Das sagt der Falstaff

Grüner Veltliner, Zweigelt und der Hang zu den Burgundern, so definiert sich das Interesse an Wein der Familie Martin. »Wir wurden nicht immer gelobt, als wir Ende der Achtzigerjahre Pinot Noir und Weißburgunder auspflanzten. Aber was ist schon die Alternative zu Grünem Veltliner und Zweigelt, wenn man im Weinviertel ein Weingut hat?«, so Michael Martin. Der Weg zu einem österreichischen Burgunder war noch harte Arbeit. Da sich der Blickwinkel der Winzer in Richtung »herausragende Weine« verändert hat, wurden die Burgunder wieder ins Spiel gebracht. Österreichischer Burgunder galt Ende des vorigen Jahrhunderts als »uncool«, da hieß es durchtauchen, stur sein. Mittlerweile sind es gut 15 Hektar in den besten Lagen von St. Ulrich – Hausberg, Sonnberg und Galgenberg –, dazu kommt der Weingarten des weltberühmten Künstlers Hermann Nitsch – auch ein Weinviertler, der die Besonderheit der Region schätzt. Durch die Weine ergeben sich schon automatisch besondere Kunden – Burgundergenießer, Individualisten einfach. Dass burgundische Weine kompliziert und teils kapriziös sind, ist Fakt. Nicht nur deswegen bezeichnet man sie vielfach auch als feminine Weine. Manches widerspricht sich, ergibt aber, wenn man es mit Herz betrachtet, Sinn. Ab 2018 gibt es dann auch einen Grauburgunder.

FACTS

Kellermeister
Michael Martin
Ansprechpartner
Michael Martin
Andere Produkte
Friends, Nitsch-Wein, Traubensaft
Region
Niederösterreich, Österreich
Anbaufläche
15 ha
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