Falstaff Online 2022

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1750 gegründet, reicht die Geschichte der Familie Gimonnet im Weinbau der Champagne zurück bis in die Pionierzeit der schäumenden Weine. So, wie man es heute kennt, bekam das Weingut seinen Namen aber erst 1935, als Pierre Gimonnet seine Arbeit in Cuis begann. Heute ist das Weingut fast ein purer Chardonnay-Erzeuger und -Spezialist. Die meisten Parzellen, viele davon in Grand-Cru-Lagen in Cramant, Chouilly, Cuis und Oger sind ausschließlich mit dieser Sorte bepflanzt. Durchschnittlich weisen die Reben ein Alter von 35 Jahren auf, doch verfügt die Familie auch über zwei sehr alte Parzellen, die 1911 und 1913 bepflanzt wurden. Zugunsten von Tiefe und Balance vermeidet Gimonnet eine Cuvée, die ausschließlich mit Trauben aus Grand-Cru-Lagen erzeugt wird. Zwar werden die Parzellen getrennt vinifiziert, aber auch die Reserveweine werden als Assemblage gelagert, und zwar im Gegensatz zu vielen anderen Häusern in Flaschen auf der Hefe, da diese, davon ist man im Haus Gimonnet überzeugt, sich so viel besser entwickeln. Grundsätzlich verwendet Gimonnet nur Trauben aus eigenen Weinbergen, auch das ist eine Besonderheit. Die Champagner der Familie gelten als finessenreich, sehr elegant und ausgesprochen entwicklungsfähig. Sie verkörpern zum anderen auch hervorragend das Terroir der Côte des Blancs. Immerhin 250.000 Flaschen erzeugt Pierre Gimmonet jährlich, doch die finden unter Liebhabern und Kennern rasend schnell Absatz.

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