© Foto beigestellt

Vor über 90 Jahren eine Weltneuheit, ist der Schnellkochtopf heute aus der modernen, gesundheitsbewussten Küche nicht mehr wegzudenken.

13 . Dezember 2021

Kochen unter Druck ist nicht nur eine der gesündesten Zubereitungsarten, sondern auch zeit- und energiesparend. Peter Bockwoldt, Leiter des WMF-Designstudios, fasst die Vorteile des Dampfgarens, je nach Kochgerät und unter Verwendung diverser Einsätze, in drei Punkten zusammen: »Geschmack, Nährwert und Convenience (Zeit/Einfachheit). Der Geschmack bleibt ursprünglich und wird nicht im Kochsud verwässert. Die wertvollen Bestandteile der Lebensmittel wie Mineralien und Vitamine bleiben erhalten, werden nicht herausgekocht. Und die Gesamtzubereitungszeit ist kürzer – ganz ohne großartige Kochkünste.« Dass nicht nur der Nutzen, sondern auch das Design bei Küchen­geräten essenziell ist, unterstreicht Bockwoldt. »Das Design bei Küchengeräten sollte elegant im Hintergrund stehen. Es sollte zugänglich, intuitiv und essenziell sein sowie funktional und gerad­linig, vielleicht mit unerwarteten Details und nicht modisch.« Seit 1927 gehören Schnellkochtöpfe zum WMF Produktportfolio. Material und Verarbeitung erfüllen höchste Qualitätsansprüche. Die Schnellkochtöpfe sind aus Cromargan, rostfreiem Edelstahl 18/10, oder dem einzigartigen Material Fusiontec – beide Materialien nahezu unverwüstlich, pflegeleicht und hygienisch. Trotz höchster Qualität wird bei WMF ständig an der Entwicklung gearbeitet, denn, so Bockwoldt: »Es gibt kein perfektes Produkt, aber das nachhaltige Streben danach, ein solches zu gestalten.«

»Es macht mir Freude, wenn intelligente Lösungen und Harmonie in der Form aufeinandertreffen und eins werden.« - Peter Bockwoldt, Designmanager
1927

Bereits 1679 erfand der Franzose Denis Papin den »Papin’schen Topf«, der erstmals den Wasserdampf nicht entweichen ließ, sodass ein Überdruck im Topf entstand. Die ersten modernen Schnellkochtöpfe entstanden um 1927, wie der »Siko« von WMF.

 

1950er

Das oberösterreichische Unternehmen Gruber & Kaja entwickelt in den 1950ern den »Kelomat« – der Name wird dadurch in Österreich lange Zeit zum Synonym für einen Schnellkochtopf. 1953 kommt die Weiterentwicklung des »WMF Siko« auf den Markt.

 

1979

Handliche Stielgriffe machen die Anwendung immer praktischer. Auch mit unterschiedlichen Materialien wird experimentiert. Mit drei fest einstellbaren Kochstufen und einem Topfkörper aus Emaille hält der WMF-Schnellkochtopf »Super 3« auf dem Markt Einzug.

 

2019

Das Fusiontec-Material des »WMF Fusiontec Perfect Premium« ist schnittfest, sorgt für eine optimale Wärmeverteilung und ist für alle Herdarten geeignet. Zwei unterschiedliche Garstufen sorgen dafür, dass jede Zutat den richtigen Druck erhält.

 

© Falstaff - Kann Produktplatzierung enthalten

Seit mittlerweile 22 Jahren ist Peter Bockwoldt im WMF-Designmanagment und heute Leiter des WMF-Designstudios. Nach seinem zweifachen Studiengang in Produktdesign und Industrial Engineering (Dipl.) arbeitete er sechs Jahre in der Automobilindustrie und zehn Jahre im Wohndesign, bevor er anschließend bei WMF anfing. Sein Antrieb? Der Spaß daran, mit viel Kreativität und Liebe zum Detail die Produkte täglich besser zu machen.
wmf.com

© Peter Bockwoldt

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