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Weltpremiere: Neues Garverfahren enthüllt

Aufbruch in neue Kochwelten: Miele präsentiert zur IFA den revolutionären »Dialoggarer«, der vermeintlich Unmögliches möglich macht – wie einen Fisch im Eisblock zu garen, ohne dass das Eis schmilzt.

31 . August 2017 - By Stephan Pelzl

Die IFA, die Internationale Funkausstellung in Berlin, ist die global führende Messe für Consumer Electronics und Home Appliances und bot Miele den idealen Rahmen für eine Weltpremiere, die das Garen neu definiert. Erstmals kommt hier die »M-Chef«-Technologie zum Einsatz, die mittels elektromagnetischer Wellen auf die Beschaffenheit von Lebensmitteln auf intelligente Weise eingeht. So gelingt Fleisch gleichmäßiger und saftiger, Fisch und Gemüse behalten ihre feine Struktur und Teig geht deutlich besser auf. Damit ist es sogar möglich, einen Fisch im Eisblock zu garen, oder ein Kalbsfilet im Bienenwachsmantel, ohne dass die jeweiligen Hüllen schmelzen. Unterschiedlichste Zutaten eines kompletten Menüs kommen zusammen frisch aufs Blech und werden auf den Punkt gleichzeitig fertig – und dies bis zu 70 Prozent schneller als mit herkömmlichen Garverfahren.

Kochen neu denken

Obwohl äußerlich von einem Backofen nicht zu unterscheiden, eröffnet der Dialoggarer bislang völlig ungeahnte Koch- und Genusserlebnisse. Ein Beispiel, das bei Vorführungen für große Verblüffung sorgt, ist folgende Zubereitung: Man drapiere eine Lammkeule auf Paprika und grünen Spargel; der Rest vom Blech wird mit Kartoffelspalten ausgefüllt und alles zusammen in den Dialoggarer gegeben. Nach etwa 45 Minuten ist das Lammfleisch gleichmäßig gar, das Gemüse ist leicht bissfest und die Kartoffeln sind weich – alles automatisch, ohne Unterbrechung oder Nachlegen von Zutaten.

Im Kern und am Rand gleich gegart

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der M Chef Technologie besteht darin, dass Lebensmittel »im Volumen« gegart werden, ein Filet beispielsweise vom Rand bis in den Kern gleichmäßig rosa gelingt. Beim klassischen Backofen ist das deutlich schwieriger, da der Wärmetransport immer von außen nach innen erfolgt. Wenn also der Kern auf den Punkt zubereitet ist, sind die äußeren Schichten oder dünnere Bereiche oft schon übergart.

Die Technik dahinter

Miele hat in langjähriger Arbeit eine ursprünglich aus der Medizintechnik stammende Technologie zum Garen von Lebensmitteln nutzbar gemacht. Die dabei eingesetzten elektromagnetischen Wellen starten den Garprozess durch Wärmeerzeugung gezielt und präzise im jeweiligen Lebensmittel. Der Dialoggarer verfügt dazu über ein Modul, das diese elektromagnetischen Wellen in einem definierten Frequenzspektrum erzeugt und über zwei Antennen in den Garraum abgibt. Da die Moleküle in Lebensmitteln unterschiedlich angeordnet sind und sich dies im Laufe des Garprozesses auch noch verändert, unterstützt eine ständige Anpassung der Frequenzen den Garprozess. Über die Antennen erhält der Dialoggarer auch permanent Rückmeldung, wieviel Energie das Lebensmittel bereits aufgenommen hat. Es ist überdies eine sehr schonende Garmethode, denn Vitamine und Mineralien bleiben dabei erhalten. Dabei lässt sich die »M-Chef«-Technologie auch um herkömmliche Garmethoden wie Umluft, Ober- und Unterhitze und Grillen ergänzen, denn der Dialoggarer beherrscht die klassischen Gararten ebenfalls.

Miele ist hier ein echter Technologiesprung in der Kochwelt gelungen, der Hobby- wie Profiköchen gleichermaßen ungeahnte kulinarische Perspektiven eröffnet.

Im April 2018 kommt der Dialoggarer in Deutschland und Österreich auf den Markt. Der preisliche Rahmen liegt bei rund 8.000 Euro.


www.miele.com

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