Albert Kriwetz mit Maximilian Riedel. / Foto © Bar Albert
Albert Kriwetz mit Maximilian Riedel. / Foto © Bar Albert

Die Gerüchteküche brodelt bereits - jetzt lüftete Albert Kriwetz das Geheimnis: Nach dem sensationellen Start der »Bar Albert« in Graz eröffnet der Chef-Sommelier nun in Kufstein seine erste Außenstelle. Mitten im historischen Zentrum von Kufstein, wird schon im Mai die zweite Bar Albert aufsperren. »Uns wurde durch Zufall ein Objekt angeboten, das baulich fast gleich ist wie die Bar in Graz«, so Kriwetz.

Das Konzept
Mit seiner »Bar Albert« traf Kriwetz ins Schwarze. Und so setzt er sein erfolgreiches Kozept auch in Kufstein um. Neben der eigentlichen Bar wird es eine edle Weinbibliothek für private Tastings oder gemütliche Weinabende geben. »Die Lokalität erlaubt uns sogar, eine kleine Greisslerei einzurichten«, so der 49-Jährige. Somit können in Kufstein die typischen Produkte der »Bar Albert« - wie etwa erlesene Weine, edle Jahrgangssardinen oder extrareifer Vulcano-Schinken - regelrecht in die Auslage gestellt werden. »Kufstein hat ob seiner grenznahen Lage ein hohes Touristenaufkommen. Das bedeutet, dass ich mit der Bar Albert quasi ein steirischer Botschafter mitten in Tirol bin. Das ist einfach - wödklasse«, freut sich der engagierte Grazer Gastronom. Auch Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel ist Feuer und: »Genau solche Unternehmer brauchen wir hier. Vor allem in der Gastronomie sind derart hochwertige Projekte nur schwer zu finden. Ich freue mich sehr darauf, in der ,Bar Albert' das eine oder andere Gläschen Wein zu trinken!«

Albert Kriwetz zusammen mit Bürgermeister Martin Krumschnabel. / Foto © Bar Albert

Eine enge Zusammenarbeit zum Hause Riedel
Albert Kriwetz setzte bereits in seiner »Bar Albert« auf die stiellose O-Serie des renommierten Unternehmens. Diese wurde von Maximilian Riedel übrigens selbst kreiert. Dementsprechend freut sich der erfolgreiche Unternehmer auf die neue »Bar Albert« in Kufstein: »Ich habe hier meine Kindheit und Jugend verbracht und mir schon damals genau so ein Lokal gewünscht. Jetzt wird dieser Traum Realität.« Er hat mit der neuen Location auch schon Großes vor: »Wir hatte hier bis dato keinen Standort, um exquisite Verkostungen durchführen zu können. Das ändert sich jetzt endlich!«

Warum Kufstein?
Auf diese Frage hin, kommt Kriwetz auf seinen Partner Roland Gölles zu sprechen. Dessen Frau ist Kufsteinerin und ob der Geburt des ersten gemeinsamen Kindes hat Gölles naturgemäß Kufstein zu seinem zweiten Lebensmittelpunkt erklärt. »Klar, dass es also hier eine Bar Albert geben muss«, schmunzelt Kriwetz. Kriwetz selbst wird in Zukunft also als Patrone zweier Bars zwischen Graz und Kufstein pendeln. Und dabei nicht nur Steirisches nach Tirol bringen, sondern wiederum Tiroler Produkte wie Käse oder Vogelbeer Schnaps in die Steiermark importieren. Für die Gäste seiner Grazer Bar Albert natürlich.

Wie außergewöhnlich sich das erste Projekt in Graz erwiesen hat, hat Falstaff berichtet.

www.bar-albert.at

(von Alexandra Gorsche)

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