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Schönes Licht für das perfekte Dinner

Das falsche Licht bei einer Dinner-Einladung kann den Erfolg des Abends empfindlich stören. LIVING befragte Architekten, Interior Designer und einen Lichtplaner nach der passenden Dinnertable-Lampe. Spot on und guten Appetit!

27 . Dezember 2016 - By Nicola Afchar-Negad

»Die passende Leuchte macht den Erfolg des Dinners aus. Die Lichtringe von Henge aus brüniertem Messing ändern ihre Form mit der Perspektive – das macht sie interessant. Wir haben diese für unseren Showroom in Wien ausgewählt, wo sie mit ihrem warmen Licht den Essbereich in Szene setzen.« Martin Steininger, steininger.designers.

Ansichtssache: Je nach Perspektive ändert sich die Form: »Light Ring Horizontal«. www.henge07.com

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»Für Kunden, die eine einzigartige und individuelle Beleuchtung suchen, sind die Werke der New Yorkerin Lindsey Adelman (Bild unten) unumgänglich. Sie passen zu jedem Stil, ob Palazzo oder Loft – diese Leuchten sind die optimale Ergänzung für den modernen internationalen Stil. Handgemacht und emotional sind wohl die Begriffe, die für die Glas-Metall-Leuchten am treffendsten sind. Die Lampe bringt sich wie eine Pflanze ganz natürlich in den Raum ein.« Anke Stern, Interior Expert.

Verzweigt: Die »Branching Bubbles« geben sich ganz natürlich. www.lindseyadelman.com 

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»Jeder Bauherr, jedes Projekt, ist so individuell wie die Beleuchtung, die ich empfehle. Eine fantastische Leuchte, die ich gerne in einem meiner nächsten Projekte im Essbereich zum Einsatz bringen möchte, ist ›Dome‹ vom spanischen Hersteller Bover. Dieses Meisterwerk der Architektin Benedetta Tagliabue besteht aus 170 hölzernen Einzelteilen mit einer oberhalb der Halbkugel liegenden Lichtquelle, die für ein betörend facetten-reiches, warmes Schattenspiel sorgt. Die Leuchte spiegelt die Kunst der Beleuchtung in all ihren Facetten wider und erzählt darüber hinaus auch eine kulturelle Geschichte: Eine Neuinterpretation des römischen Pantheon, inspiriert von Richard Buckminster Fullers gedätischen Kuppeln und maurischer Ornamentik.« Birgit Eschenlohr, Interior Architecture.

Majestätisch: Filigrane Architektur und betörendes Schattenspiel: »Dome«. www.bover.es 

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»Klammheimlich erleuchtet fühle ich mich unter einer weißen Pendelleuchtenkombination ›LED is more‹ von Davide Groppi. Wenn diese räumlich adäquat aus einem fließenden Deckenanschluss der Serie ›Baldachin‹ von Georg Bechter abgehängt wird, kann es kaum feiner sein. Ein ›All time favorite‹ ist und bleibt die Tisch-leuchte ›CPL T3‹ für Pradina von Christian Ploderer, mit dem wir interessante One-off-Serien für die Sonderbeleuchtung des neuen Headquarters der öster-reichischen Post am Rochus in Wien entwickeln.« Michael Salve, Architekt, Schenkel Salvi Weber Architekten.

Tischgedeck: »All time favorite« für Michael Salvi: Tischleuchte »CPL T3«. www.prandina.it 

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»Für den Essbereich, ob im Restaurant oder im privaten Wohnbereich, ist es für uns besonders wichtig, Lichtquellen mit farbgetreuer Wiedergabe zu verwenden. Daher benutzen wir LED-Leuchten von hoher Qualität, denn nur diese haben das ›Feuer‹ einer Halogenlampe. Um eine gemütliche Atmosphäre zu erzeugen, muss das Licht dimmbar sein, und ein direkter Sichtkontakt mit den Leuchtmitteln ist unbedingt zu vermeiden. Wir setzen immer auf Stimmungslichter in Form von Tischlampen, Wand-lampen oder Stehlampen, um weitere Lichtquellen zu schaffen und indirektes Licht ein-zusetzen. Je nach Stil und Projekt arbeiten wir gerne mit  Produkten von Delta Light, CTO Lighting, Objet Insolite, Kalmar (Bild) oder Fontana Arte Vintage.« Sabine Kreuzspiegl & Christian Satek, Interior Designer, Mirror Interior.

Stimmungsvoll: Die »Billy BL Ilse Crawford Edition« verbindet Industrial Style mit anthropomorphen Qualitäten. www.werkstaetten.kalmarlighting.com 

© Andrea Ferrari

»Ich mag ganz besonders gerne die neue Leuchte ›Aurora‹ von Artemide. Die kann man genau über dem Esstisch platzieren. Warmes Licht strahlt durch die untere Öffnung, das ergibt eine ganz besondere Lichtqualität für den Tisch. Der Schirm aus elegant weißem Glas wird von innen farbig hinterleuchtet und trägt so zu einer ganz individuellen Note bei.« Klaus Pokorny, Lichtarchitekt.

Elegante Erscheinung: »Aurora« inszeniert sich am Besten genau über dem Esstisch. www.artemide.com 

© Federico Villa

»Für uns ist der ›Light Container‹ von Martín Azúa eine sympathische Leuchte, die Eleganz und optimistische Leichtigkeit verbindet. Durch die grafischen Linien des Korbs wirkt es, als würde er schweben, und der Lichtkörper ruht sanft strahlend darin. Fast wie ein kleines Lichterntedankfest über dem Esstisch.« Katharina Mischer & Thomas Traxler, Designer, mischer'traxler studio.

Scheinbar schwerelos: Lichtmasse umsäumt von grazilen Körben: »Light Container«. www.martinazua.com 

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»Einerseits finde ich es wichtig, dass ausreichend klares Licht auf die Teller fällt und mit guter Farbwiedergabe Appetit auf die Speisen macht. Andererseits experimentieren wir auch mit objekthaften Leuchten – wie etwa die ›THORN PETE GRIP-C polished brass‹, also eine elegante Fassung mit klassisch-einfachen, offenen Glühbirnen. Wir arbeiten auch gerne mit Lustern, Schirm- und Pendelleuchten, wichtig ist hier beispielsweise die Unterscheidung zwischen Alt- und Neubau. So kann man auf einen Altbau mit ganz anderen Pendelleuchten reagieren als im Neubau. Oft ist die Decke über einem Essbereich auch gestaltet, dann macht es Sinn, sie in die Lichtwirkung einzubeziehen. Sehr schön ist es auch, auf dem Tisch selbst noch einen Lichtpunkt zu setzen, eine Kerze oder eine kleine Tischleuchte.« Erich Bernard, BWM Architekten.

Schnörkellos: »THORN PETE GRIP-C polished brass« sorgt für klare Verhältnisse auf dem Teller. www.tekna.be 

© Andre MJ Nullens

Aus dem Living Magazin 04/2016 

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