Gerade erst schloss Do&Co-Chef Attila Dogudan einen Catering-Vertrag mit den Österreichischen Bundesbahnen ab (Falstaff.at hat berichtet) und die höchst erfolgreiche Geschichte des Exklusiv-Caterers und Multigastronomen schien sich fortzusetzen. Nun bekam sie aber einen jähen Dämpfer, denn wie der ORF berichtet, schließt Dogudan die Salzburger Dependence des Traditionscafés Demel mit Ende März 2012. Das Kaffeehaus am Mozartplatz sei nicht mehr wirtschaftlich zu führen gewesen, heißt es. »Die Miete ist extrem hoch. Unserer Meinung nach kann das ein Kaffeehaus in der Form, wie wir es dort betrieben haben, nicht erwirtschaften. Aber wenn man etwas unterschreibt, dann muss man sich auch an diese Regeln halten. Der Eigentümer war nicht bereit, hier Konzessionen zu machen, jetzt müssen wir die Konsequenzen ziehen«, wird Dogudan vom ORF zitiert. Die 19 Mitarbeiter des Café Demel wurden gekündigt, ihnen wurde aber ein Angebot für ein Engagement in anderen Do&Co-Betrieben gemacht, das die meisten auch angenommen haben.

Dogudans Mietvertrag für das Haus an der prominenten Adresse, das dem großen Versicherungsunternehmen Uniqa gehört, läuft noch bis 2015, daher tritt nun ein »Plan B« in Kraft. Ab 25. März wolle man die Immobilie als Event-Location, etwa für Festspielempfänge oder Hochzeiten, nützen. Darin sieht Dogudan Chancen, den Betrieb wirtschaftlicher zu führen, große Gewinne erhoffe er sich jedoch nicht.

www.demel.at

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