Challenge accepted – eine Stage in New York

Konrad Sommerbauer scheut keine Herausforderung, weder bei Wettbewerben, noch bei Stagen auf der ganzen Welt.

© Werner Krug

Konrad Sommerbauer scheut keine Herausforderung, weder bei Wettbewerben, noch bei Stagen auf der ganzen Welt.

© Werner Krug

Zum ersten Mal hat Konrad Sommerbauer Würstchen selber gemacht. »Unvergesslich«, berichtet der gebürtige Grazer und setzt fort: »Ich habe sehr viel gelernt und konnte unterschiedliche Bereiche kennenlernen: Gardemanger, Patisserie, Poissonnier, Bratisier, Entremetier. Beim Abendservice konnte ich sogar einige Teller selbst anrichten.«

Während einer Stage kann man neue Eindrücke gewinnen und Persönlichkeiten hautnah erleben, weiß Markus Glocker, der auf beeindruckende Stationen in seinem Lebenslauf blickt. Glocker selbst wählte Restaurants nicht des Ruhms wegen: »Für mich ging es immer darum, wie viel ich von jedem Koch lernen konnte, um zu meinem Ziel zu gelangen, mein eigenes Restaurant zu eröffnen. Ich schätze den Weg von Stages, da es ein schneller Weg ist, seinen Horizont zu erweitern. Die Möglichkeit, mit den Besten der Branche zusammen in der Küche zu stehen, macht die Branche größer. Jedoch muss man sich auch einen Lebenslauf genau anschauen. Umso länger der Aufenthalt in einem Betrieb ist, umso mehr kann man den Koch auch einschätzen.«

Konrad Sommerbauer mit Markus Glocker (Mitte und rechts) in der Küche des New Yorker Restaurant »Bâtard«.

Konrad Sommerbauer mit Markus Glocker (Mitte und rechts) in der Küche des New Yorker Restaurant »Bâtard«.

© beigestellt

Das junge Talent nahm der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnete Koch positiv wahr: »Ich wusste sofort, dass Konrad Sommerbauer lernbegierig ist und in meiner Küche etwas bewirken will.« Sommerbauer beeindruckte Glockers Wille, seinen Mitarbeitern etwas beibringen zu wollen, er freute sich über die Zeit im Restaurant und mit Markus Glocker, New Yorks Gastro-Insider-Tipps inklusive.

Story aus Falstaff Karriere 01/18.