Best of: Günstige Hotels in Wien

Im »Hotel am Brillantengrund« treffen verschiedene Epochen, Stilrichtungen und Nationalitäten zusammen.

© Hotel am Brillantengrund/Nadine C. Settele

Im »Hotel am Brillantengrund« treffen verschiedene Epochen, Stilrichtungen und Nationalitäten zusammen.

Im »Hotel am Brillantengrund« treffen verschiedene Epochen, Stilrichtungen und Nationalitäten zusammen.

© Hotel am Brillantengrund/Nadine C. Settele

Wissen Sie, was eine Pawlatsche ist und worum es sich bei einer Bassena handelt? Und was das Ganze nun mit kostengünstigen Unterkünften in Wien zu tun hat? Nein? Dann sollten Sie jetzt weiterlesen, denn die Donaumetropole wartet mit zahlreichen leistbaren Hotels auf, die weit entfernt sind vom Budget-Hotel-Klischee à la Einheitsbrei.

Unter Palmen

Kreative und Alternative, dafür steht der 7. Bezirk – und ebensolche findet man auch im dort gelegenen, familiengeführten »Hotel am Brillantengrund«. Der Biedermeier-Bau beherbergte einst ein Kloster, heute kann man in den 32 individuell mit Designstücken aus den Fünfziger- bis Achtzigerjahren eingerichteten Zimmern nächtigen. Das hauseigene Restaurant bietet ein multikulturelles Speisen-Potpourri mit philippinischem Fokus, das man am besten im von Palmen gesäumten Innenhof genießt. Von hier aus hat man auch einen tollen Blick auf die für Wiens versteckte Innenhöfe typischen Pawlatschen, also die umlaufenden Laubengänge, die das mediterrane Flair noch verstärken.

Social Business

International geht es weiter, im »Magdas Hotel« nahe dem Wiener Prater. Aus einem Seniorenheim aus den Sechzigern wurde Österreichs erstes »Social Business Hotel«: 20 ehemalige Flüchtlinge und 15 Hotel-Profis betreiben das Haus, dessen Atmosphäre durch Up- und Recycling geprägt ist. Insgesamt treffen hier 16 Nationalitäten und mindestens so viele Kulturen zusammen, für abwechslungsreichen und mitunter bewegenden Gesprächsstoff ist also gesorgt – nicht zuletzt, wenn man sich im »Magdas Restaurant« durch die internationale Küche kostet.

Wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Hotellerie gedacht bzw. umgesetzt werden können, zeigt das »Koncept Hotel LiebeleiI« nahe Schloss Schönbrunn.

Wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Hotellerie gedacht bzw. umgesetzt werden können, zeigt das »Koncept Hotel LiebeleiI« nahe Schloss Schönbrunn.

© Koncept Hotel Liebelei/DENIZ SAYLAN - www.denizsaylan.com

Liebelei nahe Schönbrunn

Neben dem Prater zählt Schloss Schönbrunn sicherlich zu den Tourismusmagneten der Stadt. In unmittelbarer Nähe zur einstigen Sommerresidenz von Maria Theresia und Sisi liegt das »Koncept Hotel Liebelei«. Hier trifft Wiener Lebensgefühl der Fünfzigerjahre auf ein modern-digitales Hotel-Erlebnis. Die Digitalisierung wird dabei als Teil des »FAIResponsibility«-Konzepts des Hauses gesehen, frei werdende Ressourcen fließen in nachhaltige und wohltätige Projekte. So wird etwa für jede Buchung ein Baum gepflanzt. Nicht zuletzt wegen der Lage nahe einer der wohl prächtigsten Parkanlagen Europas ein schöner Bogen, der hier gespannt wird.

Zwischennutzung

Als Bogen bzw. Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft kann man auch das Zwischennutzungskonzept »WEST« am Gelände des ehemaligen Sophienspitals beim Westbahnhof sehen. Das Angebot reicht hier von verschiedensten Pop-ups über Events, Workshops, Networking-Treffs und Kunst bis hin zu Arbeits- und auch Wohnraum, Letzteres in Form von »WEST Living«.

Das »Porzellaneum« in der Porzellangasse ist Wiens ältestes Studenten­wohnheim und mutiert im Sommer zur günstigen Herberge.

Das »Porzellaneum« in der Porzellangasse ist Wiens ältestes Studenten­wohnheim und mutiert im Sommer zur günstigen Herberge.

© Porzellaneum

Das Servitenviertel entdecken

Jung und urban – das passt auch zum »Porzellaneum«. Obwohl es bereits 1874 von Erzherzog Rainer gegründet wurde, überdauerte das älteste Studentenheim der Stadt die Zeit und ist über die Sommermonate als Hotel Anlaufstelle für Backpacker und Familien aus aller Welt. Das nahe Servitenviertel hat für Genießer zahlreiche Hotspots zu bieten, und auch die Innenstadt ist fußläufig erreichbar.

Im »Motel One Wiener Staatsoper« trifft Stuck auf moderne Designer-Möbel.

Im »Motel One Wiener Staatsoper« trifft Stuck auf moderne Designer-Möbel.

© Motel One/Franz Pfluegl

Geschichte und Kultur

Ebenfalls in bester City-Lage befindet sich das »Motel One Wien-Staatsoper«. In dem denkmalgeschützten Gebäude wurden viele historische Elemente wie Stuck und Eichenparkett erhalten und mit modernem Design stilvoll gemixt. Ausschnitte aus Ballettaufführungen und Konzerten gibt es in der »One Lounge« zu sehen, während die kleine Outdoor-Lounge zum Frühstücken oder zum Nachmittagskaffee einlädt.

Gemeinsam eine gute Zeit haben

»Junges Haus mit alter Referenz« – das »Bassena« versteht sich als Begegnungsraum und hat passend dazu das Thema Wasser und die namensgebende Bassena als zentrale Elemente ausgemacht. Die Bassena, ein für alle Hausparteien zugänglicher Brunnen in alten Wiener Zinshäusern, galt einst als Ort des Zusammenkommens und des Austauschs. Dem will man mit dem Hotelkonzept entsprechen. Und so gibt es beispielsweise einen zentralen Küchentisch, an dem gemeinsam gefrühstückt oder geluncht werden kann. Und dabei wird bestimmt auch die eine oder andere Geschichte ausgetauscht.

Das »Bassena« versteht sich als Treffpunkt für ein junges und urbanes Publikum.  Das Thema Wasser wird hier als zentrales und verbindendes Element inszeniert.

Das »Bassena« versteht sich als Treffpunkt für ein junges und urbanes Publikum.  Das Thema Wasser wird hier als zentrales und verbindendes Element inszeniert.

© Bassena


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