© liangjungchen.com

Das sind die 12 skurrilsten Eierbecher aller Zeiten

Sie schweben von der Decke, balancieren auf Kreiseln oder hängen stylisch an der Wand: Die Industrial Designerin Liang-Jung Chen setzt Eier mit ihren kreativen Halterungen gekonnt in Szene. So kunstvoll haben Sie den Frühstücksklassiker noch nie gesehen.

28 . Januar 2021

Unter dem Titel »The Egg Rack Made a Disclaimer« hat Liang-Jung Chen ihre neuesten Kunstwerke in der Galerie Error22 in Tainan (Taiwan) vorgestellt. Die Industrial Designerin hat 12 Eierbecher entworfen, die man so wirklich noch nie gesehen hat. Diese ähneln abstrakten Skulpturen aus Holz, Acryl oder Metall, wurden jedoch so konzipiert, dass sie in Bewegung gesetzt werden können, um die Grenzen der Stabilität zu testen. Auf diese Weise fungiert die Ausstellung als eine Art soziales Experiment, um die Reaktionen der Menschen auf die Verwundbarkeit der Eier zu sehen. Ihre Werke hat sie mit der Warnung versehen, auf eigenes Risiko mit den Eierbechern zu interagieren.

 

»Eier sind heilig - sie sind Inkubatoren neuen Lebens. Ihre Zerbrechlichkeit ist daher ein Werkzeug, um angemessene Aufmerksamkeit und Fürsorge zu fordern«, sagte Chen zu Dezeen.com. »Es scheint seltsam, wie sie mit der Zeit industrialisiert wurden. Die Qualität der zerbrechlichen Schale bleibt jedoch vorhanden. Deshalb haben wir Möglichkeiten entwickelt, sie sicher zu halten, damit wir sie essen können«, fügte sie hinzu. 

Das Ei sei als perfekte Form der Hoffnung entstanden. Wenn es jedoch versehentlich zerbrochen wird, sei es unschön, rieche übel und die Flüssigkeit sei schwer zu reinigen. »Es ist in meinen Augen ein so facettenreiches Symbol«, so die Designerin. 

Um dies herauszuarbeiten, sollen die Installationen den Betrachter dazu verleiten, seine normalen Instinkte kurz zu vergessen und die Kunstwerke zu berühren, selbst wenn die Gefahr besteht, dass ein paar Eier Zubruch gehen. »Der schockierende Moment, wenn in der Ausstellung ein oder mehrere Eier kaputt gehen, ist ein unvergessliches Erlebnis, das ich dem Besucher bieten wollte. Das schuldige Gefühl, jemanden zu verletzen oder Schaden zu verursachen«, so Liang-Jung Chen weiter.

Das Projekt basiert auf einer intensiven Forschung, in der Chen die Form und das Gewicht eines durchschnittlichen Eis und die Art und Weise, wie es auf Bewegungen reagiert, analysierte. Jeder Becher wurde dann um eine bestimmte Bewegung herum entworfen. Einige der Entwürfe experimentieren mit dünnen Blechen, die an die Wand genagelt wurden, um ein Minikatapult zu kreieren. Bei einem anderen Werk wird das Ei zwischen langen, wackeligen Zangen gehalten.

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