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Die 3 wichtigsten Interior-Tipps für kleine Wohnungen

Sehen Sie’s mal so: Die kleinsten Räume haben oft auch das größte Potential. LIVING zeigt, wie stilvolle Einrichtung auch auf wenigen Quadratmetern gelingt.

27 . August 2021

Ausladende, lichtdurchflutete Lofts sehen mit nahezu egal welcher Einrichtung schnell einmal chic aus. Wenn aber der Wohnbereich gleichzeitig auch Esszimmer und Büro ist, dann ist Kreativität gefragt.

Grundsätzlich gilt: In kleinen Wohnungen ist Struktur und Ordnung umso wichtiger. Lieber einige wenige Möbelstücke, die gut miteinander harmonieren, als viele Teile in unterschiedlichen Stilrichtungen – das wirkt schnell überladen. Darauf sollten Sie achten:

1. Optische Abgrenzung

Auch wenn Arbeit, Wohnen, Schlafen und Essen auf einer Fläche stattfinden, sollte optisch eine Unterteilung in die einzelnen Wohnbereiche erkennbar sein. Wenn die Architektur es zulässt, können Raumtrenner ein gutes Hilfsmittel sein. Aber Vorsicht: Je kleiner der Raum ist, desto leichter sollte das Design wirken. Eine Trennwand aus Glas oder mit Spiegelelementen beschwert nicht zusätzlich, sondert öffnet den Raum optisch. Ist der Raum für trennende Elemente zu klein, können Sie den Boden nutzen, um Struktur zu schaffen: Unterschiedliche Bodenbeläge, Ebenen (etwa kleine Podeste für Blumentöpfe) oder Teppiche schaffen optisch verschiedene Wohnbereiche.

2. Stauraum schaffen

Sie ahnen, was jetzt kommt, aber man kann es schließlich nicht oft genug sagen. Das wichtigste in Einzimmerwohnungen ist Stauraum, Stauraum und nochmal Stauraum – schließlich soll der begrenzte Wohnraum nicht zusätzlich mit Kisten hier und Körben dort zugeräumt werden.

Damit die ohnehin begrenzte Bodenfläche nicht zur Gänze zugestellt wird, muss man umdenken – im wahrsten Sinne des Wortes: Sie sollten nämlich viel eher vertikal statt horizontal planen und die Raumhöhe so optimal ausschöpfen. Das nutzt nicht nur jeden Millimeter ideal als Stauraum, sondern sorgt auch für eine optische Streckung. Besonders in Sachen Kleiderschrank oder Abstellkammern lohnt es sich also in Maßanfertigungen oder modulare Schranksysteme zu investieren.

3. Die richtige Deko

In Sachen Möbel steht in kleinen Wohnungen die Praktikabilität im Vordergrund. Damit ein kleiner Raum dennoch nicht steril, sondern heimelig wirkt, kommt’s auf die richtigen Accessoires an: Schaffes Sie mit filigranen Teilen das nötige Gegenstück zu den praktikablen Wohnmöbeln. Denken Sie auch hier daran, optisch verschiedene Zonen zu schaffen. Das gelingt etwa mit Decor-Grüppchen in derselben Farbfamilie.

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