Bio versus Regionalität im Großhandel

Xavier Plotitza CEO Österreich.

© Metro

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Profi: Inwieweit nehmen Sie den Wandel zu mehr bio wahr? Greifen Ihre Kunden ­vermehrt zu bio?
Xavier Plotitza: Bio ist ein wichtiges ­Thema, doch sehe ich im Großhandel nicht so einen großen Bedarf oder Trend, wie das beim Thema Regionalität der Fall ist. Letztere scheint den Konsumenten – zumindest aus unserer Sicht – wichtiger zu sein.

Wie wichtig ist das Thema bio für den Großhandel generell?
Bio-Produkte gehören klar in unser Angebot, darüber hinaus achten wir als Großhändler jedoch auch darauf, dass wir bei Basisprodukten nachhaltiger und ressourcenschonender sind, wie etwa mit der Reduktion der Verpackung und Plastik bei unseren Eigenmarken Metro Chef.

Gehen bio und Regionalität Hand in Hand? Oder entstehen dadurch Widersprüche?
Metro hat den Anspruch, das Sortiment so verantwortungsbewusst wie möglich zu gestalten. Unsere Produkte sollen sicher, sozial und ökologisch unbedenklich sein. Bio und Regionalität schließen einander nicht aus, aber oft muss eine Wahl getroffen werden, dann hat Regionalität für unsere Kunden derzeit mehr Relevanz. Gerne weisen sie auch ihre Gäste in den Menükarten darauf hin.

www.metro.at

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Falstaff Profi Magazin 5/2019
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