Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro und die Möglichkeit, sich einen Namen in der Branche zu machen – das klingt verlockend und winkt den Gewinnern des »Koch des Jahres«-Wettbewerbs der am 27. Februar 2012 in der zweiten Auflage in Stuttgart startet. Welchen Karriere-Boost ein Sieg in diesem Bewerb bedeuten kann, zeigt sich beim Sieger der ersten Auflage, Sebastian Frank. Er erhielt kurz nach dem Finale seinen ersten Michelin-Stern.

Bewerbung mit kreativem Menü
Jeder professionelle Koch mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich oder der Schweiz kann sich mit seinem originellen Drei-Gänge-Menü für die Teilnahme am Vorfinale seiner Wahl bewerben. Ein Wareneinsatz von maximal 16 Euro pro Person und die zeitliche Vorgabe von fünf Stunden stellen dabei reizvolle Herausforderungen dar. Die besten Bewerber werden zum Vorfinale eingeladen, wo die aufstrebenden Köche gegeneinander antreten.

Jury bewertet blind
Der Wettbewerb »Koch des Jahres« zeichnet sich durch seine Transparenz aus. Jedem Bewerber und seinem Menü wird eine Nummer zugeordnet, sodass deren Alter, Geschlecht oder Herkunft bei der Auswahl der Semifinalisten nicht berücksichtigt werden. So erfahren die Juroren erst bei der Preisverleihung die Namen der Teilnehmer. Die Fachjury, die renommierte Spitzenköche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vereint, bewertet daher ausschließlich das Gericht auf dem Teller.

Die internationale Jury des Finales 2011. v.l.n.r.: Dieter Müller, Léa Linster, Hans Stefan Steinheuer, Martina Kömpel, Jordi Cruz, Erhard Schäfer, Lisl Wagner-Bacher, Georg Maushagen, Claudia Schröter und Miguel Contreras. / Foto: beigestellt
Die internationale Jury des Finales 2011. v.l.n.r.: Dieter Müller, Léa Linster, Hans Stefan Steinheuer, Martina Kömpel, Jordi Cruz, Erhard Schäfer, Lisl Wagner-Bacher, Georg Maushagen, Claudia Schröter und Miguel Contreras. / Foto: beigestellt



Mit der Erfahrung wachsen
Dieter Müller, Vorsitzender der Jury, ruft seine Kollegen dazu auf, ihren Nachwuchs für den Wettbewerb zu trainieren. »Wenn ein junger Koch eine spezifische Sensibilität nicht nur für die Produkte sondern auch für die Wünsche des Gastes entwickelt, wenn er sich gegenüber Mitstreitern öffnet, um von und mit ihnen zu lernen, dann erst bildet er jene Persönlichkeit aus, die für die Entwicklung zum Spitzenkoch unverzichtbar ist«, steht für Müller fest.

Erstmals Vorfinale in Österreich
Für die zweite Auflage des gastronomischen Events kann der Besucher mit einigen Veränderungen rechnen. Da die Veranstalter von der Kreativität und dem kulinarischen Niveau in Österreich überwältigt waren, wird erstmals auch dort ein Vorfinale veranstaltet. Auch das begleitende Symposium gestalte sich nun fachlicher und vielseitiger, um ein breiteres Publikum anzusprechen.

Anmeldungen ab sofort unter www.kochdesjahres.de.

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