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Eines der weltweit bekanntesten Designs feierte auf der diesjährigen Maison & Objet in Paris sein großes Comeback. Höchste Zeit für eine kleine Liebeserklärung an das Wiener Geflecht.

03 . Februar 2019 - By Katharina Woschny

Das traditionelle Flechtwerk gewann vor allem durch den Hersteller Thonet im Jahr 1859 an Bedeutung. Dessen Kaffeehausstuhl, »Stuhl Nr. 14«, zählt auch heute noch zu den gelungensten Industrieprodukten aller Zeiten und ist nach wie vor eng mit der Kaffeehauskultur Wiens verknüpft. Die ikonische Sitzgelegenheit aus Bugholz versteht sich als fixer Bestandteil des Sortiments im Hause Thonet und überzeugt Designliebhaber aus aller Welt mit seiner reduzierten Ästhetik. Doch auch andere Modelle des Traditionsunternehmens werden stilvoll mit Einsätzen des Rohrgeflechts ergänzt und erhalten so eine stimmig-zeitlose Note.

Im Jahr 2019 setzt das Rattangeflecht seinen Siegeszug fort und erfreut sich erneut an ungebrochener Beliebtheit. Bei der großen Design-Messe Maison et Objet in Paris konnten besonders erfrischende Interpretationen des klassischen Flechtsstils begeistern. Verschiedene Designhäuser erkannten das Potenzial und den Kultfaktor und veredelten ihre Designpieces entsprechend. Der Hersteller Mambo Unlimited etwa setzt verstärkt auf Kombinationen knalliger Polstermöbel mit dem bewährten Rattaneinsatz. Der Output? Ein gelungenes Zusammenspiel zwischen Moderne und Tradition. Varianten mit Samt wirken besonders zeitgemäß und ließen die Herzen des designaffinen Publikums höherschlagen. Das Designstudio Dooq konnte mit dem Einsatz des Flechtwerks ebenfalls Blicke auf sich ziehen, hier traf man auf farbenfrohes Interior mit Retrocharme.

Nun hat man die Qual der Wahl: Setzt man auf den altbewährten Klassiker oder eines der eleganten It-Pieces?

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AKTUELLES MAGAZIN 05/2019