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Perspektivenwechsel: Die strikte Trennung von Nass- und Wohnraum ist längst passé – nun werden die Wellness-Oasen um eine neue Dimension erweitert. LIVING zeigt die attraktivsten Bäder mit Aussicht.

23 . Mai 2019 - By Christoph Steiner

Vom sterilen Nassraum zum femininen »Glam-Room« – das Bad hat in den letzten Jahrzehnten so einiges an radikalen Typ- und Imageveränderung hinter sich gebracht. Aktuell dominieren großzügige Wohn-Badezimmer mit kontemplativem Charakter, die nicht nur sprichwörtlich viel Raum für Wohlbefinden bieten. Innenarchitekten müssen dabei aber nicht in Bezug auf die Quadratmeterzahl umdenken, denn das Bad der Zukunft geht noch darüber hinaus: Nicht nur der Blick in den Spiegel, sondern auch aus dem Fenster muss überzeugen! Sei es ein opulent begrünter Lichthof, eine strategisch bepflanzte Terrasse oder im Idealfall ein sprießender Garten – Anbieter wie die italienische Keramik-Manufaktur Ceramica Catalano oder der deutsche Hersteller Grohe inszenieren ihre Designs nur noch in Verbindung mit frischem Grün und atemberaubendem Panorama. Bemerkenswert dabei: Auch im innerstädtischen Raum lassen großflächige Fensterfronten dabei die Übergänge zwischen Innenraum und Außenbereich verschwimmen.

Eine Frage der Perspektive

Aber wie kommt es zu dem aktuellen Trend, der das Bad zu einem der zentralsten und wichtigsten Räume auserkoren hat? Eine neue Selbstwahrnehmung ist Ursprung der Entwicklung: Pflegerituale statt Katzenwäsche, ganzheitliches Wohlbefinden anstelle von temporären Höhen und Tiefen – das wissen Big Player wie etwa Geberit und zeigen, wie die neuen Tempel für Körper und Geist aussehen können. Auch Hersteller Klafs sieht, dass einem Bad heute etliche neue Funktionen überantwortet werden: Von der eigenen Sauna über das private Dampfbad bis hin zur persönlichen Fitnesszone sind den Möglichkeiten in der Oberliga keinerlei Grenzen gesetzt.

Naturschönheiten

Es ist auch der Blick ins Grüne, der diese neue Generation an Bädern krönt – in Städten ein besonders rares Gut und umso geschätzter. So verfügt das Bad im optimalen Fall über einen eigenen Zugang zu Garten oder Terrasse. Das macht eine stufenlose Verbindung von In- und Outdoor-Living möglich und bringt den Menschen wieder näher zur Natur. Schließlich schrieb bereits der Dichter Ludwig Tieck: »Erst unter dem Blätterhimmel wird der Mensch zum Menschen« – ein Umstand, der sich wohl auch auf das morgendliche Pflegeritual umlegen lässt.

Genuss – das ist zentrales Thema der Falstaff-Magazine. Nun stellen wir das perfekte Surrounding dafür in den Mittelpunkt. Das Ambiente beeinflusst unsere Sinneseindrücke – darum präsentiert Falstaff LIVING Wohnkultur und Immobilien für Genießer!

AKTUELLES MAGAZIN 06/2019