Weingut Masser

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Falstaff Weinguide Österreich/Südtirol 2020

Falstaff Weinguide Österreich/Südtirol 2020

Das Weingut von Peter Masser liegt in Fötschach unweit von Leutschach und ist bei Gourmets nicht nur für seine Weine, sondern auch für das zweite Standbein, die Zucht von schottischen Hochlandrindern, bekannt. Nahe der Südsteirischen Weinstraße finden die Massers ideale Bedingungen für die Erzeugung von Qualitätswein vor. In den Lagen Sernauberg, Oberglanz und der Monopollage Schlingelberg, wo die Hangneigung bis zu 50 Grad erreicht, sind die Bedingungen für die Reben ideal.

Die Palette deckt die typisch südsteirischen Rebsorten ab: knackiger Welsch­riesling, Morillon, diverse Burgunder, aber auch Sauvignon Blanc sowie Muskateller, und in geeigneten Jahren entstehen auch Süßweine (Eiswein, Ausbruch, Trockenbeerenauslese). »Stock« steht für einen frischen, fruchtig-leichten Wein mit animierendem Trinkfluss und prägnanter Sortentypizität des Rebstocks. »Bod’n« ist das klassische Spiegelbild von Herkunft und Typizität der Weinberge, die sich mit viel Charakter und eleganter Fülle in diesen Weinen wiederfinden. Und »Zeit+Ruh« bezeichnet ganz besondere Weine: Sie reifen sehr langsam zu ihrer wahren Größe her­an und entwickeln ihr volles Potenzial in kleinen Holzfässern.

Seit 2016 arbeiten Florian und Peter Masser als Vorreiter im Bereich der PIWI-Rebsorten und bewirtschaften die größte biologische PIWI-Rebfläche in Österreich. Die Experimentierfreude des Vater-Sohn-Duos hört dort jedoch noch lange nicht auf: Auch vier Steinfässer sind im Besitz der Massers und stehen für spannende Weine mit großem Potenzial.

Eigenbeschreibung

Die Geschichte des Weinguts

Die Vögel, welche unseren Namen begleiten und unser Logo zieren, finden ihren Ursprung im Jahr 1824 in. Dies ist die erste Dokumentation des Hofs unter dem Namen »Vogel«. Inspiriert von dem historischen Nachweis fanden die Vögel ihren Platz im Betrieb und inspirieren unsere tägliche Arbeit.

Heute ist das Weingut mit einer kleinen Abänderung im Grundbuch eingetragen: »Vögel«
Doch die Geschichte des Weinbaus auf diesem Hof begann erst über 100 Jahre später – als die Familie Held 1937 den Selbstversorgerhof von einem Wiener Lehrer erwarb und den Weinbau dann langsam immer weiter ausbaute. Der damalige Hausweingarten war die heute noch bekannte Riede »Hoisl« mit etwa 7000 QUadratmetern. Die Tiere hatten von jeher einen hohen Stellenwert und so fand man neben Trauben, Hopfen und Getreide auch Rinder, Schweine, Hasen und Hühner vor.

1967 gelangten die Rieden am Sernauberg wieder zurück in Familienbesitz. Außerdem wurden 1968 auch die Rieden in Glanz dazugekauft und die Produktion auf dem Hof wurde auf Wein fokussiert. Nach der Hochzeit von Anni Held und Peter Masser Senior wurde dann der Weingartenbestand sukzessive erhöht.

1989 wurde am Schlingelberg eine Hängekultur hinzugefügt und 1990/91 in Glanz neue Reben gesetzt. Im Jahr 1993 zählte der Hof 4,5 ha Weingartenfläche sein Eigen.

1995 heirateten Maria und Peter Masser Junior und begannen gemeinsam das Weingut weiter auszubauen und mit innovativen Ideen voranzutreiben. Nachdem 1997 Florian Masser das Licht der erblickte wurde kurz darauf die Hausreide »Hoisl« regenerniert und von den Nachbarn ein weiteres Stück Schlingelberg käuflich erworben und in Weingärten umgewandelt.

Weiteres wurden im Jahr 1999 die schottischen Hochlandrinder auf den Hof geholt die heute unter der Eigenmarke »Zottl« in Form von hauseigener Fleisch- und Wurstware verkauft werden.

Im Jahr 2001 wurde dann auch der Sernauberg regenerniert und mit neuen Reben bestückt.

Als im Sommer 2002 dann auch noch Philipp Masser das Familienglück vollendete war der Grundstein für eine neue Weinbauerngeneration gelegt.

Seit 2015 zählt auch der Sturmkogel zum Masserschen Besitz, wo die PIWI-Sorten heimisch sind. PIWI steht als Abkürzung für »pilzwiderstandsfähig«, was wiederum bedeutet, dass diese Reben weniger anfällig für Pilzkrankheiten sind. Des Weiteren ist der Sturmkogel seit 2016 Bio-zertifiziert und die Familie Masser achtet besonders darauf, möglichst im Einklang mit der Natur zu arbeiten und keine Pestizide zu verwenden.

Heutzutage verarbeitet der Hof rund 30 Hektar Weingärten in Zusammenarbeit mit langjährigen Traubenlieferanten und Partnern.

DETAILS

  • Kontaktperson: Peter Masser
  • Messen: VieVinum
  • Kellermeister: Peter & Florian Masser
  • Verkostungsmöglichkeit vorhanden
  • Ab-Hof-Verkauf
  • Spirituosen aus eigener Erzeugung
  • Andere Produkte: Destillate, Sekt, Produkte vom schottischen Hochlandrind
  • Produktions/Anbauweise: In Umstellung
  • Anbaufläche (in Hektar): 30

Öffnungszeiten

Typ:
Mo bis Sa 9–12 und 13–18 Uhr, So 10–13 Uhr

WEINE

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