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Ein gemütlicher Abend zuhause: Das Kaminfeuer knistert, die Kerzen schenken gedämpftes Licht und es läuft ein Weihnachtsfilm. Doch was fehlt? Ein Charcuterie-Board! LIVING hat Tipps, wie die köstliche Delikatessen-Platte nicht nur zum Augenschmaus wird.

12 . November 2021

First things first: Die Utensilien

Was wäre eine Käseplatte, ohne eine stilvolle Unterlage? Platten gibt es in unterschiedlichen Farben und Formen. Rund um die Weihnachtszeit fügen sich natürliche Materialien wie Holz oder Stein perfekt in das festliche Decor ein.

Bei Holzplatten sollte man darauf achten, dass das Board nicht porös oder zu hart ist – dies würde dem servierten Käse die Feuchtigkeit entziehen! Steinplatten wie Schiefer oder Marmor bieten dem Käse die edle Unterlage, die er verdient. Texturen der verschiedenen Käsesorten sind hier leicht erkennbar und schaffen ein festliches Farbenspiel. We love!

Der Schlüssel zum perfekten Anschnitt liegt in den passenden Käsemessern. Hier sollte darauf geachtet werden, für jede angebotene Sorte ein eigenes Messer zu verwenden. Das sieht nicht nur luxuriös aus, sondern verhindert auch, dass Käsesorten und Geschmacksnoten vermischt werden.

Hallo Gaumenfreuden: Der Käse

Die Wahl der passenden Käsesorten für die Delikatessen-Platte ist abhängig von drei Fragen: 

  • Wie viele Personen sollen satt werden?
  • Wann wird die Platte serviert – Vorspeise, Hauptgang oder nach dem Dessert? 
  • Welche Beilagen sollen angeboten werden?

Sind diese Fragen geklärt, kann der Käse-Kauf beginnen. Je nach Plan, wann die Platte serviert werden soll, gelten folgende Richtlinien: Als Hauptgang können 50 g von jedem Käse pro Person berechnet werden, als Zwischengericht, oder »Entremet de fromage«, rechnet man rund 25 g jeder Sorte pro Person.

Der gekaufte Käse sollte eine Stunde vor dem Servieren zum Atmen aus dem Kühlschrank genommen werden. Bleibt nach der gemeinsamen Verkostung noch etwas übrig, bewahrt man den Käse am besten in speziellem Wachspapier oder einem luftdichten Behälter auf.

Als Starter kann man sich auf drei bis fünf Käsesorten fokussieren. Empfehlenswert ist eine Mischungs aus Weichkäse, Hartkäse, Frischkäse, Blauschimmelkäse und Ziegen- oder Schafskäse. So werden Gäste nicht überfordert und können schnell ihre Favoriten wählen. 

Wie füreinander gemacht: Die Beilagen

Die goldene Regel für Beilagen auf der Käseplatte lautet: Finde den perfekten Mix aus salzig, süß und sauer. Gebäck darf in Zusammenhang mit Charcuterie-Boards niemals fehlen. Um dem Käse nicht die geschmackliche Show zu stehlen, sollte man zu einfachen Sorten wie Baguette oder Ciabatta greifen. Auch Cracker können der ideale Begleiter für verschiedene Käsesorten sein.

Für die süßen Komponenten eignen sich Marmeladen, Chutneys und Früchte. Der starke Kontrast zum salzigen Käse sorgt nicht nur für Geschmacksexplosionen im Mund, sondern auch für hübsche Farbkleckse auf der Käseplatte. Marmeladen schmecken in Kombination mit Weichkäse oder Blauschimmelkäse köstlich. Chutneys hingegen passen gut zu gereiftem Hartkäse, wie beispielsweise Cheddar. Wer’s lieber extra salzig mag, setzt auf Nüsse. Diese sind seit jeher treuer Begleiter vieler Käsesorten und unterstreichen deren nussigen Geschmack.

Das Auge isst mit: Die Präsentation 

Für eine ansprechende Käseplatte starten man am besten mit den Crackern oder dem Brot, das man aufgefächert an den Enden der Platte platziert. Hartkäse wird am besten in kleinen Würfeln präsentiert, während Weichkäse sich in mundgerechten Dreiecken voll entfalten kann. Die gewählten Beilagen wie Chutneys oder Trockenfrüchte finden ihren Platz rund um den Käse – wie Accessoires, die dem Star nicht die Show stehlen. Nicht vergessen: Auch hier geeignete Servierlöffel bereitstellen. Nüsse fungieren perfekt als Lückenfüller und bringen weitere Farbkomponenten ins Spiel. Zu guter Letzt kann die Delikatessen-Platte noch mit Rosmarinzweigen garniert werden. LIVING wünscht guten Appetit!

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