© Stefan Kokovic

Vienna Award 2022 - Photographer of the Year

Am 7. September findet die Gala zum »Vienna Award 2022« statt. Seit 2009 wird diese Auszeichnung Wien ausgetragen, wo sich Branchengrößen, Künstler und Wirtschaftstreibende auf Augenhöhe begegnen und die Geschicke kunstschaffender Persönlichkeiten feiern. Anlass für uns einen der Gewinner zu einem Gespräch zu bitten.

16 . März 2022 - By Nada Andjelic

Stefan Kokovic ist ein preisgekrönter Fotograf und Visual Artist. Ursprünglich in Belgrad geboren hatte er dort im zarten Alter von 21 Jahren auch seine erste Foto-Ausstellung. Derzeit lebt und arbeitet Kokovic in Wien und ist gleichzeitig CEO von »Milk+Ink Creative Studio« und Mitinhaber des »Photography Studio 1010«.

LIVING: Was bedeutet die Verleihung für Sie?
Stefan Kokovic:
Ich bin überaus glücklich und fühle mich sehr geehrt. Für mich ist das ein großer Erfolg und auf eine bestimmte Art und Weise auch eine Bestätigung dafür, dass ich meine Arbeit gut mache. Außerdem ist es  ein herausragendes Gefühl, sein Wissen und seinen Erfahrungsschatz egal wo auf der Welt anwenden zu können.

Ist das Ihr erster Preis?
Diese Ehrung ist wohl die größte, die ich in meinem Leben bis jetzt erhalten habe, allerdings nicht die erste. 2013 erhielt ich in Serbien bereits die Auszeichnung als »Bester Fotograf«. Außerdem gab es Auszeichnungen wie ein »Dankesschreiben für meinen Beitrag in der Mode-Szene«. Ich muss ehrlich sagen, ich freue mich immer über diese Momente, die mir dann sagen: »Mach weiter so, es läuft großartig!«. Ich glaube, wir brauchen alle Rückendwind, vor allem in dieser global absurden Situation, in der wir uns derzeit alle  befinden.

Sie haben schon einiges in Ihrer Karriere hinter sich. Was haben Sie bisher gemacht?
Den Großteil meines Lebens war ich aktiv in der Mode- bzw. der kreativen Branche tätig. Ich bin sehr stolz auf meine selbstständigen Ausstellungen, vor allem auf meine erste in Wien im Jahr 2019. Am Meisten genießen kann ich meine Arbeit in der Kunstfotografie, bei der ich meine Emotionen und Visionen am Besten ausdrücken kann. Ich habe eine längere Laufbahn bei Modemagazinen wie »Elle«, »Esquire Magazine«, »L’Officiel« oder »Vogue« hinter mir. Sehr stolz bin ich auch auf die Eröffnung meines Kreativstudios »MilkInk«, sowie auf das »Projekt STUDIO 1010», das ich mit meiner guten Freundin und herausragenden Make-Up-Artistin Ana Jaksic begonnen habe.

Inwiefern unterscheiden Sie sich von anderen Fotografen?
Ich glaube, dass jeder Mensch einzigartig ist – wie im privaten, so auch im beruflichen oder kreativen Kontext. Ich bemühe mich ein Image von jemandem aufzubauen, der seine eigene klar definierte ästhetische Linie bei der Arbeit hat, die eindeutig wiederzuerkennen ist. Meine Arbeit basiert auf monochromen Fotografien. Ich bin außerdem ein Liebhaber von brillanten Licht- und Schattenspielen, dieser Vorbereitung widme ich ein Großteil meiner Aufmerksamkeit. Viele meiner Arbeiten sind auch stark inspiriert von der Fantastik, haben eine starke Gefühlskraft. Manche davon sind auch düster und für viele auf den ersten Blick eben nicht schön, doch »die Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters«, somit »muss« Kunst im konventionellen Sinn gar nicht schön sein.

Wie verläuft Ihr Arbeitsprozess? Von der Idee zum fertigen Bild.
Es gibt zwei Ausgangssituationen. Einerseits arbeite ich mit Kunden, gehe mit ihnen die Ideen und Wünsche durch und bespreche, wie sich mein Sinn für Ästhetik am Besten mit der Arbeit vereinen lässt. Wenn ich meine eigenen Projekte umsetze, bin ich sehr von meinen Ideen geleitet. Ich mache dann ein »Mood-Board«, das ich meinem Team schicke und am Ende lasse ich mich gar vom Model selbst inspirieren. Es passiert sehr oft, dass sich das finale Resultat komplett von der ursprünglichen Idee unterscheidet. Das entsteht im Prozess.

Was bedeutet Ästhetik für Sie?
Sophie Loren hat einmal gesagt: »Schönheit ist das, was wir in unserem Inneren spüren und reflektiert sich durch unsere Augen«. Ich glaube, dass das die beste Definition jeglicher Kunst ist – unser Empfinden für Ästhetik ist wie ein Spiegelbild, dass sehr klar das innere Indiviuum ausmacht. Einzigartig zu sein, anders und vor allem ehrlich und treu sich selbst ist der Schlüssel zum Ausdruck von Kunst. Wenn es um Ästhetik geht, kann man sicherlich auch viel lernen und sich viel aneignen, aber am Ende bleibt es so, wie ich bereits erwähnt habe, »liegt die Schönheit immer im Auge des Betrachters«.

Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?
Ich liebe! Ich liebe die Menschen um mich herum, und ich lerne immer mehr, mich selbst zu  lieben. Und besonders und endlos liebe ich das Leben. Ich reise gerne, die Planung allein macht mir schon sehr viel Spaß. Mein Alltag ist mir sehr wichtig und gleichzeitig auch mein Zufluchtsort; ich koche, wachse spirituell und mache Pläne für meine Zukunft.

..unser Empfinden für Ästhetik ist wie ein Spiegelbild, dass sehr klar das innere Indiviuum ausmacht. Einzigartig zu sein, anders und vor allem ehrlich und treu sich selbst ist der Schlüssel zum Ausdruck von Kunst.

Der Einlass zur Gala ist limitiert und erfordert eine Einladung der Kuratoren.
Die Preise werden in folgenden Kategorien vergeben:

  • Beauty Icon of the Year
  • Designer of the Year
  • Hairstylist of the Year
  • Make up Artist of the Year
  • Model Icon of the Year
  • Photographer of the Year
  • Style Icon of the Year
  • Stylist of the Year
  • Special Award: New Brand of the Year
  • Special Award: Style Entertainment of the Year
  • Special Award: Business Woman of the Year

viennaawards.at

stefankokovic.com

 

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