »Cuisine Intuitive« fest. Laut Eigendefinition kocht er mit der Leichtigkeit der Italiener und dem Handwerk der Asiaten auf breiter Basis von französischer Küche. In seinem beruflichen Werdegang wurde er von zwei Legenden der Gastronomie besonders geprägt: Hasi Unterberger aus Kitzbühel und Heinz Winkler aus dem bayerischen Aschau.

Das Genießer-Hotel mit dem Restaurant in Stainach ist im Moment geschlossen, die Liegenschaftsverwaltung ist auf der Suche nach einem neuen Pächter. Informationen für Gäste und Freunde des Hauses gibt es noch keine: Das Telefon wird nicht abgenommen und auch auf der Homepage findet man keinen Hinweis auf die Schließung.

von Bernhard Degen

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