© Konrad Limbeck

Der Duft des Sommers eilt mit großen Schritten näher. Grund genug, sich als passionierte:r Gastgeber:in Inspiration für die bevorstehende Outdoor-Saison zu holen. Und zwar von jenen Plätzen, die hemmungslos mit guter Laune spielen. Welcome to Miami! LIVING tauchte beim aktuellen Dekor-Fotoshooting den Tisch in den exotisch-bunten Farbtopf der Cocktail-Metropole.

08 . Juni 2022 - By Angelika Rosam

Ein grosses Dankeschön an Schwab und Patzl Kunsthandel Wien

Entertainment im Freien ist ein essenzieller Teil des sommerlichen Lifestyles. Denn wir alle profitieren von der Tatsache, mehr Zeit in der Natur zu verbringen, wenn das perfekte Szenario die Möglichkeit bietet, dem Alltag zu entfliehen und ein Stück Reise und die damit verbundene Sehnsucht in unsere Mitte zu holen. Mit Blumenarrangements, dem richtigen Dekor und einem inspirierenden Motto, das Freiluftgenuss schöner nicht transportieren könnte. So wie Miami! Wir von LIVING sind kurz in die bunte Flamingo-Stadt abgetaucht und haben für Sie die bekannt hemmungslosen Florida-Vibes am Tisch eingefangen. Verschiedene Tipps für ein gelungenes Al-fresco-Dining inklusive.

1. Ein Outdoor-Dinnerist immer ein besonderes Ereignis. Warum also nicht die Weichen für unvergessliche Abende stellen und ein spezielles Motto wählen? Schaffen Sie ein Gefühl für den Ort, indem Sie Mobiliar, Akzente und Beleuchtung für den Außenbereich auswählen, die an eine bestimmte Region, ein Land oder einen speziellen Designstil erinnern. Wir haben uns für diese Ausgabe für Miami, Florida, entschieden und stellten Dekor für einen Tisch zusammen, der mit tropisch inspirierten Akzenten den Stil dieses Platzes in all seiner Vielseitigkeit repräsentiert.

2. Ihr Außenbereich ist jener Bereich,den die Gäste als Erstes sehen, wenn sie zum ersten Mal in Ihr privates Refugium kommen – stellen Sie also sicher, dass Sie diesen erstklassig in Szene setzen. Fackeln sind etwa schöne Accessoires, die einen Weg zum Tisch oder Eingang zieren können. Ebenso verleihen Lichterketten und Lampions dem Garten eine festliche Stimmung, die sofort gute Laune versprühen. Sollten Sie auch den technischen Komfort eines guten Soundsystems haben, punkten die trendigen »Lounge Music Editions« auf Spotify.

3. Muster und Motive zu mixen ist ein Trend am Tisch, der derzeit nicht aufzuhalten ist – indoor wie outdoor. Die Mutigen wie Les Ottomans oder La DoubleJ machen es vor und überzeugen damit auch im Freien. Die goldene Regel besteht darin, die Farben aufeinander abzustimmen und ein Gleichgewicht zu halten. Auf unserem Miami-Tisch passt die pinkfarbene Serviette zu den Flamingo-Tellern, den pastelligen Herend-Platztellern und zur Les-Ottomans-Palmentischdecke. Weitere Farben und antike Accessoires sorgen für zusätzliches visuelles Interesse.

4. Ein Fest im Freien soll entspannt und zwanglos sein, aber nicht immer leger. Dies sollte sich auch am Tisch widerspiegeln und es darf in Sachen Dekor ruhig auch üppig sein. Unser Tipp: Eine Reihe solarbetriebener Hänge- oder Tischleuchten hat nicht nur einen funktionalen Aspekt, sondern bringt auch Glamour in ein einfaches Konzept. Die Einführung von hochkarätigen Stücken kann den Essbereich aufwerten und dem Get-together einen stilvollen Touch verleihen. Romantiker wiederum dürfen sich mit Kerzenlicht (Teelichter, Kandelaber) austoben. So oder so oder einfach gemixt: Die Lichtstimmung sollte in jedem Fall die optimale gemütliche Atmosphäre schaffen, die dem Teint Honigoptik verpasst.

5. Denken Sie immer daran, wo die Sonne zu den verschiedenen Tageszeiten hinfällt. Schattenplätze sind bevorzugt! Versuchen Sie, die Blumendeko erst dann zu drapieren, wenn der Platz nicht mehr aufgeheizt ist. Keine Blume verträgt die Hitze und sie lassen binnen kürzester Zeit die Köpfe hängen. Versuchen Sie ebenso, kleine oder durchsichtige Glasgefäße zu verwenden, um den Gesprächsfluss und das Essen nicht zu unterbrechen. Tipp: Wenn Sie kein explizites Motto gewählt haben, sind saisonale Blumen sehr charmant und es ist immer von Vorteil, Elemente aus dem Garten zu integrieren. Für Outdoor-Settings bieten sich einzelne filigrane Blumen in vielen verschiedenen schmalen Vasen an – so kommt Leben auf den Tisch. Gebundene Gestecke sind hingegen die auffälligen Drama-Queens. Aber wenn es passt, dann passt es!

6. Versuchen Sie, den Cocktail separat vom Dining-Table zu servieren. Suchen Sie sich dafür einen besonderen Platz im Garten oder auf der Terrasse, den Sie selbst favorisieren. Quadratische oder runde Loungebereiche sind dafür ideal, bitte beachten Sie aber, dass genügend Abstellflächen vorhanden sind. Gäste lieben es, aufzustehen und weiterzuflanieren, um sich die nächste gemütliche Sitzgelegenheit zu suchen. Servieren Sie erfrischende Getränke, wie Negronis, Margaritas oder Martinis – sie sehen in bunten Cocktailgläsern (türkise Glasflöten, siehe Foto, via Schwab & Patzl Kunsthandel) wunderbar aus. Wenn ein herrliches Menü am Plan steht, verzichten Sie auf zu viele üppige Horsd’œuvres.

7. Erwägen Sie, Outdoormobiliar zu wählen, das kleiderfreundlich ist. Nichts ist schlimmer, als wenn ruppige Materialien in heiklen Stoffen Fäden ziehen und Ihr Kleid nach dreimal hin und her rutschen ruiniert ist. Schicke Pölster wie von O’Style Living (siehe Bild) sind auf Stühlen auch immer wieder eine willkommene Abwechslung und damit eine Lösung, um besten Komfort zu erzeugen. Tipp: Bitten Sie die Gäste, nach dem Hauptgang aufzustehen, um eine Rauchpause oder einen kleinen Gartenspaziergang zu unternehmen. Ein Dessertbuffet bietet sich dazu an,
den formalen Teil des Dinners aufzuheben und es sich im Loungebereich gemütlich zu machen.

8. Bei einem Outdoor-Dinner sind viele Faktoren für einen erfolgreichen Abend ausschlaggebend. Ein wichtiger Punkt ist, sich den ganzen Abend lang wohl zu fühlen und zur fortgeschrittenen Stunde nicht zu frieren. In Österreich kann es trotz Sommerwetter manchmal in der Nacht richtig kühl sein. So sollten immer Plaids und Schals in Reichweite platziert werden, damit es die Gäste warm und bequem haben.

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