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Home-Spa: Die Wellness-Oase in den eigenen vier Wänden

Einfach mal abschalten, den stressigen Alltag hinter sich lassen und relaxen. Dafür muss man nicht immer in ein teures Spa in einem Fünf-Sterne-Hotel. Auch im eigenen Badezimmer kann man wunderbar die Seele baumeln lassen.

09 . Oktober 2020 - By Katrin Ofner

Man hetzt von einem Termin zum anderen, ständig klingelt das Telefon und versucht am Wochenende neben dem liegen gebliebenen Haushalt auch noch auf allen Festen zu tanzen. Die körpereigenen Alarmglocken schreihen deutlich nach »Me Time« - und die kann man sich ganz einfach im Badezimmer gönnen. LIVING verrät, wie man sich in den eigenen vier Wänden ein kleines Spa einrichtet und die Außenwelt für ein paar Stunden einfach vor der Tür lässt.

Vorbereitung

Die Vorbereitung auf das Home-Spa-Treatment ist die halbe Miete. Wer kann schon neben einem Wäscheberg oder in einer schmutzigen Badewanne relaxen? Man sollte daher den Raum vorab hübsch herrichten. Störende Utensilien, die an Stress und Alltag erinnern, haben während der »Me Time« nämlich nichts verloren und lenken nur vom Entspannen ab. 

Richtige Licht

Grelle Beleuchtung laden nicht zum Relaxen ein. Wer indirektes Licht in Form von Tischlampen oder Lichterketten hat, kann sich diese für das richtige Spa-Ambiente wunderbar ins Badezimmer stellen. Ein Must sind definitiv Kerzen. Sie hüllen den Raum in ein beruhigendes Licht und sorgen für die richtige Stimmung. 

Entspannter Duft

Wie oben bereits erwähnt, sind Kerzen unabkömmlich für den eigenen Verwöhn-Tag. Wer zudem Duftkerzen verwendet, gewinnt doppelt. Denn neben dem Licht sorgen Kerzen für ein angenehmes Aroma im Badezimmer. Auch Räucherstäbchen versprühen einen beruhigenden Duft und erinnern an eine orientalische Oase. Zu viele Düfte sollten jedoch nicht miteinander vermischt werden. Lieber bei einer Duft-Familie bleiben - insbesondere Lavendel und Vanille wirken beruhigend. 

Blumige Seelenstreichler

Das Gefühl, wenn frische Blumen im Haus sind, ist einmalig. Sie duften himmlisch und werten einen Raum ganz natürlich auf. Bei einem Spa-Tag darf ein Strauß also nicht fehlen. Schon allein der Kauf tut der Seele gut. Im Badezimmer sind Tulpen und Orchideen ein schöner Blickfang. Nach dem Treatment kann man den Blumenstrauß dann im Wohnzimmer oder Eingangsbereich platzieren. Bevorzugt man lieber Topfpflanzen im Bad, so sorgen Sukkulenten oder eine Porzellanblume für einen grünen Frischekick.

Die Durstlöscher

Zu einem entspannenden Spa-Tag gehören auch Getränke. Eine Tasse Tee wirkt schließlich Wunder. Serviert in einer hübschen Keramik-Kanne, die von einem Teelicht gewärmt wird, sorgt bereits optisch für Entspannung. Wer sich lieber ein Gläschen Champagner gönnen will, sollte definitiv zu den schönsten Gläsern im Haus greifen. Es ist die wohlverdiente »Me Time« und die gehört richtig zelebriert. Zu den Getränken braucht es bei einem Spa-Tag zudem gesunde (und ein paar ungesunde) Snacks. 

Gemütlicher Stoff

Wer liebt sie nicht? Die kuscheligen Bademäntel im Wellness-Hotel. Auch zuhause muss man darauf nicht verzichten. Nun ist der beste Zeitpunkt, die weichsten Handtücher und - wenn vorhanden - den softesten Bademantel aus dem Schrank zu holen und sich darin einzuwickeln. 

Das Treatment

Masken:
Gesichtsmasken gehören zur regelmäßigen Routine und sind bei einem Spa-Treatment in den eigenen vier Wänden ein Muss. Doch auch auf seine Hände und Füße sollte man nicht vergessen. Zu selten bedenkt man, dass sie ständig in Bewegung sind und beansprucht werden. Es gibt wunderbare Masken, die aussehen wie Handschuhe oder Socken, die man einfach überzieht und einwirken lässt. Aber auch die eigene Küche bietet zahlreiche Möglichkeiten für eine Do-it-yourself-Maske: Eine halbe reife Banane, 2 EL Honig und 1 EL Olivenöl zusammenrühren, auftragen, 20 Minuten einwirken lassen und abwaschen.

Kur und Peeling:
Viel zu selten nimmt man sich die Zeit für eine reichhaltige Haarkur. Die Spa-Stunden eignen sich dafür perfekt und die Spitzen werden es einem danken. Während die Haare ruhen, hat man Zeit, dem Körper ebenfalls ein kleines Treatment in Form eines ausgiebigen Peelings zu gönnen.

Badewannen-Zeit:
Wirkt die Maske in den Haaren und im Gesicht ein, ist es der ideale Zeitpunkt, in die Badewanne zu hüpfen. Denn die 15 bis 20 Minuten Einwirkzeit entsprechen genau der Zeit, die man in der Wanne verbringen sollte. Unbedingt darauf achten, dass das Wasser nicht zu warm ist, da es sonst die Haut schädigt. Optimal zum Entspannen und für die Hautzellen sind etwa 38 Grad. Mit Duft-Zusätzen aus Melisse oder Lavendel kommt zusätzlich ein entspanntes Feeling auf. 

Wechseldusche:
Gerade in der Grippezeit sind Wechselduschen wichtig, um das Immunsystem zu stärken. Nach einem Bad ist dafür die beste Gelegenheit. Die Brause in die Hand nehmen und den ganzen Körper einmal mit kaltem Wasser abbrausen. Beginnend mit den Beinen von unten nach oben in kreisenden Bewegungen, dann weiter mit den Armen und zuletzt Oberkörper, Rücken und Kopf. Es klingt hart, danach fühlt man sich aber wie neugeboren.

Nach-Pflege:
Nach der Gesichtsmaske, Haarkur und einem enstpannenden Bad darf auf die Pflege nicht vergessen werden. Nach dem Wechselbad ist die Haut bestens durchblutet und kann die Creme optimal aufnehmen. Die Bodylotion also am besten direkt nach der Wanne auftragen und kreisend mit den Händen einmassieren. Man kann aber auch auf kleine Schröpf-Kapseln zurückgreifen, die das Unterhautgewebe ebenfalls erreichen. 

Ruhezeit:
Das wohltuende Bad sollte eingekuschelt in den Bademantel auf der Couch noch nachwirken, da sonst der Kreislauf überstrapaziert wird. Wichtig dabei: Nicht gleich den Fernseher aufdrehen oder das Handy in die Hand nehmen, sondern einfach mal an Nichts denken und lieber noch eine Tasse Tee einschenken. 

Augenpflege nicht vergessen:
Neben den Haaren, dem Gesicht und dem Körper vergisst man oft auf eine wichtige Körperstelle: die Augenpartie. Dabei ist gerade dort eine ausreichende Pflege empfehlenswert. Die Ruhephase eignet sich also optimal für eine intensive Augenmaske inklusive Gurkenscheiben.

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