1. bis 31. März: Kulinarik-Festival eat & meet

Johannes Honsig-Erlenburg

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Johannes Honsig-Erlenburg

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Pünktlich zum Märzbeginn lädt die Salzburger Gastronomie wieder dazu ein, sich dem Thema Essen und Trinken auf informative, geistvolle und manchmal auch ganz neue Art und Weise anzunähern. Dass dabei der Austausch mit den Gastgebern, den Köchen und Kulinarik-Experten und vor allem auch mit den Tischnachbarn eine Hauptrolle spielt, ist die Idee hinter diesen bunten und duftenden Tagen der Kulinarik.

Das Programm des zehnten Kulinarik-Festival eat & meet beginnt deshalb auch gleich mit beiden Ingredienzien – mit Mozart und mit klassischen Menüs.

Vom 1. bis 17. März serviert im arthotel Blaue Gans Martin Bauernfeind klassische Gerichte mit Geschichte. Das Menü mit Klassikern der europäischen Küche ist eine Liebeserklärung an die traditionelle Küche. Sicher, es gibt trendigere und ausgefallener komponierte Speisen, aber wir haben nie aufgehört, uns nach den Klassikern zu sehnen, weil sie Teil der eigenen Geschichte sind. Diese Art von Küche ist Heimkommen, Ankommen, denn wer die Gerichte seiner Kindheit genießt, ist wieder zurück in ihr, wenigstens für einen Moment.

Nicht Jedermanns Tischgesellschaft

Dem großen Sohn der Stadt – Wolfgang Amadeus Mozart - huldigt der erste der »Nicht Jedermanns Tischgesellschaften«. Am 2. und am 15. März (jeweils 18 Uhr) öffnet sich Mozarts Geburtshaus für den Auftakt eines außergewöhnlichen Abends. Bei Zu Gast bei Mozart erlebt man zwei besondere Orte neu. Freuen Sie sich auf einen musikalisch-kulinarischen Abend in Mozarts Geburtshaus und im St. Peter Stiftskulinarium mit besonderer Musik und einem feinen Menü aus der Zeit des Salzburger Musikgenies.

Zum Apéritif serviert Johannes Honsig-Erlenburg, der Präsident der Stiftung Mozarteum, eine Kostprobe der Mozartschen Klaviermusik, gespielt auf einem Original Hammerflügel aus der Mozartzeit. Beim anschließenden Essen im St. Peter Stiftskulinarium entdeckt man Speisen aus der Mozartzeit. Manche Kombinationen aus Heimatlichem und Fremden, aus Deftigem und Zartem, Würzigem und Fruchtigem wirken wie Kreationen der neuen Küche, sind jedoch überlieferte Rezepte, die auch heute noch schmecken. Viele Hinweise darauf finden sich in den Briefen von Leopold Mozart. »Die Kräuter sind heute Früh erst auf dem Mönchberg gebrockt…..« Lassen Sie sich überraschen.

»Nicht Jedermanns Tischgesellschaft«, die Zweite: Am 7. und am 22. März (18.30 Uhr) gibt sich Erzabt Korbinian Birnbacher die Ehre und lädt zu einem besinnlich-kulinarischen Auftakt in das Stift St. Peter. Bei einem österlichen Gastmahl im Abteisaal und anschließend im St. Peter Stiftskulinarium erfahren, erspüren und erschmecken Sie Besonderes aus vergangenen Zeiten, das auch heute noch Bestand hat. Der Erzabt führt Sie durch seine Räume, zeigt Ihnen die Geschirrsammlung und stimmt Sie ein auf die Osterzeit. Den kulinarischen Auftakt genießen Sie im Abteisaal und gehen dann gemeinsam mit dem Erzabt in das berühmte St. Peter Stiftskulinarium, um so zu speisen, wie es einst die Hochfürstlichen Herren taten. Der Küchenchef serviert Ihnen ein besonderes Menü, zusammengestellt aus dem »Neuen Saltzburgerischen Kochbuch« (1719) von Conrad Hagger. Das kostbare Buch dürfen Sie vorher im Abteisaal bewundern. Ein ganz außergewöhnliches Erleben für alle Sinne!

Zeit der Reife

Der Käsepapst Maître Bernard Antony ist am 8. und 9. März (19 Uhr) zu Gast in St. Peter. Sein Gastauftritt im Stiftskulinarium, das er auch schon lange mit Käse beliefert, ist eine kulinarische »Sensation« für Salzburg. Seine Käseauswahl (20 verschiedene Sorten) und seine spannenden Ausführungen werden reife Weißweine (10) aus dem umfangreichen Weinkeller des St. Peter Stiftskulinarium begleiten. Alles, außer gewöhnlich.

