Rund 64 Kugeln Eis verspeist der durchschnittliche Österreicher pro Jahr. / Foto: APA
Rund 64 Kugeln Eis verspeist der durchschnittliche Österreicher pro Jahr. / Foto: APA

Nach Mango im Vorjahr ist heuer Apfel das heimische Eis des Jahres. Zu dieser Entscheidung haben sich Österreichs Eissalonbetreiber durchgerungen. Statt Exotik setze man 2013 auf eine »einfache Frucht«, erklärte Silvio Molin Pradel, Spartenobmann in der Wirtschaftskammer. Als Location für den offiziellen Startschuss der Saison wählte man die Favoritner Eismarillenknödel-Institution Tichy.

Apfeleis eher Nischenprodukt
Gastgeber Kurt Tichy, der ab heuer bekanntlich auf eigene Geschmackspräsentationen samt Promiauflauf verzichtet, verriet zwar nicht die Rezeptur für sein Apfeleis, gab aber immerhin preis, dass es sich bei seiner Variante um »eine recht herbe Angelegenheit« handle: »Es geht eher in Richtung Granny Smith.« Im Beliebtheitsranking seiner Gäste schneidet das Kernobst aber nicht besonders gut ab. Stattdessen lassen sich die Leute nach wie vor am öftesten die Klassiker Vanille, Erdbeere und Schoko ins Stanitzel geben.

Laut Kammer verdrücken die Österreicher durchschnittlich 64 Kugeln Gefrorenes im Jahr. Die heimische Branche zählt rund 300 Eissalons, der überwiegende Teil ist mit 120 in Wien beheimatet.

Tag des Speiseeises wurde gefeiert
Die cremige Köstlichkeit dürfte jedenfalls auch der EU am Herzen liegen. So hat das Europäische Parlament den 24. März zum »Tag des handwerklich erzeugten Speiseeises« ausgerufen. Eissalons in ganz Europa boten zur Feier des Tages die speziell kreierte Sorte »Fantasia de Europa« - eine Komposition aus Fiocco, Mandelkrokant und Schokoflocken - an.

(Quelle: APA, top)