Cantina Terlan beginnt mit Weinlese

Weinreben in ganz Südtirol mussten heuer extremen Vegetationsperioden standhalten. 

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Weinreben in ganz Südtirol mussten heuer extremen Vegetationsperioden standhalten.

Weinreben in ganz Südtirol mussten heuer extremen Vegetationsperioden standhalten. 

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Zehn Tage früher als im vergangenen Jahr fällt 2017 der Startschuss für die Weinlese in der Kellerei Cantina Terlan. Als erstes Südtiroler Weingut bringt sie in den kommenden fünf Wochen die Trauben für den neuen Weinjahrgang in den Keller. 

»Alle Anzeichen stehen gut, dass 2017 wieder ein spannender Jahrgang mit qualitativ hochwertigen und komplexen Weinen wird«, so die Prognosen des Kellermeisters Rudi Kofler. Allerdings liegen die Ertragserwartungen in Terlan heuer zehn bis 15 Prozent unter dem Niveau der Durchschnittsjahre. Die Spätfröste Ende April hatten in circa 30 Hektar Reben viel Schaden angerichtet. »Die Vegetationsperiode hat uns ein trockenes Frühjahr beschert. Der darauffolgende Sommer war von ausreichend Niederschlag geprägt, was sich positiv auf ein ausgewogenes Rebenwachstum auswirkte«, so Kofler. Ende Juli bangte dann ganz Südtirol, gebeutelt von Stürmen und Hagel, um das diesjährige Ernteergebnis. Terlan hatte Glück und blieb verschont.

Die Reben in Terlan konnten sich über den Sommer hinweg gut erholen, so dass für die kommende Weinlese Weinqualitäten auf gewohnt hohem Niveau erwartet werden. Nun heißt es hoffen auf stabiles Wetter und kühle Nächte während der Lesezeit.

In weiten Teilen Mitteleuropas wurde aufgrund der extremen Vegetationsumstände in diesem Jahr schon früher als gewohnt mit der Weinlese begonnen. In der Schaumwein-Region Franciacorta in der Lombardei beispielsweise wurden die Erntehelfer bereits Anfang August ausgeschickt (Falstaff hat berichtet).

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