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Die Pandemie hat in vielen Branchen das Bewusstsein für neue Kollektionen und Projekte verändert. So auch im Hygienebereich. LIVING hat mit Geberit-GF Guido Salentinig gesprochen und herausgefunden, wie die Bäder von morgen aussehen und was sich Kund:innen heute schon wünschen.

18 . Mai 2022 - By Moritz Weinstock

LiVING Welche Trends lassen sich für die Zukunft erkennen? Ist das Bedürfnis nach Hygiene größer geworden?
Guido Salentinig Die Topkund:innenwünsche für das Bad sind Hygiene und Reinigungsfreundlichkeit. Auf den Plätzen drei und vier folgen Komfort und ausreichend Stauraum, gleich danach die Barrierefreiheit und die Nachhaltigkeit. Alle diese Kriterien erfüllen wir mit den Badserien und Produkten. Gemäß unserem Claim »Design meets Function« steht die perfekte Verbindung von elegantem Design und herausragender Funktionalität an erster Stelle bei allen Produktentwicklungen im Vor-der-Wand-Bereich.

Stichwort Smart Home: Wie wichtig ist die smarte Steuerung von Licht, Wasser etc. im Bad? Wo liegen die Vorteile?
Die Digitalisierung beeinflusst alle unsere Lebensbereiche und macht immer dort Sinn, wo Endkund:innen einen klaren Nutzen haben. Darauf konzentrieren wir uns bei digitalen und elektronischen Features: Der Badezimmerspiegel oder der Spiegelschrank etwa zaubern verschiedene Lichtstimmungen, je nachdem, ob man in der Früh wach werden will oder am Abend ein entspannendes Vollbad nimmt. Weiters zeigt die Geberit-Home-App an, wann der Keramikwabenfilter beim »AquaClean« oder beim »DuoFresh« getauscht werden muss. Das Orientierungslicht des »Monolith« weist den Weg in der Nacht.

Auch Geberit hat nun schwarze Armaturen. Kommt jetzt Farbe in den sonst so weißen Sanitärbereich?
Der Einrichtungstrend Schwarz und Schwarz matt ist auch im Bad angekommen. Geberit interpretiert ihn puristisch im spannenden Wechselspiel von glänzenden Highlights und matten Flächen.

Der Sanitärbereich lässt sich kaum neu erfinden. Wo bleibt da Spielraum für Innovationen?
Hier gibt es genug Spielraum, denn der »Teufel« steckt im Detail oder, besser, die Innovation steckt sehr oft im Detail. Es ist richtig, Waschtisch, Toilette, Dusche –, das sind die zentralen Zonen im Bad. Aber in jeder dieser Zonen gibt es genügend Innovationen: ­Komfortfunktionen werden in alle Produkte integriert, die die Badbenutzung einfacher, komfortabler und angenehmer machen.

Die Digitalisierung beeinflusst alle unsere Lebensbereiche und macht dort Sinn, wo Endkund:innen einen klaren Nutzen haben.

Guido Salentinig, Geberit-Geschäftsführer

ERSCHIENEN IN

LIVING Nr. 03/2022
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