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Ob im Arbeitszimmer, im kreativen Winkel im Wohnzimmer oder einfach nur am Esstisch auf Zeit: Diese Checkliste hilft Ihnen, die Anforderungen für Ihr ganz persönliches Homeoffice zu definieren und das Projekt möglichst easy umzusetzen.

13 . Oktober 2018 - By Wojciech Czaja

1) Die Form der Arbeit

Die wichtigste Überlegung vor Einrichtung oder Umbau eines Homeoffices ist: Welche Arbeiten will ich zu Hause verrichten? Ein vollwertiger Arbeitsplatz verlangt nach mehr Fläche als ein paar E-Mails, die am Abend beantwortet werden müssen.

2) Das Arbeitspensum

Idealerweise erstellt man eine Checkliste, wie viel Arbeitszeit auf die Heimarbeit entfallen wird. Auch hier gilt: Ein Stündchen Notebook-Arbeit ist etwas anderes als ein Halbtags- oder Fulltime-Job. Das hat Auswirkungen auf Standort, Mobiliar und den Bürostuhl.

3) Die Tageszeit

Auf der Suche nach dem geeigneten Standort ist es ratsam, sich zu überlegen, zu welchen Tageszeiten man das Home-office nutzen wird. Davon abhängig ist die Frage, ob der Arbeitsbereich unbedingt an einem Fenster eingerichtet werden sollte oder nicht.

Ob minimalistisch wie bei Tisch »Lena« oder Old School: Individualität ist Trumpf. sudbrock.de

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4) Der Grundriss

Wie man es dreht und wendet: Am Ende sind Sie in erster Linie davon abhängig, welche Möglichkeiten der Wohnungsgrundriss offenbart. Wo wird ein Zimmer frei? Wo lässt sich ein Raum teilen? Absolutes No-Go ist aber ein Homeoffice im Schlafzimmer.

5) Die Infrastruktur

Im Zeitalter von Mobiltelefonie und WLAN in den eigenen vier Wänden ist die Strom und Tele-kommunikationsversorgung des Arbeitsplatzes leichter denn je. Achten Sie dennoch darauf, dass ausreichend Steckdosen vorhanden sind! 

6) Der eigene Stil

Meiden Sie Standardmöbel diverser Büromöbelhersteller und gehen Sie Ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen auf den Grund! Blogs und Fachzeitschriften liefern den besten Überblick über stilistische Möglichkeiten. Falls möglich, erstellen Sie ein Moodboard!

7) Das richtige Licht

Das Homeoffice verlangt nach aus-reichend Helligkeit in einem kühlen, neu-tralen Licht. Ideal ist eine Lichtfarbe von 3000 Kelvin. Für kreative Tätigkeiten empfehlen sich 4000 Kelvin. Das sorgt für eine neutrale Farbwiedergabe und lindert Müdigkeit. 

Ideales Hilfsmittel auf dem Weg dorthin sind unterschiedliche Boxen. westwingnow.de

Ideales Hilfsmittel auf dem Weg dorthin sind unterschiedliche Boxen. westwingnow.de

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8) Der Bürostuhl

Sparsamkeit ist an dieser Stelle fehl am Platz. Arbeits- und Gesundheitsexperten raten dazu, bei längerer Sitztätigkeit in einen hochwertigen Bürostuhl zu investieren. In diesem Fall lohnt ein Blick in die Kataloge namhafter Büromöbelhersteller.

9) Die Utensilien

Achten Sie darauf, dass alle nötigen Utensilien in Griffweite sind – am Tisch, im Regal oder im mobilen Trolley. Wie immer geht es um die richtige Balance. Zur eigenen Psychohygiene raten Experten, den Arbeitsplatz regelmäßig aufzuräumen. 

10) Pausen und Rituale

Das beste Büro nützt nichts, wenn Sie Ihr halbes Leben darin versitzen! Vor allem im Homeoffice brauchen Sie Rituale und Anreize für regelmäßige Pausen. Machen Sie Körperübungen, und wechseln Sie möglichst häufig die Arbeitsposition!

LIVING Nr. 04/2018

Erschienen in:

LIVING Nr. 04/2018

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