Das sagt der Falstaff

Die Zeit der Kraftlackln ist vorbei. Weniger Alkohol, dafür mehr Charakter. Solche Weine bevorzugt man heute. Für das Weingut Martinshof passt das perfekt. Genau darin liegen nämlich dort die Stärken. Man macht die leichten Weine, die mit dem volleren Duft und reiferem Geschmack daherkommen. Ecken und Kanten sind ausdrücklich erwünscht. Es lebe der Eigensinn. Und zwar hoch. Schon der Urgroßvater hat Weißburgunderreben ausgepflanzt. Die Sorte brachte damals leider zu wenig Ertrag – und musste wieder verschwinden. Die Familie Martin bringt den Burgunder wieder ins Spiel und setzt auf den »Österreichischen Burgunder«. Weil man hier an seine Qualitäten glaubt. Und auch ein bisserl stur ist. Mittlerweile bewirtschaftet das Weingut 15 Hektar in den besten Lagen von St. Ulrich – Hausberg, Sonnberg und Galgenberg. Dazu kommt noch der Weingarten von Hermann Nitsch, dem Nachbarn. Auch er eher ein sturer Weinviertler, der sich in der Region pudelwohl fühlt. Man möchte dezidiert besondere Kunden ansprechen. Individualisten eben, mit dem typischen Hang zum Burgunder. Natürlich wissen diese Genießer, dass burgundische Weine kompliziert und mitunter auch kapriziös sind. Manche nennen sie sogar feminin. Aber was sich im Kopf oft gar nicht ausgeht, das ergibt einen tieferen Sinn, wenn das Herz mitspricht. Plötzlich passt’s. Seit Kurzem gibt es auch einen Grauburgunder.

FACTS

Kellermeister
Michael Martin
Ansprechpartner
Michael Martin
Andere Produkte
Friends, Nitsch-Wein, Traubensaft
Übernachtung
Ja
Verkostungen
Ja
Region
Niederösterreich, Österreich
Anbaufläche
16 ha
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