Zitronen & Curry & Co

Weitere »Zutaten«, die sich heuer durch das Festival ziehen, sind Zitronen und Curry. Und man kann an vielen Abenden Feines rund um besondere Zitronen und scharfe Currys entdecken.

Zum Beispiel am 6. März (18.30 Uhr), wo man im s’Fachl mit Franz Meißl und Fachlmeister Roland Huber bei »My private Curry« seine eigene Mischung zusammenstellen kann. »liebe isst…«. Geschmack für die Würze des Lebens – ist der Markenname von Franz Meißl, der Gewürzfachmann hat eine große Leidenschaft: Gewürze und unverfälschte Aromen. Er ist gelernter Koch mit ganz viel Erfahrung und die möchte er mit seiner Liebe zu den Gewürzen an Sie weitergeben. Beste Zutaten wie z.B. Meersalz aus Piran oder Steirisches Bergkernsalz werden sich mit Curry- und Masala-Düften verbinden und am Ende in einer Dose landen, die Sie dann als Geschmackserinnerung an diesen Abend mitnehmen können. Einen kleinen Imbiss während der »Arbeit« und einen bunten Strauß an Informationen, zum Beispiel einen Exkurs in die gesundheitliche Wirkung der Gewürze, gibt es natürlich auch.

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Eine bitter-süße Tischgesellschaft

Gut, besser, bitter. Im Sternbräu entdeckt man am 7. März (19 Uhr) einen fast vergessenen Geschmack. Kulinarisch anspruchsvoll, mit aromatischer Vielfalt kann er zu allerlei in der Küche und bei den Getränken inspirieren. Und dabei großartige Aromen-Akzente setzen. Europas Süden hat ein Füllhorn von Bittergemüsen und Zitrusfrüchten im Angebot, aber auch unsere heimischen Wiesen und Wälder stecken voller gesunder Bitterstoffe.

Süß, sauer, salzig, umami und bitter sind unsere fünf Geschmacksrichtungen. Wie gut bitter zu süß oder salzig passen kann, möchte Ihnen das »Bitter-Menü« zeigen. Manuela Rüther, die Autorin des Buches »Bitter. Ein fast vergessener Geschmack«, begleitet das Menü von Michael Pratter und die Tischgesellschaft mit Erzählungen und Tipps. Das Menü führt langsam an den bitteren Geschmack heran, indem der Bittergehalt der Speisen langsam gesteigert wird: Bitter für Anfänger, Aromatisch Bitter, Bitter für Fortgeschrittene, Bitter süß und salzig. Von Artischocke bis Zichorie, von Fenchel bis Wildkräuter und Radicchio. Tauchen Sie ein in ein Geschmacks-Universum des feinen Bitteren und seiner süßen und salzigen Gegenspieler.

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Der Süden & die Zitronen

Am 14. März (19 Uhr), zeigt beim Gänsehaut-Salon in der Blauen Gans die Kompassnadel nach Süden. »Wo die Zitronen blühen« ist das Motto des Abends, bei dem Dieter Richter, Germanist, Altphilologe und Ehrenbürger von Amalfi eine Fülle an ungewöhnlichen Perspektiven eröffnen und mit den Gästen in den sonnigen Süden der Italiensehnsucht reisen wird. Auf dem Weg dahin trifft man auch Bio-Zitrusbauer Michael Ceron, der am Kärntner Faaker See mehr als 280 verschiedene Zitronen anbaut. Bei der Reise in den Süden spielt aber auch der Weg durch Salzburg eine nicht unbedeutende Rolle. Der Salzburg-Kenner Hans Spatzenegger wird die vielfältigen historischen Bezüge der Stadt mit der Serenissima Venedig lebendig machen. Die Kulturchefin der Salzburger Nachrichten, Hedwig Kainberger, stellt die richtigen Fragen. Ein Gespräch zwischen den Gängen einer mediterranen Menüfolge, die nicht nur die Sehnsucht nach dem Süden stillt.

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Das waren einige Amuse Bouche für Sie. Entdecken Sie vom 1. bis 31. März das ganze würzige und animierende Programm, das man überall in der wunderschönen Salzburger Altstadt erschmecken kann. 

Das Gesamtprogramm finden Sie online.

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