Alpin-Chic: Der neue Style

Severins Alpine Retreat: Hideaway mit neun unterschiedlichen Suiten in Lech.

© Ydo Sol Images

Severins Alpine Retreat: Hideaway mit neun unterschiedlichen Suiten in Lech.

© Ydo Sol Images

Oberhalb von Jochberg, in einem naturgeschützten Gebiet mit wilden Orchideen und einem atemberaubenden Bergpanorama entsteht derzeit eines der spektakulärsten Immobilienprojekte der Alpen: das »Six Senses Kitzbühel Alps Resort«. Der schwedische Designer Martin Brudnizki soll diesem Vorzeigeprojekt nun ein unvergleichliches Design verpassen – eine alpine Ästhetik mit Raffinesse und Einfachheit und trotzdem einem Hauch von Dekadenz. Und zwar in jenem Stil, der seit mehr als einer Dekade die neuen Immobilien der Nobel-Skiorte prägt wie kein anderer: dem sogenannten Alpin-Chic. Von Kitzbühel bis Lech am Arlberg, von Alta Badia bis Madonna di Campiglio und von St. Moritz bis in die französischen Alpen: Angesagt ist rustikale Opulenz, gepaart mit modernem Design.

Mit einer echten alpinen Tradition hat dieser Trend jedoch nicht viel gemeinsam. Denn ursprünglich kam das Bäuerliche ohne Pomp und Glorie aus. Die Häuser waren bescheiden und karg, gearbeitet wurde mit einfachsten Materialien, die es unmittelbar am Hof gegeben hat. »Begonnen hat alles damit, dass sich vermögende Menschen in den Skiorten niederließen und ihre eigene Vorstellung von einem regional geprägten Innenausbau umsetzten. Hier vermischt sich verständlicherweise ein gewohnter Luxus mit einem Design, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Ort zu dramatisieren«, sagt der Tiroler Wohndesigner Martin Wetscher.

Gegensätze

Der Alpin-Chic hat übrigens seine regionalen Färbungen. Speziell in der Schweiz blickt der Luxustourismus schon auf eine sehr lange Tradition zurück. Was in Kitzbühel manchmal vielleicht noch kitschig wirkt, fällt in St. Moritz gar nicht mehr auf. Das alpine Grunddesign hat sich aber quer durch alle Nobel-Skiorte ähnlich entwickelt, wie der Wohndesigner Martin Wetscher weiß: »Es braucht immer eine fantastische handwerkliche Verarbeitung, an der man auch den Respekt vor dem Material erkennen kann. Optisch spannt man einen Bogen von schlicht bis modern.«
Am Ende geht es dann um das Extreme, das den Alpin-Chic ausmacht – das Überspannen der Gegensätze. Berg und Tal. Bescheidenheit und Luxus. Das Moderne wird noch moderner und das Rustikale noch rustikaler. Und genau darin liegt der Reiz.

Den gesamten Artikel können Sie in der aktuellen Falstaff Spezial-Ausgabe »Gourmet im Schnee« nachlesen.


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