Blunz’ngröstl - Blutwurstgröstl / Foto: Pichler Verlag, Peter Barci
Blunz’ngröstl - Blutwurstgröstl / Foto: Pichler Verlag, Peter Barci



Zutaten

  • 500 g Blunz’n (Blutwurst)
  • 750 g gekochte Erdäpfel ohne Schale
  • 1 große Zwiebel
  • je 1 Prise Muskatnuss und Majoran
  • Salz
  • Pfeffer
  • (Butter-)Schmalz oder Öl
  • Petersilie oder Schnittlauch zum Bestreuen



Zubereitung

Geschälte Erdäpfel in Scheiben, die Zwiebel in Ringe oder kleinwürfelig schneiden. Von der Blunz’n die Haut abziehen und Wurst in Scheiben schneiden.

In einer großen Pfanne etwas Fett erhitzen und die Zwiebel gemeinsam mit den Erdäpfelscheiben zugeben. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss sowie Majoran würzen und bei mittlerer Hitze (damit die Zwiebelringe nicht zu rasch braun werden) goldbraun anbraten.

Blutwurst zugeben und nun bei großer Hitze rasch knusprig braten (die Blutwurst wird dabei einerseits weich, bildet aber auch eine knusprige Kruste).

Auf vorgewärmten Tellern anrichten und vor dem Servieren mit frisch gehackten Kräutern bestreuen.


Garzeit: ca. 15 Minuten
Beilagenempfehlung: warmer Krautsalat



Typisch Wien
Stehen Blunz’nradeln auf der Speisekarte, so freut sich der Wiener auf besonders knusprige Scheiben der Blutwurst, die zuvor in Mehl gewälzt oder wie Wiener Schnitzerl paniert und dann in heißem Fett herausgebacken wurden. Die Erdäpfel dazu werden separat, meist als geröstete Erdäpfel, zubereitet. Tipp am Rande: Eine Dame als Blutwurst zu bezeichnen, ist an und für sich nicht besonders originell, in Wien allerdings ein echter Fauxpas. Als »Blunz’n« werden nämlich nur wirklich ganz dumme Frauen tituliert.


Aus: Renate Wagner-Wittula, »Wiener Küche«, Pichler Verlag, 128 Seiten, € 14,99