30 Jahre Fass 4 von Bernhard Ott

Bernhard Ott mit dem 90er-Jahrgang Fass 4

© Falstaff/Degen

Bernhard Ott mit dem 90er-Jahrgang Fass 4

© Falstaff/Degen

Es gibt kaum eine heimische Wein-Marke, die drei Jahrzehnte Erfolgsgeschichte hinter sich hat. Fass 4 von Bernhard Ott ist aber so eine. Bei einer historischen Vertikale in der Wiener Galerie Westlicht Ende Mai zeigte sich die unglaubliche Langlebigkeit des Grünen Veltliners ebenso wie die Weisheit des visionären Erfinders von Fass 4: nämlich von Eduard Ott, Bernhards Vater. Dieser hatte im Jahr 1989 seine wichtigsten Kunden in seinen Keller eingeladen, um zusammen das beste Fass zu erkosten. Damals – es war der Jahrgang 1988 – war es das Fass Nr. 11, im Folgejahr das Fass Nr. 8. Erst mit dem Jahrgang 1990 hieß es Fass 4 und sollte diesen Namen bis heute behalten.

Bernahrd Otts Vater Eduard war stets der Meinung, dass ein guter Wein nicht mehr als zwölf Prozent Alkohol braucht und die 30 Jahre Fass 4 zeigen wie Recht er hat. Natürlich gab es Ausreißer mit mehr Alkohol, wie beispielsweise im Jahr 2003, aber in der Regel handelt es sich bei Fass 4 um leichten Grünen Veltliner aus ausgewählten Parzellen unterschiedlicher Lagen. »Das ist Wagram«, sagt Bernhard Ott vor ausgewählten Journalisten und ist sichtlich stolz auf die tolle Form seiner Weine, welche sie über die Jahrzehnte bewahrt haben.

Mit dem Jahrgang 2006 stellte Ott auf biodynamische Bewirtschaftung um und stellte damit die Weichen für die Zukunft. 

»Das ist der Schlüssel, den ich mein Leben lang gesucht habe.«
Eduard Ott über Biodynamie

Alle Weine der legendären Verkostung finden Sie hier zum Nachlesen:

30 Jahre Fass 4