Falstaff Online AT 2020

Falstaff int. Weingutsbewertungen

Markus Ruch verschlug es in den Klettgau, weil dessen geologische und klimatische Voraussetzungen – Kalk, moderate Niederschläge, kühle Winde im Herbst – prädestiniert seien für die Erzeugung von denkwürdigen Pinots Noirs. Er bedient sich dafür biodynamischen Methoden und entsagt im Keller übermässiger Technik.

 

Vergärung mit saft­eigenen Hefen, Verzicht auf Filtration und minimale Schwefelzugabe gehören zum Programm aus dem Geiste einer möglichst natürlichen Kelterung. »Den Wein zulassen, statt ihn zu forcieren«, heisst sein Motto. Oder: »Mein Wein muss abbilden, was vor Ort ist. Er muss mich berühren.« Mehr als 12.000 Flaschen liegen mit dieser Denk­haltung nicht drin. Markus Ruch ringt sie seinen 2,5 Hektaren ab.

 

Seine Weine – vor allem die Pinots Noirs Chölle, Haalde und Schlemmboden – sind präzise, puristische Terroirstudien. Sie be­­sitzen mit ihrer kalkigen Frucht, der frischen Säure, der inneren Dichte und dem bescheidenen Alkoholgehalt eine knisternde Spannung.

Falstaff Weinguide Schweiz 2022 - Weitere Weingüter im Überblick

Markus Ruch produziert hervorragende Low-Intervention-Weine. Seine Gewächse werden weltweit in den besten Restaurants serviert und geschätzt.

DETAILS

  • Kontaktperson: Markus Ruch
  • Kellermeister: Markus Ruch
  • Produktions/Anbauweise: Biodynamisch
  • Anbaufläche (in Hektar): 2.5

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