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A little help: Die Top 10 Dos & Don'ts beim Einrichten

Die Neu- oder Umgestaltung des eigenen Zuhauses kann aufregend und unterhaltsam, aber auch beängstigend und überfordernd sein. Fehler lauern einfach überall. LIVING hilft sie zu vermeiden und verrät fünf Dos und fünf Don'ts beim Einrichten und Dekorieren.

25 . Januar 2021 - By Katrin Ofner

Dos

  • Geben Sie den Möbel Raum zum Atmen:

Damit das jeweilige Zimmer einladender wirkt, ist es wichtig, dem Interior Platz zu lassen. Sobald die Möbel von der Wand entfernt stehen, wirken sie luftiger und erzeugen eine erfrischende Dynamik im Raum. Die lockere Anordnung bringt modernes Flair ins Zuhause, ohne dabei groß das Interior zu verändern. Probieren Sie es aus! 

  • Leuchten Sie den Raum richtig aus

Verwenden Sie Lampen, die dank richtiger Größe und Licht-Intensität das Zimmer optimal ausleuchten. Die passenden Leuchtkörper verleihen dem Raum ein Wohlfühl-Gefühl und das gesamte Mobilar erhält die verdiente Ausleuchtung. In etwa vergleichbar mit dem effektvollen Bühnenlicht einer Theaterszene, die Teil der Inszenierung ist. 

  • Die Größe (bei Teppichen) zählt

Ein zu kleiner Teppich geht in einem großen Raum verloren und es entsteht eine Disharmonie. Ein zu großes Exemplar kann schnell überladen und unproportional auf das Zimmer wirken. Schon beim Kauf machen viele den Fehler, den Teppich nach Augenmaß auszusuchen und daher zur falschen Größe zu greifen. Wir empfehlen: Genau zu überlegen, wo der Teppich platziert wird und auszumessen. Ein geräumiges Sofaeck kann etwa mit einem großen Hochflor-Teppich untermalt werden. Bei einem kleinen Raum bietet sich an, einen schmalen Teppich unmittelbar vor das Sofa zu legen, sodass nur der Couchtisch darauf positioniert wird.

  • Warme und kalte Farben mixen

In vielen Innenräumen werden oft nur warme oder kühle Farben verwendet. Dies wirkt meist eintönig. Gemütlicher wird es, wenn ein angenehmer Mix aus beiden ins Interior einfließt. Mit verschiedenen Drucken und Mustern in diversen Tönungen kann man der Einrichtung einen Schub verleihen. Ebenso ein Teppich mit warmen und kühlen Farben gibt dem Raum das gewisse Etwas. Mutige streichen die Wand in einem kühlen Ton und kombinieren dazu ein Sofa oder Stühle in einer warmen Farbe - oder umgekehrt.

  • Gruppierung der Deko-Elemente

Vielen von uns macht es großen Spaß, unterschiedliche Deko-Gegenstände zu sammeln. Um jedoch eine ausgeglichene und entspannte Atmosphäre zu schaffen, empfiehlt es sich, die Accessoires und Möbel zu gruppieren, anstatt alles hier und da in der Wohnung zu verteilen. Bedeutet etwa: Nicht einzelne Bilderrahmen in einzelnen Räumen aufzuhängen, sondern eine schöne Collage an nur einer Wand zu gestalten. Auf diese Weise kommen die Fotos mehr zur Geltung. Exquisite Deko-Elemente sollten Einzelstücke bleiben und einen speziellen Platz bekommen, um den Wert zu unterstreichen. 

Don'ts

  • Kleine und billige Kissen verwenden

Pölster sind ein wichtiges Element im Innenraum, da sie für Gemütlichkeit und Wärme sorgen. Wichtig dabei ist jedoch die Qualität. Es gilt: Finger weg von billigen Kissen, die nicht lange halten und lieber zu qualitativ hochwertigen Produkten greifen. Die Pölster sollten bequem, voll und formbar sein. Ein paar große Kissen sehen zudem besser aus als viele kleine. Tipp: Die Kombination aus unterschiedlichen Kissen-Größen, um Persönlichkeit und Individualität zu schaffen.

  • Symmetrische Anordnung vermeiden

Wer das Interior seiner Wohnung akribisch genau und symmetrisch gestaltet, spricht dem Raum seine Spannung ab. Eine Seite des Zimmers muss nicht genau so aussehen wie die andere. Für viele ist solch eine Anordnung zwar verlockend, es wirkt aber schnell langweilig. Für einen individuellen Stil sollten Möbel und Textilien miteinander in Beziehung gesetzt werden. 

  • Kleine Kunstwerke an große Wänden

Einer der fatalsten Fehler ist, die Proportionen der Wohnung zu ignorieren. Denn: Platziert man ein kleines Bild an einer großen Wand, wird die Größe des Raumes das Gemälde oder Foto in den Schatten stellen. Es sieht unverhältnismäßig und albern aus. Dasselbe gilt für ein großes Kunstwerk an einer kleinen Wand, da es den Raum kleiner wirken lässt als er eigentlich ist. Es gilt: Wenn Sie eine niedrige oder schmale Wand haben, hängen Sie kleinere Kunstwerke auf. Auf einer weitläufigen Wand platzieren Sie größere.

  • Falsches Format

Viele wählen für ihre Einrichtung die falschen Produktformate. Etwa eine riesige Lampe über einem kleinen Esstisch, wodurch dieser Bereich erdrückend wirkt. Achten Sie also darauf, die Möbel und Accessoires proportional aufeinander abzustimmen. Zu einem kleinen Tisch passt eher eine dezente Leuchte. Der Raum wirkt im Gesamten stimmiger. Ähnlich sieht es bei viel Platz aus, der mit großen Möbel ausgekleidet wird. So erhält man ein ausgeglichenes Verhältnis in der Wohnung. 

  • Überlayering

Vor einigen Jahren wurde das Layering zum absoluten Trend. Erst in der Mode- anschließend auch in der Designwelt. Und es lässt sich wunderbar im eigenen Zuhause einbauen. Hat man etwa ein gemustertes Kopfteil beim Bett, und das Design gefällt so gut, kann man das Muster oder die Farbe bei anderen Details wiederholt einsetzen. Wichtig: Alles subtil zu halten und aufzuhören, bevor es zu matchy aussieht. 

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