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Mallorca Confidential: Der Preis ist Nebensache

Sonne, Sand und Meer: So stellt man sich einen Traum­wohnsitz vor, vielleicht noch auf einer Insel. Mallorcas Immobilien haben das alles und verzeichnen in den letzten Monaten eine enorme Nachfrage – und damit steigen auch die Preise.

20 . Januar 2021 - By Walter Senk

Je unsicherer die Zeiten, desto höher die Nachfrage. Das gilt auf jeden Fall für den Immobilienmarkt auf der Baleareninsel Mallorca. Dieser hat im Gegensatz zum Festland die Krise gut überstanden – mehr noch: Die Immobilien sind begehrter denn je. Das Virus hat den Markt beflügelt. Zunächst einmal die Geschwindigkeit der Entscheidung und dann natürlich die Preise. »Man hat es eilig als Käufer«, beschreibt Hans Lenz, geschäftsführender Gesellschafter von Engel & Völkers Mallorca Südwest, die aktuelle Situation. 

Gekauft wird gleich

Früher unterzeichneten die Kunden häufig Mietverträge für 12 oder 24 Monate mit einer Option auf Verlängerung. Sie wollten die Insel und verschiedene Lagen besser kennenlernen. Jetzt wird gleich gekauft, nicht erst nach ein bis zwei Jahren Suche. Auch nach einem kleinen Einbruch während der Krise geht die Preiskurve auf Mallorca stabil nach oben. Und je höher der Preis der einzelnen Immobilien, desto attraktiver und desto weniger Rückgang am Interesse der Käuferinnen und Käufer gibt es. »Die vorderste Reihe am Meer, unverbauter Meerblick, Frontline-Golf oder besondere Immobilien werden immer gerne nachgefragt«, erklärt Martina Gruber von OTTO International Network Management.

Als Suchkriterium für High-End-Immobilien wird zwar immer wieder der Meerblick genannt, »aber auch die Nähe zur Inselhauptstadt Palma mit ihren vielfältigen Lifestyle-Angeboten ist gefragt«, so Bernd Kunze, Managing Director bei Dahler & Company auf Mallorca. Der Südwesten bleibt daher, wie immer, ganz weit vorne. »Palma mit Son Vida, Portals-Bendinat, Nova Santa Ponsa und Port d’Andratx sind weiterhin extrem gesucht«, meint Martina Gruber.

Einstiegspreise für eine Villa in Bestlage be-ginnen bei »acht Millionen Euro, wobei der Preis Nebensache« sei, so Hans Lenz. Daher gibt es bei den Villen mit Preisen zwischen 8 und 25 Millionen Euro ein mehr als solides Interesse. Bernd Kunze: »Die Nachfrage nach Immobilien auf dem höchsten Qualitätsniveau ist momentan höher als das Angebot, wobei die Preise im europäischen Vergleich noch sehr moderat sind.« Interessant allerdings, dass bei der Immobiliensuche das Wohnkonzept von autarken Häusern mit eigener Strom- und Wasserversorgung künftig eine größere Rolle spielt – eine eindeutige Reaktion auf die Pandemie. Alle Fincas, die neu gebaut werden, müssen umwelt- und energiefreundlich sein.

Der Großteil der Kunden stammt aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, gefolgt von Interessenten aus Großbritannien und Frankreich. Zudem sind auch Käufer aus Skandinavien sowie Nord- und Südamerika zunehmend an mallorquinischen Immobilien interessiert.

Blick in die Zukunft

Für Käufer und Kapitalanleger mit langfristigen Investitionsvorhaben wird Mallorca weiterhin zu einem der attraktivsten Standorte im Mittelmeer gehören, ist Florian Hofer, Geschäftsführer von Engel & Völkers auf den Balearen, überzeugt: »Die steigende Nachfrage nach authentischen Fincas, modernen Neubauvillen sowie hochwertigen Apartments und die positive Preisentwicklung wird sich auch in den Herbst- und Wintermonaten weiter fortsetzen.« 

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